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Wohn- und Pflegebereich für Körperbehinderte in Kamenz (Sachsen) 1984-2001

 

Diese Seite gibt es schon so ungefähr seit April 2000. Von da an bis heute hat sich nicht mehr sehr viel daran geändert. Für Besucher, die öfter mal einen Blick drauf werfen, sicher in gewisser Hinsicht langweilig und ermüdend, da sich so gut wie nichts tut, bezüglich einer Veränderung und Umgestaltung. Ist wohl mit meinen Ansichten zu begründen, die gleich geblieben sind.

Rückblick - Zivildienst

Während meiner Zeit in diesem Haus merkte ich schnell, daß da irgendetwas war, was mich auf eine Art begeisterte - eine Gemeinschaft, die mich vorbehaltlos aufnahm und akzeptierte. Es war vergleichbar mit einer großen Familie. Auch außerhalb der Dienstzeit unternahm man was zusammen, quatschte viel und oft miteinander, manchmal sogar bis spät in die Nacht. Nach meinem Zivildienst hielt ich, so oft es ging, den Kontakt zu Mitarbeitern und Bewohnern aufrecht. Ich half später noch als Mitarbeiter aus. Am 2. April 2002, so gegen Mittag, war mit dem "St. Theresia" dann endgültig Schluß. - Und trotz allem: Es lebt weiter, und zwar in unseren Köpfen.

Ich bin froh, Euch durch einen glücklichen Umstand kennengelernt zu haben. "Danke" für die, alles in allem, schöne Zeit zusammen!

Wie ging es weiter? Alle Bewohner haben nach der Kündigung vom Träger Ausweichquartiere, sprich andere Heime für Behinderte, angeboten bekommen, in die sie nach ihrem Auszug aus "St. Theresia" einziehen konnten. Und was ist mit den Mitarbeitern? Fast alle hatten  Glück und erhielten zumindest befristete Arbeitsverträge in anderen Einrichtungen. Einer sucht leider noch heute...

 

Was las man in der Lokalpresse zur Problematik?

  1. Modernisierung kostet sie die Heimat vom 14.08.2001

  2. Neun Behinderte bangen um ihr Zuhause vom 21.10.2000

  3. Kompromisse für Erhalt des Behindertenheims vom 30.09.2000

  4. Körperbehinderte bangen um ihr Heim vom 05.09.2000



Letzte Änderung: 05.02.2003