Serienmäßig
mit zwei Airbags, ABS und Seitenaufprallschutz
Köln, Januar 1994. Neue Kraft für den
Ford Probe: Ein moderner 2,0-Liter-16V-Vierzylinder-Motor mit geregeltem Katalysator und
Abgasrückführung (85 kW/115 PS) ergänzt ab März 1994 die Antriebspalette für das
erfolgreiche Sport-Coupé. Mit seiner umfangreichen Sicherheitsausstattung setzt der Probe
16V - wie auch der weiterhin angebotene Probe 24V die Ford-Sicherheitsstrategie konsequent
fort. Nicht zuletzt seine Standardausstattung mit Fahrer- und Beifahrer-Airbag, stufenlos
in der Höhe verstellbaren oberen Anlenkpunkten der Automatikgurte und
Seitenaufprallschutz in den Türen trug ihm eine begehrte Auszeichnung ein. Das in den USA
führende Auto-Magazin "Motor Trend" kürte den Probe 16V zum "Auto des
Jahres 1993".
Der Probe 24V mit dem
2,5-Liter-V6-DOHC-Motor (119 kW/ 162 PS) präsentiert sich im Modelljahrgang 1994 mit
leicht modifiziertem Design der Heckpartie und ebenfalls weiter verbesserter
Sicherheitsausstattung. So gehören Beifahrer-Airbag (zusätzlich zum Fahrer-Airbag) und
eine elektronische Wegfahrsperre zur Serienausstattung.
Die im Lenkrad sowie oberhalb des
Handschuhfaches in der Armaturentafel installierten Airbags werden bei einem
Frontal-Aufprall innerhalb von wenigen Millisekunden durch mehrere Sensoren aktiviert.
Zusammen mit dem modernen Gurtsystem bieten sie den Insassen bestmöglichen Schutz.
Die Karosserie des Probe verfügt vorne wie
hinten über computerberechnete und in zahlreichen Tests optimierte Knautschzonen, die die
hohe Aufprallenergie wirksam absorbieren. Damit wird erreicht, daß die stabile
Fahrgastzelle im Zusammenspiel mit der Sicherheitsausstattung bestmöglichen
Überlebensraum bietet.
Das erfolgreiche Äußere des Probe mit den
markanten Klappscheinwerfern haben die Ford-Designer weitgehend beibehalten. Das optimale
Zusammenspiel von Form und Funktion war für die Entwickler eine der Hauptvorgaben. Die
flache Linie von Motorhaube und Windschutzscheibe sorgt nicht nur für gute Aerodynamik,
sondern auch für optimale Sicht des Fahrers auf die Straße. Voraussetzung dafür ist
eine sehr kompakt bauende Vorderradaufhängung, die ein Vorversetzen der Vorderachse und
damit einen langen Radstand ermöglicht.
Dezente Änderungen der Heckpartie betonen
beim Probe des Jahrgangs '94 die glattflächige, elegante Karosserieform mit den nahtlos
umlaufenden Fensterflächen. Herumgezogene Heckleuchten, rahmenlose Türscheiben und
bündige Türgriffe unterstreichen die fließenden Stylingelemente der Karosserie. Zu den
Stärken des 2+2-Sitzers zählen auch in der jüngsten Generation das für
Coupé-Maßstäbe großzügige Innenraumangebot und der mit 360 Litern außergewöhnlich
geräumige Kofferraum.
Der Probe 16V ist 1,31 Meter hoch, 1,77
Meter breit und 4,58 Meter lang. Der Radstand beträgt 2,61 Meter, die Spurbreite 1,52
Meter, das Leergewicht 1.215 Kilogramm. Der Probe kann eine Zuladung von 405 Kilogramm
aufnehmen.
Neben der einjährigen Voll-Garantie ohne
Kilometer-Begrenzung gewährt Ford eine Sechsjahres-Garantie gegen Durchrosten von
Karosserie und Chassisteilen sowie den einjährigen Ford EuroService. Dieser
Mobilitätsschutz garantiert dem Ford-Kunden im Fall einer Panne innerhalb Europas
schnelle Hilfeleistung zur Fortsetzung seiner Fahrt.
Vier Ventile pro Zylinder - Drehmomentstark und sparsam
Der neue 2,0-Liter-Vierzylinder-Reihenmotor
des Probe 16V verfügt über Vierventil-Technologie, elektronisches Motormanagement,
sequentielle Einspritzung und geregelten Katalysator mit zusätzlicher Abgasrückführung.
Die Brennräume des Aggregats besitzen je
zwei Ein- und Auslaßventile, die über zwei obenliegende, zahnriemengetriebene
Nockenwellen und Tassenstößel direkt betätigt werden. Dank hydraulischen
Ventilspielausgleiches ist der gesamte Ventiltrieb nahezu wartungsfrei. Der Motorblock
besteht aus Grauguß, Zylinderkopf und Ölwanne sind aus leichtem Aluminium gefertigt und
verringern das Gewicht des Motors. In den Zylinderblock integrierte Ölspritzdüsen
kühlen die Kolbenböden zusätzlich von unten und verleihen dem Motor des Probe 16V hohe
thermische Reserven.
Die Zylinderbohrung beträgt 83 Millimeter,
und der mit 92 Millimeter lang ausgelegte Kolbenhub sorgt für einen günstigen
Drehmomentverlauf. Im Bereich von 2.500 bis 5.000 min-1 stehen stets mehr als 160 Nm zur
Verfügung, das Maximum von 170 Nm wird bei 4.500 min-1 erreicht.
Das vorne quer eingebaute Triebwerk
mobilisiert 85 kW/ 115 PS bei 5.500 min-1. Damit beschleunigt der Probe 16V von 0 auf 100
km/h in 10,6 Sekunden und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 204 km/h. Die
sequentiell arbeitende Kraftstoffeinspritzung trägt dazu bei, Kraftstoffverbrauch und
Emissionen zu minimieren. Sie verfügt über jeweils eine Düse pro Zylinder.
Ein Drehzahlbegrenzer setzt bei 6.500 min-1
sanft ein, ohne "hart" abzuregeln. Neben dem geregelten Katalysator verfügt der
Probe 16V zusätzlich über eine elektronisch gesteuerte Abgasrückführung.
Zu den weiteren Vorzügen des laufruhigen
2,0-Liter-Motors zählen seine günstigen Verbrauchswerte. Das mit 9,0:1 verdichtete
Triebwerk begnügt sich mit bleifreiem Normalbenzin und konsumiert im Drittelmix nur 7,8
Liter auf 100 Kilometer (6,1 Liter bei konstant 90 km/h, 7,9 Liter bei konstant 120 km/h
und 9,5 Liter im Stadtverkehr). Der vor der Hinterachse plazierte Sicherheitstank faßt 59
Liter und ermöglicht so theoretisch Reichweiten von mehr als 700 Kilometern.
Das wartungsarme Vierzylinder-Aggregat des
Probe 16V benötigt lediglich einmal im Jahr einen Kontrollservice. Der Zahnriemen des
Ventiltriebes muß beispielsweise erst nach 90.000 Kilometern erneuert werden.
Das Fahrwerk des neuen Probe 16V entspricht
weitgehend dem stärkeren Modell 24V und verfügt somit über hohe Sicherheitsreserven.
Die für den deutschen Markt vorgesehene Version wurde gegenüber dem US-Modell nochmals
optimiert und den hohen Ansprüchen europäischer Straßen und Autobahnen angepaßt.
Mit seinem langen Radstand von 2,61 Metern
und der breiten Spur von 1,51 Metern bringt der Probe 16V dank günstiger
Schwerpunktverteilung beste Voraussetzungen für ein ausgewogenes, sicheres Fahrverhalten
mit. Einzelradaufhängungen und Querstabilisatoren rundum - vorne kommen
McPherson-Federbeine mit Dreiecks-Querlenkern, hinten DoppelQuer- und Längslenker zum
Einsatz - sorgen für exakte Spurtreue, stabiles Lastwechselverhalten und hohe Traktion
der angetriebenen Vorderräder.
Die Vorderachskonstruktion zeichnet sich
durch eine besonders kompakte, platzsparende und leichte Bauweise aus. Starke, kurze
Federn mit einer breiten Basis verkürzen den vertikal beanspruchten Raum, wodurch die
flach verlaufende Bugpartie des Probe realisiert werden konnte. Die ausgeklügelte
Vorderachsgeometrie garantiert trotz der breiten 205/55er Reifen ein ausgesprochen
handliches Einlenk- und Kurvenverhalten.
Die vierfach angelenkte
Hinterradaufhängung ist so konstruiert, daß sich die hintere Radspur je nach
Kurvenbelastung entsprechend verändern kann. Damit wird ein "Mitlenkeffekt"
erreicht, der Handling und Stabilität unterstützt und die Reifenhaftung verbessert.
Die Karosseriestruktur wurde mit Hilfe
modernster elektronischer Konstrukionstechniken auf höchste Torsionsfestigkeit ausgelegt,
was unter anderem eine deutliche Verbesserung von Geräusch- und Schwingungsverhalten der
Karosse ermöglichte.
Die Bremsanlage des neuen Probe 16V wurde
unverändert vom stärkeren Modell 24V übernommen und bietet damit hohe
Sicherheitsreserven. Vorne kommen innenbelüftete, hinten massive Bremsscheiben zum
Einsatz, die durch einen Bremskraftverstärker unterstützt werden. Das serienmäßige,
elektronische Antiblockier-Brems-System verhindert bei Vollbremsung und Bremsmanövern auf
kritischem Untergrund zuverlässig das Blockieren der Räder und erhält so die
Lenkfähigkeit des Fahrzeuges. Der Probe 16V rollt serienmäßig auf speziellen
Dreispeichen-Leichtmetallfelgen der Dimension 6J x 15 und Stahlgürtelreifen der Größe
205/55 R 15.
Die Zahnstangenlenkung (2,9 Umdrehungen von
Anschlag zu Anschlag) des Probe 16V arbeitet mit einer "intelligenten",
drehzahlabhängigen Servounterstützung: Bei niedrigen Motordrehzahlen oder beim
Manövrieren fällt die Servounterstützung besonders groß aus. Bei höherer Drehzahl
nimmt sie hingegen ab und verbessert so Kontrolle und Lenkgefühl. Der Wendekreis des
Fahrzeuges beträgt 10,9 Meter.
Ergonomische Memory-Sportsitze - Viel Platz im Gepäckraum
Ergonomisch geformte Sportsitze mit
integrierten Kopfstützen sorgen für sicheren Halt der Frontpassagiere in Kurven, und das
große Platzangebot garantiert hohen Komfort auch auf langen Strecken. Eine spezielle
Memory-Mechanik "merkt" sich die einmal eingestellte Position der Rückenlehnen:
Nach dem Umklappen zum Durchstieg in den Fond rasten sie automatisch wieder in die
vorgegebene Einstellung zurück. Auf der Rückbank lassen sich bei Bedarf mit wenigen
Handgriffen zwei Kindersitze montieren.
Der Fahrersitz ist zusätzlich mit einer
stufenlos justierbaren Lendenwirbelstütze sowie elektrisch einstellbaren Seitenpolstern
ausgerüstet. Im Zusammenspiel mit der serienmäßigen Sitzhöhen- und
Lenksäulenverstellung und einer separaten Fußstütze neben dem Kupplungspedal findet
jeder Fahrer seine individuell optimale Sitzhaltung. Der Kraftaufwand für die Bedienung
von Pedalen, Schaltung und Lenkung ist gering. Das Vierspeichenlenkrad und der kurze
Schaltknauf sind lederüberzogen und liegen griffgünstig in der Hand.
Sämtliche Anzeigeninstrumente und
Bedienungselemente sind ergonomisch angeordnet und klar gekennzeichnet. So bietet das
blendfreie, abgerundete Cockpit des Probe 16V serienmäßig nicht nur Anzeigen für
Geschwindigkeit, Drehzahl, Wassertemperatur und Benzinstand, sondern auch für
Batteriespannung und Öldruck. Ferner informieren zahlreiche Warnlampen über wichtige
Funktionen wie Scheibenwaschwasservorrat oder nicht verschlossene Türen.
Der für Coupé-Maßstäbe ungewöhnlich
große Kofferraum des Probe 16V faßt im Normalzustand bereits 360 Liter (nach VDA-Norm)
und läßt sich durch Umklappen der geteilten Rücksitzlehne beliebig vergrößern. Bei
Bedarf stehen so bis zu 1.000 Liter Stauraum (bei komplett umgelegter Rückbank, dachhoch)
zur Verfügung.
Ferner ist der neue Probe 16V serienmäßig
mit einer Scheinwerfer-Leuchtweitenregulierung ausgerüstet und damit auch für den
Anhängerbetrieb zugelassen. Gebremst darf das Fahrzeug eine Last von 1.500 Kilogramm,
ungebremst von 550 Kilogramm ziehen. Das Ford-Zubehörprogramm bietet für den Probe 16V
(und den 94er 24) eine abnehmbare Anhängerkupplung zur Montage im Händlerbetrieb an.
Elektronische Wegfahrsperre optimiert den Diebstahlschutz
Der neue Ford Probe 16V ist serienmäßig
mit einer elektronischen Wegfahrsperre ausgerüstet, die nach dem Abziehen des
Zündschlüssels Anlasser, Benzinzufuhr und Motormanagement unterbricht. Nur mit der
codierten Fernbedienung kann das Fahrzeug wieder gestartet werden und ist so nicht nur
gegen Diebstahl, sondern auch gegen unbefugte Benutzung geschützt.
Die umfangreiche Ausstattung des neuen
Probe 16V bietet darüber hinaus schon ab Werk maximalen Komfort und läßt kaum mehr
Wünsche offen. Serienmäßig besitzt das Modell Servolenkung, heizbare Heckscheibe,
elektrisch verstellbare Außenspiegel, getönte Scheiben rundum, Zentralverriegelung und
elektrische Fensterheber.
Viele durchdachte Detaillösungen
erleichtern dem Fahrer den Umgang mit dem Probe 16V: Kofferraum- und Tankdeckel können
vom Fahrersitz aus entriegelt werden, beide Sonnenblenden besitzen beleuchtete Spiegel.
Zwei Kartenleselampen spenden zusätzlich Licht ebenso wie Leuchtquellen in Handschuhfach,
Gepäck- und Motorraum und für das Zündschloß. Die Innenbeleuchtung erlischt verzögert
über einen Dimmer. Karten und Kleinutensilien finden in zusätzlichen Ablagefächern an
Türen und Sitzlehnen ihren Platz.
Das ab Werk im Probe 16V installierte,
Ford-Stereo-RadioKassettensystem "2006" verfügt über RDS-Display (Anzeige des
eingestellten Senders), Verkehrsfunkdekoder und 24 Speicherstationen. Vier
Lautsprecherboxen sowie eine Automatikantenne ergänzen das Sound-System.
Außergewöhnlich auch der Diebstahlschutz:
Das Gerät besitzt neben einer Keycode-Sicherung (Geheimzahl) ferner die Möglichkeit, das
Fahrzeug-Kennzeichen einzuspeichern.
Als Wunschausstattung sind für den Probe
16V spezielle Metallic-Lackierungen, ein elektrisch betriebenes HubSchiebedach sowie eine
Klimaanlage verfügbar, die mit dem FCKW-freien Kältemittel R 134a arbeitet. Sie sorgt
innerhalb kürzester Zeit für die gewünschte Temperatur im gesamten Innenraum. Bei
Bedarf, zum Beispiel auf den Betriebsstufen "Mix" oder "Defrost",
schaltet sie sich automatisch zu und verhindert zuverlässig das Beschlagen der Scheiben
von innen.
Zwei Airbags und Wegfahrsperre - Modifizierte Heckpartie
2+2-Sitzer mit außergewöhnlich
umfangreicher Ausstattung
Köln. Der Ford Probe 24V mit dem
2,5-Liter-V6-DOHC-Motor (119 kW/162 PS) präsentiert sich im Modelljahrgang 1994 mit
leicht modifiziertem Design der Heckpartie und weiter verbesserter Sicherheitsausstattung.
So gehören BeifahrerAirbag (zusätzlich zum bisher schon serienmäßigen FahrerAirbag)
und eine elektronische Wegfahrsperre zur Serienausstattung.
Technisch blieb der Probe 24V, der in
Michigan/USA produziert wird, unverändert. Der Motor mit moderner Vierventiltechnik, vier
obenliegenden Nockenwellen, elektronischem Motormanagement und geregeltem Katalysator
überträgt seine Kraft über ein Fünfganggetriebe auf die Vorderräder. Er leistet 119
kW/162 PS bei 5.500 min-1 und erreicht sein maximales Drehmoment von 212 Nm bei 4.800
min-1. Der Probe 24V beschleunigt in 8,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine
Höchstgeschwindigkeit von 220 km/h. Der Verbrauch beträgt im Drittelmix 10,1 Liter Super
bleifrei auf 100 Kilometer.
Die flache Fronthaube mit
Klappscheinwerfern und den großen Lufteinlässen sowie die Karosserie mit fließenden,
runden Linien und großen Glasflächen gehören zu den besonderen äußerlichen Merkmalen
des Probe 24V. Die Heckpartie mit modifizierten Schlußleuchten wurde dem gleichzeitig
eingeführten Probe 16V angeglichen.
Zu den weiteren äußerlichen Kennzeichen
des Probe 24V zählen attraktive 7J x 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Reifen der Dimension
P225/50 R16 sowie Zusatz-Fernscheinwerfer und Seitenschutzleisten in Wagenfarbe.
Ungewöhnlich umfangreich ist nach wie vor
die Ausstattung des Probe 24: Servolenkung und Zentralverriegelung sind ebenso
serienmäßig wie elektrische Fensterheber, höhenverstellbare Lenksäule, Lederlenkrad,
elektrische Türsicherheitsverriegelung, elektrisch einstellbare und beheizbare
Außenspiegel, stufenlos regulierbare Scheibenwischer-Intervallschaltung. Zum
serienmäßigen Stereo-KassettenRadio-System "2006" mit vier Lautsprechern
gehört im 94er Probe eine automatische Antenne.
Die elektronische Wegfahrsperre des Probe
24V unterbricht nach dem Abziehen des Zündschlüssels Benzinzufuhr, Anlasser und
Motormanagement. Das Fahrzeug kann nur mit Hilfe einer speziell codierten Fernbedienung
wieder gestartet werden und ist somit gegen unbefugte Benutzung und Diebstahl geschützt.
Fahrer und Beifahrer nehmen in Sportsitzen
mit integrierten Kopfstützen Platz. In den höhenverstellbaren Fahrersitz sind eine
regulierbare Lendenwirbelstütze und elektrisch verstellbare Seitenführungen integriert.
Eine spezielle Memoryfunktion bringt die Vordersitze nach dem Umklappen automatisch wieder
in die vorher gewählte Position.
Auf Wunsch ist der 94er Probe 24V mit
elektrisch zu betätigendem Hub/Schiebedach, Klimaanlage und Metallic-Lackierung
erhältlich.
Köln. Mit einem Gesamtvolumen von 78.510
Einheiten stellten Sport-Coupés 1992 in Deutschland einen Marktanteil von knapp 2,1
Prozent. In diesem insgesamt relativ kleinen Segment spielen Image, Optik und Ausstrahlung
eine besonders große Rolle. Im Zuge des allgemein zurückgehenden Pkw-Absatzes in der
Bundesrepublik verlor das Sportwagen-Segment mit einem Anteil von nunmehr 1,8 Prozent
geringfügig an Boden. Dennoch ist Ford davon überzeugt, mit den Modellen Probe 16V und
24V eine bedeutende Rolle in diesem Spezial-Markt spielen zu können.
Anlaß zu dieser Überzeugung gibt die
erfolgreiche MarktEinführung des Probe 24V im Januar 1993. Mit seiner eleganten Form, dem
laufruhigen V-6-Motor und seiner umfangreichen Komplett-Ausstattung konnte er auf dem
deutschen Markt auf Anhieb rund 3.200 Neuzulassungen im Jahr 1993 erreichen. Gemeinsam mit
dem Vorgänger-Modell Probe GT kommt er auf insgesamt 5.502 Zulassungen. Damit gehört die
Probe-Baureihe zu den drei beliebtesten 2+2Sitzern in Deutschland.
Etwa 65 Prozent aller Probe-Kunden werden
sich nach Ford-Einschätzung im Jahr 1994 für das 16V-Modell entscheiden. Grund dafür
sind die für seine Preisklasse ungewöhnlich umfangreiche Sicherheits- und
Komfortausstattung und der sparsame 2,0-Liter-DOHC-Vierzylinder-Motor mit 85 kW/ 115 PS.
Ford erwartet, 1994 rund 5.600 Probe 16V sowie rund 3.000 Einheiten des im Design leicht
modifizierten Probe 24V zu verkaufen.
Attraktive Coupés finden sich seit eh und
je in der FordModellgeschichte: Schon die Coupé-Versionen der legendären Modelle 12M,
17M und 20M weckten in den 60er-Jahren erste Gefühle für extravagante Automobile, 1967
verblüffte der Ford 20M TS OSI mit seinem aus Italien stammenden Design die Fachwelt.
Zwei Jahre später wurde mit dem Capri eines der erfolgreichsten Großserien-Coupés aller
Zeiten geboren. Bis zum Produktionsende 1986 liefen Capri I und II mehr als 1,5 Millionen
Mal vom Band.
Entwicklung, Produktion, Zulieferer arbeiten Hand in Hand
Entwicklung, Produktion und
Zulieferbetriebe Tür an Tür: Das ist das hochmoderne Automobil-Werk "Auto Alliance
International, Inc.'' in Flat Rock Michigan/USA. Seit dort 1987 die Fertigung begann, sind
Ford und Mazda zu gleichen Teilen Eigentümer der Produktionsstätte mit einer
Jahreskapazität von 240.000 Pkw-Einheiten.
Ergänzt wurde der Komplex 1991 mit einer
Gesamtinvestition von mehr als 550 Millionen Dollar durch die Einrichtung eines
Entwicklungszentrums auf letztem Stand. Wichtige Zulieferbetriebe entstanden in
unmittelbarer Nähe. Damit war ein optimaler Produktionsablauf garantiert. Die
Probe-Modelle 16V und 24V wurden hier komplett entwickelt und gingen im Februar 1992 in
Produktion. Im Mai 1993 gut fünfeinhalb Jahre nach Öffnung des Werkes, in dem
mittlerweile über 3.900 Mitarbeiter tätig sind - verließ das 1.000.000. Fahrzeug die
Produktionsstraße.
| (Übersicht technische Daten) | Probe 16V | Probe 24V | |
| MOTOREN | vorn quer angeordnet | vorn quer angeordnet | |
| Bauart | (60°)Reihen-Vierzyl. | V6-Motor | |
| Material | Zylinderkopf | Aluminium | Aluminium |
| Zylinderblock | Grauguß | Aluminium | |
| Hubraum | cm³ | 1991 | 2497 |
| Bohrung/Hub | mm | 83/92 | 84,5/74,2 |
| Verdichtung | 9,0 : 1 | 9,2 : 1 | |
| Leistung | kw(PS) | 85 (115) | 119 (162) |
| bei | min-1 | 5500 | 5500 |
| Max. Drehmoment | Nm | 170 | 212 |
| bei | min-1 | 4500 | 4800 |
| Ventiltrieb | DOHC | DOHC | |
| Ventile/Zylinder | 4 | 4 | |
| hydr. Spielausgleich | ja | ja | |
| Nockenwellenantrieb | Zahnriemen | Zahnriemen | |
| Gemischaufbereitung | elektronische Benzin-Einzeleinspritzung | ||
| Hersteller | --------------- Nippon Denso ------------ | ||
| Zündsystem kontaktlos | elektronisch geregelte 3D-Kennfeldzündung | ||
| Hersteller | --------------- Nippon Denso ------------ | ||
| Abgasreinigung | ---- geregelter drei-Wege-Katalysator --- | ||
| Abgasnorm | ----------------- 93 EEC ---------------- | ||
| Kurbelwellenlager | 5 | 4 | |
| Kraftstoff | Normalbenzin bleifrei (91 ROZ) |
Superbenzin bleifrei (95 ROZ) |
|
| Schmiersystem | Druckumlaufschmierung mit Hauptstromfilter | ||
| Ölfüllmenge m. Filter | L | 4,25 | 4,0 |
| Kühlsystem | Wasserumlauf durch Pumpe, mit Thermostat und thermostatisch geregeltem Ventilator | ||
| Füllmenge | L | 7,0 | 7,5 |
| Elektrische Anlage | V | 12 | 12 |
| Batterie | Ah/V | 60/12 | 60/12 |
| Lichtmaschine | Ah | 80 | 90 |
| KRAFTÜBERTRAGUNG (Übersicht technische Daten) |
Vorderradantrieb | ||
| Kupplung: | selbstnachstellende Einscheiben-Trockenkupplung, hydraulisch betätigt |
||
| Getriebe: | vollsynchronisiertes Fünfgang-Getriebe mit Mittelschaltung | ||
| Übersetzungen: | Probe 16 V | Probe 24V | |
| 1. Gang | 3,31 | 3,31 | |
| 2. Gang | 1,83 | 1,83 | |
| 3. Gang | 1,23 | 1,31 | |
| 4. Gang | 0,91 | 1,03 | |
| 5. Gang | 0,72 | 0,80 | |
| Rückwärtsgang | 3,17 | 3,17 | |
| Achsantrieb | 4,39 | 4,39 | |
| Geschwindigkeit bei1000 min-1 im 5. Gang km/h |
37,73 | 33,15 | |
| KAROSSERIE | selbsttragende dreitürige Ganzstahlkarosserie mit Seitenaufprallschutz | ||
| Aerodynamik | Cw = 0,33 | A = 1,91 m² | Cw x A = 0,63 |
| FAHRWERK (Übersicht technische Daten) |
|||
| Vorderachse | Einzelradaufhängung, McPherson-Federbeine mit unteren Dreiecks-Querlenkern, doppelt wirkende hydraulische Stoßdämpfer, Querstabilisator | ||
| Hinterachse | Einzelradaufhängung, McPherson-Federbeine, doppelte Querlenker, Längslenker, doppelt wirkende hydraulische Stoßdämpfer, Querstabilisator | ||
| Bremsanlage | hydraulisches Zweikreis-Bremssystem, selbstnachstellende Scheibenbremsen vorne (innenbelüftet) und hinten, elektronisch geregeltes ABS mit Bremskraftverstärker, asbestfreie Beläge | ||
| Scheibendurchmesser | v/h | 258/261 mm | |
| Lenkung | Zahnstangen-Servolenkung mit drehzahlabhängiger Unterstützung, Übersetzung 17,1 : 1, höhenverstellbares Lenkrad, Lenkumdrehungen v. Anschlag zu Anschlag: 2,9 | ||
| Wendekreis | 10,9 m | ||
| KRAFTÜBERTRAGUNG (Übersicht technische Daten) |
Vorderradantrieb | ||
| Probe 16V | Probe 24V | ||
| Felgen, Leichtmetall | 6J x 15 | 7J x 16 | |
| Bereifung | 205/55 R 15 V | 225/50 R 16 V | |
| ABMESSUNGEN (Übersicht technische Daten) |
Probe 16V | Probe 24V | |
| Radstand | mm | 2614 | 2614 |
| Spurweite v/h | mm | 1510/1510 | 1510/1510 |
| Länge | mm | 4585 | 4585 |
| Breite | mm | 1773 | 1773 |
| Höhe | mm | 1310 | 1315 |
| Beinraum vorne(max.) | mm | 1094 | 1094 |
| Beinraum hinten(min.) | mm | 725 | 725 |
| Kofferrauminhalt (VDA) | L | 360 | 360 |
| bis Vordersitz | L | 660 | 660 |
| bzw. dachhoch | L | 1000 | 1000 |
| Tankinhalt | L | 58,5 | 58,5 |
| GEWICHTE (Übersicht technische Daten) |
Probe 16V | Probe 24V | |
| Leergewicht | kg | 1230 | 1295 |
| Zuladung | kg | 405 | 326 |
| Zul. Gesamtgewicht | kg | 1620 | 1690 |
| Gewichtsverteilung | vorn % | 61,9 | 63,5 |
| hinten % | 38,1 | 36,5 | |
| Anhängelasten | gebremst 8% kg | 1620 | 1690 |
| gebremst 12% kg | 1500 | 1500 | |
| ungebremst kg | 550 | 550 | |
| FAHRLEISTUNGEN (Übersicht technische Daten) |
Probe 16V | Probe 24V | |
| Höchstgeschwindigkeit | km/h | 204 | 220 |
| Beschleunigung 0 - 100 | s | 10,6 | 8,5 |
| Kraftstoffverbrauch | |||
| 90 km/h | L | 6,1 | 7,8 |
| 120 km/h | L | 7,9 | 9,9 |
| Stadt | L | 9,5 | 12,5 |
| Drittelmix | L | 7,8 | 10,1 |
| WARTUNG (Übersicht technische Daten) |
|||
| Sicherheitskontrolle u. Ölwechsel | alle 15.000 km | ||
| Inspektion | alle 45.000 km | ||
Serienmäßig Fahrer-Airbag und
Beifahrer-Airbag, Flankenschutz in den Türen und elektronisches ABS
Ein Jahr ohne Kilometerbegrenzung
allgemeine Fahrzeuggarantie
Ein Jahr kostenlose Mobilitätsgarantie
Sechs Jahre Garantie gegen Durchrosten für
alle Ford-Pkw sowie Fiesta Courier, Escort Express und Transit Modelle aus europäischer
Produktion
Der Ford Garantie-Schutzbrief für das
zweite und dritte Jahr bietet für wenig Geld Schutz auf alle wichtigen Aggregate.
Wahlweise bis 50.000 oder 100.000 Kilometer Gesamtfahrleistung. Gilt für alle neuen
Ford-Pkw (außer Escort Cosworth), Fiesta Courier, Escort Express und Transit-Modelle.
Für den Maverick bietet Ford diesen Garantie-Schutzbrief serienmäßig.
Kostenlose Langzeit-Reparatur-Garantie für
alle Ford-Pkw, Fiesta Courier, Escort Express und Transit-Modelle, egal aus welchem
Baujahr.
| Modell | Motor | kW/PS | Mark |
| Probe 16V | 2,0-Liter | 85/115 | 42.510 |
inklusive:
-
ABS
- Airbag (Fahrer und Beifahrer)
- elektronische Wegfahrsperre
- Leichtmetallräder
- Radio mit elektrischer Antenne
| Extras | Mark |
| - Klimaanlage | 2.800 |
| - Metallic-Lackierung | 720 |
| - elektrisches Schiebe-/Hubdach | 1.380 |
Alle
Angaben sind unverbindliche Preisempfehlungen ab Werk einschließlich Mehrwertsteuer.
Januar
1994