Es gab einen Dichter namens Shi, er wohnte
in einem Haus aus Stein. Herr Shi mochte
Loewenfleisch sehr und hatte sich geschworen,
zehn Loewen zu essen.
Um zu wissen, ob es Loewen in den Bergen
gibt, muss man auf den Markt gehen. Die
Jaeger kamen gewoehnlich um zehn Uhr vormittags
auf den Markt, um ihre Jagdbeute zu verkaufen.
Herr Shi sah zehn lebendig gefangene Loewen
auf dem Markt, deren Wunden noch bluteten.
Die Loewen rannten wie wild heraus, als Herr
Shi den eisenen Kaefig aufschloss, man schlug
eine Weile auf die Loewen ein, bis sie
schliesslich tot waren.
Auf den Schultern tragend und mit den Haenden
ziehend, schleppten Herr Shi und seine Diener
die Loewen nach Hause. Beim Eintreten fuehlte
Herr Shi, dass es sehr feucht in seinem
Steinhaus war.
Er liess sofort den Laufburschen und die
Haushaelterin kommen, um das Haus aufzurauemen
und zu putzen, danach setzte er sich entspannt
hin und fing an, das rohe Loewenfleisch zu
essen.
Sieh da, seine Metallzaehne waren wie eine
Saege, aber das Fleisch fuehlte sich noch
haerter an als Eisen, nachdem er eine ganze
Zeitlang rumgekaut hatte, merkte Herr
Shi erst, dass die Loewen aus Stein waren.
Schade, dass ich damals nicht dabei gewesen
war. Erst heute habe ich von der Sache erfahren
und schreibe deswegen diesen Aufsatz nieder,
um die Menschen auf der ganzen Welt wissen zu
lassen.
|
施姓诗人居石室,嗜狮誓言噬十狮。
山中无狮市上看,猎户归来正十时。
十狮犹凶血尚热,施氏之市正见之。
开却铁笼狮子乱,一番撕杀狮皆死。
肩扛手拉尽携归,入门只觉石室湿。
呼童唤婢即扫洒,继尔安坐啖生狮。
钢牙如锯肉似铁,久试方知狮是石。
我辈无缘今方晓,撰文告得天下知。
|