路 生 梦 狼


中山狼,食生人无算,洞口白骨如墙。一日,忽悔毕生所为,恹然睡去,梦为幽燕农耕
者某甲。 

甲耕勤,年稔,获辄倍于他农。然甲性淳厚,常为奸佞豪富无赖者欺。邻家女小翠,粉
颈垂髫,嫣然绝色也,常私顾慰甲,甲德而爱之。 

暮,甲荷锄归,见村人喧喧,始知邻村某富家子掠小翠去。甲忿奔救之,竟遭挞楚,悲
愤彷徨,踣匍道上,久而睡去,竟梦为狼。 

狼起,顿悟前仇,复抵邻村,村人尽避。直入富家,裂富家子颈,吮其血,恨终难已,
尽啖之。倾闻啼救声,视之,是小翠,然已为人妇,云髻高挽,不复垂髫矣。狼念旧情,
狎伏小翠裙下,小翠惮恶之,亟呼。家人至,齐攻狼,狼不敌,蹿墙而遁。 

归,狼思忖良苦,富家之跋扈,小翠之薄情,耕耘之辛劳,都似昨日,不胜恨然,自是
桀暴有加,行旅过中山者,无不攫而果腹。更犹以归省之新妇为美味,然不常得,故得
亦不遽食,必待天阴以佐山酿尔。

狼路 02.07.2001
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德语译文如下:

"Ein Student namens Lu traeumte, dass er ein Wolf war."

In der Zhongshan Gegend gab es einen Wolf, der viele Menschen gefressen hatte. Die weissen Knochen vor seiner Hoehle waren so hoch gestapelt wie Waende. Eines Tages bereute er alles, was er in seinem Leben getan hatte, demnaechst schlief er mit sterilisiertem Geist ein. Aber er traeumte, dass er ein einfacher Bauer namens Jia aus Youyan war.

Jia arbeitete sehr fleissig auf dem Feld. Im Herbst war seine Ernte stets viel mehr als die der anderen Bauern. Aber weil er ein gutes Herz hatte, und dazu noch etwas leichtglaeubig war, aergerten ihn viele tueckische, heuchlerische Betrueger, reiche, maechtige Personen und auch Schurken. In der Nachbarschaft gab es ein Maedchen, das Xiao Cui hiess, Hals weiss wie Schnee, schulterlanges Haar, das glaenzte, grosse vertraeumte Rehaugen. Sie war eine Schoenheit. Sie troestete und kuemmerte sich oft privat um Jia. Jia war ihr sehr dankbar und verliebte sich deswegen in sie.

An einem fruehen Abend kam Jia, mit seiner Hacke auf der Schulter, vom Feld zurueck. Er sah ein wirres Durcheinander im Dorf. Da wusste er erst, dass ein Sohn aus einer reichen Familie aus dem Nachbardorf Xiao Cui entfuehrt hatte. Jia war sehr wuetend und lief ins Nachbardorf, um Xiao Cui zu retten. Doch stattdessen wurde er furchtbar verpruegelt. Er fuehlte sich elend und wusste nicht wohin, bis er schliesslich fiel und auf einer Strasse liegen blieb. Nach langer Zeit schlief er ein und traeumte, dass er ein Wolf war.

Der Wolf stand auf und erinnerte sich sofort an den Aerger von vorhin und lief ins Nachbardorf. Die Menschen dort mieden ihn. Er gelang sofort in das Haus der reichen Familie, dort biss er in den Hals des Sohnes und sog sein Blut, trotzdem war er noch nicht von seiner Wut befreit und frass ihn auf. Nach einer Weile hoerte er jemanden um Hilfe schreien und sah, dass es Xiao Cui war, doch sie war schon eine verheiratete Frau. Sie hatte eine Hochsteckfrisur und nicht mehr das maedchenhafte, schulterlange Haar. Der Wolf erinnerte sich an seine Gefuehle fuer sie und krabbelte flirtend unter ihren Rock. Xiao Cui fuerchtete und ekelte sich vor ihm und schrie laut. Die Diener kamen und griffen den Wolf an, der sich nicht wehren konnte, er sprang ueber die Gartenmauer und verschwand.

Nachdem er zurueck kam, dachte der Wolf angestrengt nach, ueber die gebieterische Art der reichen Familie, die Untreue von Xiao Cui und die harte Feldarbeit, die ihm so vorkamen, als ob alles gestern geschehen waere. Je mehr der Wolf darueber nachdachte, desto wuetender und grausammer wurde er. Keiner der Reisenden und Passanten von Zhong Shan entkamm dem Wolf unter seienem Maul. Frisch verheiratete Frauen, die auf dem Weg waren, ihre Eltern zu besuchen; die es aber selten gab, zaehlte zu seiner Lieblingsspeise. Daher hatten sie das Glueck, nicht gleich nach dem Eingefangenwerden fuer seinen Speichel geopfert zu sein, sondern am einem finsteren ruhigen Tag, auf einem Bankett, umgeben von selbst gekeltetem Wein in vollem Zug - Wolfsart - genossen zu werden.


注:

德文译文的大部份是我翻译的,后经网友Gehngut修改润色。另外,最后一小段儿完全是
Gehngut翻译的。因为在修改翻译过程中Gehngut夹叙夹议的评论文字很有风趣,故原样录
在这与网友借鉴:

1:由Gehngut修改润色部份:

"Deine Uebersetzung ist hervorragend. Ich habe sie nach meiner Sicht und meinem Stil folgendes veraendert und kommentiert:

“Ein Student namens Lu traeumte, dass er ein Wolf war.”

In der Zhongshan Gegend gab es einen Wolf, der viele Menschen gefressen hatte. Die weißen Knochen vor seiner Hoehle waren so hoch gestapelt wie Waende. Eines Tages bereute er alles, was er in seinem Leben getan hatte, demnaechst (deswegen) schlief er mit sterilisiertem Geist (faulend=>ein Apfel fault) ein. Aber er traeumte, dass er ein einfacher Bauer namens Jia aus Youyan war.

Jia arbeitete sehr fleissig auf dem Feld. Im Herbst war seine Ernte stets viel mehr als die der anderen Bauern. Aber weil er ein gutes Herz hatte, und dazu noch (war er) etwas leichtglaeubig war, (deswegen--> das Wort weg. Obwohl das gleichzeitige Speisen von Hasen und Reh fuer Wolf selbstverstaendlich moeglichist, musst du dich leider zwischen "weil" und " deswegen" nur fuer EIN entscheiden! C'est la vie! :-))aergerten ihn viele tueckische, heuchlerische Betrueger, reiche, maechtige Personen und auch Schurken (Einfach suuuuuuuuuuuperrrrrrrrr). In der Nachbarschaft gab es ein Maedchen, das Xiao Cui hieß, Hals weiß wie Schnee, schulterlanges (schulternlanges - HA! Jetzt gibt es jemanden, die auf die Unvorsichtigkeit, die sich durch deine getippten Werke aeussert, achtet!) Haar, das glaenzte, große vertraeumte Rehaugen. Sie war eine Schoenheit. Sie troestete und kuemmerte sich oft privat um Jia. Jia war ihr sehr dankbar und verliebte sich deswegen in sie.

An einem fruehen Abend (Fruehabend) kam Jia, mit seiner Hacke auf der Schulter, vom Feld zurueck. Er sah ein wirres Durcheinander im Dorf. Da wusste er erst, dass ein Sohn aus einer reichen Familie aus dem Nachbardorf Xiao Cui entfuehrt hatte. Jia war sehr wuetend und lief ins Nachbardorf, um Xiao Cui zu retten. Doch stattdessen wurde er furchtbar verpruegelt. Er fuehlte sich elend und wusste nicht wohin, bis er schließlich fiel und auf einer Straße liegen blieb. Nach langer Zeit schlief er ein und traeumte, dass er ein Wolf war.

Der Wolf stand auf und erinnerte sich sofort an den Aerger von vorhin und lief ins Nachbardorf. Die Menschen dort mieden ihn. Er gelang sofort in das Haus der reichen Familie (sofort), dort biss (brach) er in den Hals des Sohnes (mit einem einzigen Biss) und sog sein (trank deren - so klingt's noch eckelhafter, hehe) Blut, trotzdem war er noch nicht von seiner Wut befreit und fraß ihn auf(:-)) So wie Winter Kaelte und Schnee mit sich bringt, begleitet dem Wolf immer die Grausamkeit!!). Nach einer Weile hoerte er jemanden um Hilfe schreien und sah, dass es Xiao Cui war, doch sie war schon eine verheiratete Frau. Sie hatte eine Hochsteckfrisur und nicht mehr das mädchenhafte, schulterlange Haar. Der Wolf erinnerte sich an seine Gefuehle fuer sie und krabbelte flirtend unter ihren Rock. Xiao Cui fuerchtete und ekelte sich vor ihm und schrie laut. Die Diener kamen und griffen den Wolf an, der sich nicht wehren konnte, er sprang ueber (auf) die Gartenmauer und verschwand.

Nachdem er zurueck kam, dachte der Wolf angestrengt nach, ueber die gebieterische Art der reichen Familie, die Untreue von Xiao Cui und die harte Feldarbeit, die ihm so vorkamen, als ob alles gestern geschehen waere (geschah ). Je laenger er darueber nachdachte, desto wuetender und grausamer wurde der Wolf. Seither ist (Aber) seine Lieblingsspeise(n) (danach sind) frisch verheiratete Frauen, die auf dem Weg sind (waren) , ihre Eltern zu besuchen.

Wie, warum, wieso ich auf den blauen Teilen bestehe, kann dir leider keine gruendliche Erklaerung liefern. Sie muessen auch nicht stimmen. Einen solchen Uebersetzungstext haette ich nicht zusammengebracht. Du schreibst ja schon manchmal richtig "steppenwolfsartig". Wirklich, mein Kompliment!

*mal tief durchatmen* So genau habe ich nur meine Facharbeit angeschaut. Falls ihr noch andere Fehler oder Unpassenheit durch kluegere Augen seht, bitte nur ZU!!! Lasst den Wolf ja nicht glauben, er sei ein Perfektionist, was er ehe nicht tut. hehehe :-)) "

2:完全由Gehngut翻译的部份:

“2-1:汉语原文:

不胜恨然,自是桀暴有加,行旅过中山者,无不攫而果腹。更犹以归省之新妇为美味,然不
常得,故得亦不遽食,必待天阴以佐山酿尔。

2-2:Gehngut关于译文方面的讨论:

"
我觉得还是用过去时好点:

Je mehr der Wolf darueber nachdachte, desto wuetender und grausammer wurde er. Keiner der Reisenden und Passanten von Zhong Shan entkamm dem Wolf unter seienem Maul.

I. Frauen als Subjekt:

Frisch verheiratete Frauen, die auf dem Weg waren, ihre Eltern zu besuchen; die es aber selten gab, zaehlte zu seiner Lieblingsspeise. Daher hatten sie das Glueck, nicht gleich nach dem Eingefangenzuwerden fuer seinen Speichel geopfert zu sein, sondern am einem finsteren ruhigen Tag, auf einem Bankett, umgeben von selbst gekeltetem Wein in vollem Zug - Wolfsart - genossen zu werden.

II. Er als Subjekt:

Da es sie aber wenig gab, hebte sie der oekonomiebewusste Wolf fuer die Tage auf, an denen es nicht viel los war und er sie in der Ruhe geniessen koennte, wobei er seine eigengen Bergweine dazutrank, die den Geschmack junger Frauen vollendeten.

虽然你原文以狼为中心,aber ich ziehe die erste Version der zweiten vor! Egal, wie man schreibt, 都一样的graussig.”