Mitte 2003 haben wir 8 Reiseführer verschiedener Verlage unter die Lupe genommen und sie auf Tauglichkeit für den Individualreisenden getestet.Vorneweg erscheint es sich vielleicht ganz sinnvoll, sich mit unseren Testkriterien vertraut zu machen. Dass wir selbstverstänlich rein subjektiv bewertet haben und wie wir die einzelnen Testrubriken festgelegt haben, das erfahrt Ihr in den Erklärungen zu den Testbedingungen.
Wer sich gleich in medias res stürzen will, der kommt gleich unten durch einen Klick auf die entsprechenden Produkte zur jeweiligen Testbesprechung. Sehr freuen würden wir uns übrigens, wenn Ihr Euren Wunsch-Reiseführer über den entsprechenden Link hier direkt in unserem Test bei Amazon bestellt. Die ganze Sache hat doch ein paar Stunden Arbeit gekostet, und so lässt sich vielleicht wenigstens ein Teil der laufenden Kosten decken.
Ferner haben wir uns diesmal noch einen ganz besonderen Service einfallen lassen und bieten die Testergebnisse sowie eine zusammenfassende Liste auch als pdf-Dateien an. Die Liste gibt es sogar nur als pdf-Datei. Wer pdf-Dateien ansehen will, benötigt den Adobe Acrobat Reader.
Testergebnisse als pdf-Datei
Übersichtstabelle als pdf-DateiUnd jetzt endlich zu den Ergebnissen des großen Reiseführer-Tests:
|
Platz 1: Der Tausendsassa |
| Titel: Kuba selbst entdecken | |
| Verlag: Regenbogen Verlag Zürich |
|
| Preis: Zur Zeit leider nicht lieferbar |
|
Relativ neu auf dem Markt ist dieser Reiseführer aus dem Regenbogen-Verlag. Und um es gleich vorweg zu nehmen: Es gibt sehr wenig, was man an diesem Buch aussetzen kann, folgerichtig belegt dieses Produkt auch den ersten Platz.
Es sind eigentlich nur zwei Sachen Dinge, die ein wenig schmerzen: Zum einen der Preis. Der Regenbogen-Führer ist mit fast 25 € der Teuerste der hier getesteten Führer. Und mit dem hohen Preis kommt die ebenso hohe Seitenanzahl (635), die das Buch sehr dick macht und auch vom Gewicht her nahe an die Importabilität bringt. Selbst die meisten Cargohosentaschen dürften für diesen Schinken zu klein sein. Ansonsten aber weiß der Selbstentdecker-Führer zu begeistern: Genaue Insiderinformationen, schön übersichtliche Stadtpläne, gute Hotelbeschreibungen sowie die mit Abstand größte Menge an Casas Particulares. Wenn man einmal vom Problem der ständigen Aktualisierung absieht, müssen eigentlich all jene zum Regenbogen-Führer greifen, die ihre Reise in Privatunterkünften verbringen wollen.
Der Schreibstil ist flott und angenehm, lediglich eine gewisse Pro-Regime Naivität, wenn es um die Politik des Inselstaates geht, nervt manchmal etwas. Schön ist, dass unter dem anspruchsvollen Inhalt nicht die Gestaltung leiden musste und dieser Führer auch einer der Buntesten mit den besten Fotoaufnahmen ist. Mit Infos aus dem Jahr 2002 zählt das Buch auch zu den aktuellsten.
|
Seitenanfang | Alle Testergebnisse als pdf-Datei runterladen | Übersichtstabelle als pdf-Datei runterladen
|
Platz 2: Der Individuelle |
| Titel: Cuba | |
| Verlag: Reise Know-How |
|
| Preis: 17,50 EUR |
|
Die Bücher aus dem Verlag Reise Know-How haben sich in Deutschland recht schnell auf dem Markt etabliert und gelten als eine Art deutschsprachiger Lonely Planet und aus diesem Grund deswegen von Individualreisenden sehr gerne genommen.
Sowohl vom Inhalt her als auch von der einfachen, aber übersichtlichen Gestaltung des fremdsprachigen Bruders haben sich die Macher aus dem Reise Know-How Verlag etwas abgeschnitten. Dies führt zu sehr guten Ergebnissen: Man findet zahlreiche Insidertipps und die gut geschriebenen und ehrlichen Hotelbeschreibungen gehören zu den besten ihrer Zunft. Auch eine beachtliche Anzahl von Privatunterkünften weiß das Buch zu nennen. Einreiseformalitäten, Weggehtipps, die kubatypischen Dollarjäger-Schwierigkeiten, über all das weiß das Produkt in einem lockeren und persönlichen Stil zu berichten. Es gibt fast nichts, was unerwähnt bleibt.
Das Buch wäre fast auch ein Anwärter auf den ersten Platz gewesen, die farbenleere Aufmachung mit hauptsächlich kleinen Fotos ahmt jedoch auch hier die Negative des Lonely Planet nach. Zudem sind einzelne Städte manchmal etwas kurz abgehandelt. Auch war es dieses Buch, das uns durch seine politische Voreingenommenheit am meisten geärgert hat: Seitenlang werden die Errungenschaften des kubanischen Systems gelobt und die Bösewichte aus den USA verdammt, über die prekäre Lage der Menschrechte verliert der Autor jedoch kein Wort. Wir erwarten uns von einem Reiseführer weniger Nachhilfeunterricht in Sachen Weltanschauung sondern eine ausgewogene, hilfreiche Schilderung der Lage. Trotzdem: Zusammen mit dem Lonely Planet und dem Regenbogen-Reiseführer ist dieses Produkt eines der drei Besten, die für Individualreisende auf Kuba derzeit zu haben sind.
|
Seitenanfang | Alle Testergebnisse als pdf-Datei runterladen | Übersichtstabelle als pdf-Datei runterladen
|
Platz 3: Der Klassiker |
| Titel: Cuba | |
| Verlag: Lonely Planet |
|
| Preis: 19,80 EUR |
|
Zu den Produkten aus dem Hause Lonely Planet braucht man wohl nicht mehr viel zu sagen: Seit Jahren schon erfreut sich dieser Verlag unter Rucksack- und Individualreisenden größter Beliebtheit und gilt als eine Art Benchmark im Reiseführermarkt. Auch der Kubaführer kann mit den gewohnten Qualitäten überzeugen.
Was die Aufarbeitung auch versteckterer Reisemöglichkeiten betrifft, setzt der Lonely Planet wie gewohnt Maßstäbe. So wird z.B. die in vielen anderen Führern gar nicht erwähnte Bergwanderung über die Höhen der Sierra Maestra im LP nicht nur genau beschrieben, zusätzlich gibt es noch einen Kasten, in dem der Erfahrungsbericht einer Leserin zu diesem Treck abgedruckt ist. Ferner ist auch die Masse der beschriebenen Hotels und Essensmöglichkeiten hervorzuheben, auch eine Menge Privatunterkünfte finden Gehör, ebenso die Transportwege. Die bewährte Einteilung lässt eine schnelle Handhabung des Führers zu, die übersichtlichen Stadtpläne machen die Orientierung leicht. Kurz: Bewährte Lonely Planet Qualität.
Mit den üblichen Highlights kommen aber auch die Nachteile daher. "Off the beaten track" wird man mit dem englischsprachigen Führer sicherlich nie unterwegs sein, am als einsam beschriebenen Strand wird man sicher noch ein paar andere Lonely-Planet-Leser finden. Mann muss sich darüber im Klaren sein, dass die Führer aus diesem Hause eben Marktführer im Individualbereich sind. Zudem ist ein fremdsprachiger Führer nicht jedermanns Sache, und wer sich im Lonely Planet Tipps zu den Einreiseformalitäten für Deutsche oder Konsolatsadressen und ähnliches erhofft, kann einpacken. Auch die bis auf wenige zentrale Farbseiten überwiegende Schwarzweißgestaltung mit wenigen Fotos ist nicht unbedingt der Maßstab. Trotzdem ein solider dritter Platz.
|
Seitenanfang | Alle Testergebnisse als pdf-Datei runterladen | Übersichtstabelle als pdf-Datei runterladen
|
Platz 4: Der Übersichtliche |
| Titel: Kuba | |
| Verlag: Baedecker |
|
| Preis: 15,95 EUR |
|
Die Reiseführer von Baedecker werden oft als Rentnerguides verspottet. Zu Unrecht, wie wir finden. Zwar richtet sich der Klassiker unter den deutschen Reiseführern nicht gerade an das Publikum der Individualreisenden, er kann dafür aber mit zwei unschlagbaren Vorteilen aufwarten:
Zum einen ist der Baedecker der Einzige der hier vorgestellten Reiseführer, welcher die Städte alphabetisch und nicht nach Region auflistet. Das bringt den Kontext vielleicht etwas durcheinander, schafft aber exemplarische Übersichtlichkeit. Wer Infos zu einer Stadt sucht, kann diese mit einem einzigen Seitenaufschlag finden. Bei allen anderen Führern wird erst einmal die Region gesucht und dann noch einmal die Stadt. Und das kostet Zeit. Zweites Highlight dieses Buches: Es liegt eine detaillierte Straßenkarte von ganz Kuba bei, die unserer Ansicht nach mehr als ausreichend ist, wenn man mit dem Auto auf der Antilleninsel unterwegs ist. Die Kilometerangaben machen die Tourplanung einfach. Wer beim Baedecker zugreift, spart sich also die Ausgaben für eine zusätzliche Straßenkarte.
Natürlich ist auch hier nicht alles Gold was glänzt: Für den Individualreisenden beinhaltet der Baedecker einfach zu wenig Infos: Über die Verlängerungsmöglichkeit der Touristenkarte erfährt man nichts, Ziele fernab der gängigen Routen werden nicht einmal ansatzweise behandelt, und wer nach Informationen über Casas Particulares sucht, hat hier das Nachsehen. Selbst der (wiederum alphabetisch nach Städten sortierte) Hotelteil ist nicht gerade der umfangeichste. Auch wer das Land mit Bus und Bahn bereisen will, erfährt hierzu fast nichts. Die Karten der Stadtzentren wiederum wissen zu überzeugen. Die neueste Auflage von 2001 könnte allerdings mal wieder eine Aktualisierung vertragen.
|
Seitenanfang | Alle Testergebnisse als pdf-Datei runterladen | Übersichtstabelle als pdf-Datei runterladen
|
Platz 5: Der Knappe |
| Titel: Cuba - Das komplette Reisehandbuch | |
| Verlag: Unterwegs-Verlag |
|
| Preis: 14,90 EUR |
|
Gerade noch mit drei Sternen wurde der Reiseführer aus dem Unterwegs-Verlag (hat nichts mit uns zu tun) bedacht. Dieses Buch ist mit rund 250 Seiten das Zweitdünnste im Test und wartet zudem mit einer recht großen Schriftgröße auf, was die Vermutung nahe legt, dass hier auch weniger Inhalt verbraten wurde.
Dies bewahrheitet sich auch. Der Reiseführer von Thomas Schlegel beinhaltet einfach nicht so viele Informationen wie die Top-Drei aus unserem Test. Fairerweise muss man aber sagen, dass der Autor ein echter Insider ist und alles, was er sagt, Hand und Fuß hat. Sogar zu der Sierra Maestra Wanderung und zahlreichen kleineren Städtchen verliert er ein paar Worte. Die Beschreibung der verschiedenen Regionen ist ausführlich und interessant und in einem gut lesbaren Stil geschrieben. Auch die größten Hotels und einige wenige Privatunterkünfte finden die Beachtung des Autors. Die praktischen Tipps wie Einreiseformalitäten und Geldangelegenheiten sind allerdings etwas unscheinbar untergebracht, vom Layout und der Markierung her wirkt irgendwie eine Seite wie die andere, ein schnelles Nachschlagen eines Stichwortes mag mit diesem Buch ohne Zuhilfenahme des Registers nie so recht gelingen. Fast am besten gefallen hat uns allerdings der Stil des Autors und der Tenor des Buches: Kuba als Land voller Widersprüche fernab aller Klischees. Ganz ohne Klischees kommt der Autor dann allerdings auch nicht aus, die Schattenseiten des politischen Regimes werden in diesem Buch kaum angesprochen.
Die innere Aufmachung "glänzt" durch die fast völlige Abwesenheit von Bildern, wenn dann sind sie Schwarzweiß und klein. Auch die wenigen Stadtpläne lassen das Herz nicht gerade höher schlagen. Und letztendlich steht auch bei diesem Führer mal wieder eine neue Auflage an.
|
Seitenanfang | Alle Testergebnisse als pdf-Datei runterladen | Übersichtstabelle als pdf-Datei runterladen
|
Platz 6: Der für Sightseer |
| Titel: Kuba | |
| Verlag: ADAC |
|
| Preis: 4,95 EUR |
|
Stilecht ist auf dem Cover des ADAC-Reiseführers eine alte Karosse aus den Fünfziger Jahren abgebildet. Sieht nett aus, doch weiß das ADAC-Produkt auch inhaltlich zu überzeugen, kann der Individualreisende etwas anfangen mit diesem Buch? Ganz ehrlich: Kaum. Doch kommen wir zunächst zu den beiden Positiva des Führers:
Da ist zum einen der unschlagbare Preis, fünf Euro liegen einfach weit unter den Angeboten der Konkurrenten und wer nach Kuba fährt, muss das Buch schon fast allein aufgrund des Dumpingpreises kaufen. Voll überzeugt hat uns auch das perfekte Hosentaschen-Format: Durch die geringe Breite und die inhaltliche Flachbrüstigkeit eignet sich der ADAC-Führer perfekt, im ihn ohne großen Aufhebens in der Gesäßtasche zu verstauen. Inhaltlich gibt es zunächst auch noch positives zu vermerken: Die Beschreibungen der Highlights und Hauptsehenswürdigkeiten fallen sehr tiefgründig und fundiert aus, zudem erleichtert eine übersichtliche Gliederung und ein einfaches Layout das Finden der entsprechenden Passagen.
Alles in allem aber ist der ADAC-Führer vor allem für die Leute gut, die im Auto von Sehenswürdigkeit A zu Sehenswürdigkeit B fahren und am Abend ins vorgebuchte Hotelbett fallen wollen. Das mag für Italien klasse sein, wird aber im doch etwas komplizierten Kuba den Gegebenheiten nicht gerecht. Tipps für Individualreisende gibt es in diesem Produkt einfach kaum, Privatunterkünfte werden nicht einmal erwähnt, und auch Weggehtipps sucht man umsonst. Der praktische Teil ist arg dünn ausgefallen und obwohl ich kein Fan von hundertseitigen Landeskunde-Kapiteln bin, ist mir dir zweiseitige Geschichtstabelle im ADAC einfach zu wenig. Dafür gibt es zwar schöne Bilderchen, aber das macht das ganze dann auch nicht mehr fett.
|
Seitenanfang | Alle Testergebnisse als pdf-Datei runterladen | Übersichtstabelle als pdf-Datei runterladen
|
Platz 7: Der Lustige |
| Titel: Cuba | |
| Verlag: Bradt Guides |
|
| Preis: 15,95 EUR |
|
Bis auf das schöne Cover ist dieser Reiseführer der mit Abstand Schmuckloseste in unserer Liste: Wer das Buch aufschlägt, sieht sich mit purer Schwarz-Weiß-Tristesse und handgepinselten Stadtplänen konfrontiert. Auch wenn es in einem Resieführer vornehmlich auf den Inhalt ankommt, eine gar so spartanische Aufmachung muss es ja dann doch nicht sein.
Dies ist umso mehr schade, als dass der Stil des Autors der ironischste und witzigste im Testfeld ist. Wir hatten diesen Führer bei unserem ersten Kubabesuch dabei und waren allein schon aufgrund der lustigen Beschreibung dazu angetan, den einen oder anderen Ort zu besuchen. Gerade was Kneipen und Weggeh-Tipps betrifft, hat uns dieses Buch sehr gut gefallen. Vom Individual-Faktor her liegt dieser Reiseführer im Mittelfeld, man findet schon den einen oder anderen Insider-Tipp, in der Gesamtheit ist aber einfach zu wenig Information dabei, Privatunterkünfte werden überhaupt nicht behandelt.
Ähnlich wie beim Lonely Planet tut sich auch hier wieder das eventuelle Problem der Fremdsprachigkeit auf und es fehlen sämtliche bürokratischen Tipps für den deutschen Reisenden. Zudem lässt die Aktualität zu wünschen übrig, die letzte Auflage ist von 2000 und könnte wirklich wieder einmal wieder einer Revision unterlaufen.
|
Seitenanfang | Alle Testergebnisse als pdf-Datei runterladen | Übersichtstabelle als pdf-Datei runterladen
|
Platz 8: Der Verwirrte |
| Titel: Kuba | |
| Verlag: Iwanowski |
|
| Preis: 19,95 EUR |
|
Um es gleich zu Beginn zu sagen: Mit den Produkten aus dem Hause Iwanowski konnten wir uns noch nie so recht anfreunden. Dies fängt damit an, dass sich die Reiseführer immer der neuesten Aktualisierung rühmen. Dies trifft zwar auch zu, allerdings nur auf den aktuellen "Telex-Teil", in den pro Aktualisierung einfach ein paar Seiten reingepappt werden, so nach dem Motto "Das im Hotel-Teil auf Seite 123 beschriebene Hotel gibt es leider nicht mehr". Für mich ist eine Aktualisierung eine komplette Revision des Buches und nicht bloß ein Hinzufügen neuer Tatsachen, und die inzwischen überholten Fakten weiter vorne im Buch werden einfach stehen gelassen.
Damit einher geht eine totale Unübersichtlichkeit, die davon kommt, dass man es unbedingt besonders übersichtlich machen wollte: Es gibt einen weißen Teil mit Landeskunde und Tourbeschreibungen, einen gelben Teil für Hotelbeschreibungen und praktische Tipps, einen roten Teil für Highlights, einen grünen Teil, der nur über die Kosten informiert, und schließlich den oben erwähnten blauen Telex-Teil. Alles klar? Als weitere Negativa wären zu erwähnen, dass alle Ortsbeschreibungen im Rahmen von bestimmten Tourvorschlägen abgehandelt werden und es ohne Zuhilfenahme des Registers so gut wie unmöglich ist, den entsprechenden Ort schnell zu finden. An Iwanowski-Reiseführern wird zudem oft bemängelt, dass der Schreibstil manchmal arg trivial ist und von naiven Sichtweisen glänzt. Leider macht da auch der Kubaführer keine Ausnahme. Die Hotelauswahl ist relativ willkürlich, Casas Particulares werden nicht erwähnt.
OK, es gibt auch einige wenige Positiva wie eine nette Bebilderung und einen (fast schon zu) ausführlichen Landesteil. Auch die Karten der Innenstädte sind ganz in Ordnung und wer unbedingt vorgefertigte Touren abfahren will, ok. Alles in allem gibt es aber auch hier für den Individualreisenden zu wenig Infos und das führt mit den oben erwähnten Negative dazu, dass wir mit diesem Schmöker noch nie so richtig grün geworden sind.
|
Seitenanfang | Alle Testergebnisse als pdf-Datei runterladen | Übersichtstabelle als pdf-Datei runterladen
|
Fazit: Gute Auswahl auch für den Infividualreisenden!
Der Kuba-Hype der letzten Jahre hat auch dazu geführt, dass die Auswahl an Reiseführern für den Individualreisenden erfreulich angestiegen ist. Die Bücher der ersten drei Plätz eignen sich prima, um damit die Antilleninsel auf eigene Faust zu erkunden. Der Baedecker stellt unseres Erachtens aufgrund seiner schnellen Bedienbarkeit eine gute Ergänzung im Reisegepäck dar. Wer Zeit und Lust hat, kann sich auch mal die Bücher der letzten Plätze ansehen, vielleicht findet der eine oder andere hier seine ganz persönliche Ergänzung. Lediglich vom Iwanowski-Schinken würden wir komplett abraten, und da stehen wir, was andere Bewertungsforen im Internet betrifft, auch nicht ganz allein da.
Wir werden auf unserem nächsten Kubatrip im September 2003 auf jeden Fall den Regenbogen-Führer mitnehmen, als schnelle Ergänzung dazu den Baedecker, und wahrscheinlich werden wir es auch nicht übers Herz bringen, den Lonely Planet oder das Produkt aus dem Verlag Reise Know-How daheim zu lassen. Naja, doppelt hält besser!
Wir hoffen, dass Euch dieser Test hilfreich war, wer genaueres über die von uns angelegten Bewertungskriterien wissen will, sollte sich hier vielleicht einmal die Testbedingungen reinziehen.
Sehr dankbar wären wir im Übrigen, wenn Ihr Euren Wunschreisführer über diese Testseite bestellen würdet. Dann springt für uns noch ein kleiner Obulus von Amazon ab. Dafür schonmal vielen Dank!
So, wer sich den Test bis hierher brav durchgelesen hat, kann sich nun noch den ganzen Test als pdf-Datei auf die heimische Festplatte holen, die schicke Übersichtstabelle mit ISBN und den kompletten Bewertungspunkten gibt es sogar nur im Adobe-Format.
|
Seitenanfang | Alle Testergebnisse als pdf-Datei runterladen | Übersichtstabelle als pdf-Datei runterladen