早先,‘花’字本是男人的名,
如‘续小五义’里的‘白菊花’,
可惜,他是个采花淫盗,
毒镖和利剑,不知毁了几多人家。
一天,大漠里的狼竟忽生奇想,
何不也变成花来讨好过路的姑娘?
于是,粗糙的皮肉成了碧绿的枝干,毛成了尖刺,
大石头边,就立起了一株小树般高的仙人掌。
大漠啊!从来就这样的荒凉,
几个月后才见到了一个人 - 万幸,刚好是位姑娘。
迷路了,没水了,就要倒下了,
只见她慢慢地靠近了仙人掌。
狼一阵心颤,仙人掌跟着抖动,
姑娘惊得一楞。
仙人掌说:好姑娘,我能救你,
只要你能拥抱我一下。
姑娘说:不行,你身上都是刺儿!
仙人掌说:那就吻我一下吧,
就在我脸上那一小快儿没刺的地方。
姑娘说:不行,你这没有花的讨厌的仙人掌。
‘吻我一下吧!我就会变成英俊的王子来救你!’
‘你?英俊的王子?哈哈!
我就算吻你一千次,你也只能变成一只狼!
你的刺就成了狼的毛,你的...’
仙人掌啊好悲伤,
滂沱的泪水就是它皱裂中流出的白色的血。
‘真是天无绝人之路啊!姑娘大喊,
‘我怎么就忘了仙人掌里有白浆!?’
她扑过去就折断了仙人掌,
这次,却不顾手被刺儿扎伤。
于是她第一记残酷的吻,
就贪婪地落在仙人掌鲜‘白’的伤口上。
她吸啊吸,不停地吸,
几乎吸尽了仙人掌的浆。
仙人掌啊终于哭干了泪,
它的心啊好悲伤。
第二天的清晨,
东边又是一轮太阳。
姑娘走了,留下了一遛脚印。
脚印旁躺着肢解的仙人掌。
被折断处的伤口晒焦了,
像一堆散乱的干柴在大漠上。
只有坚硬的根,还在砂土里。
根上竟钻出了一朵白花,眯着眼睛望着东方。
好多天后的又一个早晨,
晴空万里,大漠茫茫。
有几个旅游的人,
在观看着那株只剩下根的仙人掌。
‘看,就是这株仙人掌!’
一位姑娘高喊着。
‘我吸的就是它的浆!’
她继续地叫嚷。
‘看!这儿还有一朵白花!
一位小伙子讨好地搭腔。
他竟弯腰扭下了小白花,
又回手戴在了那姑娘的头上。
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In alte Zeit war das Wort "Blume" der Name eines
Mannes, wie die "weisse Chrysantheme" im Roman "Die
Fuenf Kungfubrueder", schade nur, dass er ein dem
vornehmen Namen nicht entsprechender Raeuber war
und nebenbei auch ein Casanova*. Mit seinem scharfen
Schwert zerstoerte er unzaehlige Familien.
Ein einsamer Wolf, der in der grossen Wueste lebte,
hatte eines Tages eine merkwuerdige Idee. Wieso sollte
er sich nicht in eine Blume verwandeln, um vorbeigehende
Maedchen zu beeindrucken? Und so verwandelten sich seine
rauhe Haut in sanftgruene Staemme, seine Haare in Dornen.
Neben dem grossen Stein war nun ein Kaktus aufgestanden,
der so gross war wie ein kleiner Baum.
Die Wueste! Schon immer war sie so oede und verlassen.
Erst nach ein paar Monaten kam ein Mensch. Zum Glueck -
ein Maedchen. Es hatte sich verirrt, hatte nichts zu
trinken und fiel hin. Langsam naehrte sie sich dem Kaktus.
Das Herz des Wolfes schlug heftig und der Kaktus zitterte.
Das Maedchen war ueberrascht und starrte ihn an. Der
Kaktus sagte: "Gutes Maedchen, ich kann dir helfen.
Du brauchst mich nur einmal zu umarmen."
Das Maedchen antwortete: "Das geht nicht. Du hast
ueberall Dornen!" Der kaktus sagte: "Dann kuess mich dort
auf meinem Gesicht, auf die Stelle ohne Nadel." Das
Maedchen erwiderte: "Nein, werde ich nicht, du blumenloser,
scheusslicher Kaktus."
"Kuess mich doch einmal. Ich werde mich in einen
gutaussehenden Prinzen verwandeln, um dir zu helfen."
"Du? Ein gutaussehender Prinz? Ha ha! selbst wenn ich dich
tausend mal kuesse, wirst du dich hoechstens in einen Wolf
verwandeln! Deine Dornen verwandeln sich in Wolfshaare,
deine..."
Der Kaktus fuehlte sich so traurig, seine stroemenden
Traenen waren das weisse Blut, das aus seinen Ritzen floss.
"Der Himmel gibt mir eine Chance", schrie das Maedchen laut,
"Wie konnte ich nur den weissen Staerkesaft des Kaktuses
vergessen!?"
Es stuerzte sich auf den Kaktus und brach ihn, doch diesmal
kuemmerte es sich nicht darum, dass seine Haende gestochen
werden. Das Maedchen gab seinen ersten, grausamen Kuss auf
die weisse Wunde des Kaktuses.
Das Maedchen saugte, saugte unaufhoerlich. Es hatte den
weissen Staerkesaft des Kaktuses beinahe ausgesaugt. Der
Kaktus hatte sich endlich ausgeweint, dass seine Traenen
trocken waren. Doch sein Herz ist so traurig.
Am naechsten Tag morgen, stieg die Sonne im Osten auf. Das
Maedchen ging, uebrig blieb eine Reihe Fussspuren. Neben
den Fussspuren lag der gliederlose Kaktus.
Die Wunden der gebrochenen Stellen vertrocknet, lagen die
Kaktuszweigen wie ein Haufen verstreutes Holz in der Wueste.
Nur der harte Wurzel war noch im Sand befestigt. Auf dem
Wurzel ist sogar eine weisse Blume ausgekrochen, die mit
halbgeschlossenen Augen nach Osten blickte.
Wieder an einem Morgen nach vielen Tagen. Der wolkenloser
Himmel erstreckte sich meilenweit, die Wueste war endlos.
Ein paar Reisende betrachteten gerade den Kaktus, der nur
noch seinen Wurzel hatte.
"Seht, das ist der Kaktus!" rief ein Maedchen mit lauter
Stimme, "Sein Staerkesaft habe ich getrunken", schrie es
weiter.
"Seht! Hier ist eine weisse Blume!" sagte ein junger Mann
in seiner schleimigen Art. Er bueckte sich, drehte grob an
der Blume und riss sie aus. Er stecke sie gleich in das
Haar des Maedchens.
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