So nah - so fern

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Du warst mir so nah
Niemand and'res an Deinem Platz, in meinem Herzen ich noch sah
Du warst so nah

Du warst in meinem Leben mir wichtig
Da war in der Zeit vieles gut und richtig
Du warst einstmals so nah, so nah

Du hast geholfen in der Not
Du hast mich gehalten vor dem Tod
Da warst Du ganz nah, ganz nah

Du gabst mir die Hoffnung auf's Leben zurück
Auf ein Stückchen vom Glück
Du warst so nah

Du trugst mich auf einen anderen Stern
Dort waren mir all meine Leiden so fern
Und Du warst dabei - so nah, so nah

Du brachtest mich zurück
zu diesem Stückchen vom Glück
Und Du warst so nah

Du hast gekämpft und gewacht
Daß ich ruhig schlafen konnte in der Nacht
Und Du warst so nah

Du gabst meinem Herzen soviel Wärme und Licht
Das war es, was mich bei Dir hielt!
Und Du warst mir manches Mal schon so nah

Du wolltest bei mir sein in Leid und Glück
Unsere eig'ne Welt mit aufbauen, Stück um Stück
Dazu warst Du da, so nah


Nun bist Du so fern
Trägst mich nie mehr zu diesem and'ren Stern
So fern

Nun ist mir kalt in jeder Nacht
Keiner da, der über mich wacht
Du bist so fern

Du fügst jetzt mir Schmerzen und Leiden zu
Gibst in Deinem Hass keine Ruh
Du bist mir so kalt, so fern

Du hälst Dich fern von mir, jeden Tag
Nichts mehr da, was ich jetzt an Dir mag
Nun bist Du so fern

Keine Hoffnung auf ein Wiedersehen
Muss nun allein jeden Tag nach Hause gehen
Du bist so fern

Keine Hoffnung auf ein bischen Glück
Alles vernichtet von Dir, Stück um Stück
Und dabei bist Du so kalt, so fern

Was habe ich Dir nur getan
Das Vertrauen in mich Dich nicht erreichen kann
Du bist so fern, so fern

Du nimmst Abstand, mehr und mehr
Als wenn nicht schon ein Riesen Berg Probleme zwischen uns wär
Und Du bist dabei so fern

Nun sitz ich hier, fast wie gewollt allein
Und kann doch nicht wirklich alleine sein
Und Du bist mir so fern

Du weist, dass ich leide, Tag für Tag
Nichts mehr in Dir, was Mitgefühl erregen mag?
Du bist so kalt, so fern

Des Messers Kl**g*n setz ich immer wieder an meine Haut an
Die Wunden jetzt keiner mehr übersehen kann
Und Du bist so fern


Du warst mir einstmals so nah - nun bist Du so fern
Du bist woanders, auf diesem anderen Stern?
Du bist so fern


Du warst mir nah - nun bist Du fern...


Sag, war es wirklich das, was Du wolltest, was Du nun erreicht hast...?


Entgegen anderslautender Behauptungen,
richtet sich dieser Text nicht an eine, zwei oder mehrere bestimmte weibliche Personen !
Aber er könnte, so sich diese angesprochen fühlen...


Alle meine Maedchen

Alle meine Mädchen
Diese Bild nenne ich "Alle meine Mädchen". Etwas in meinem Herzen hofft immer noch ganz schwach, daß ein Mädchen sich unter den vielen für mein Herz finden möge, das diese eine ersetzt, welche sich jetzt in's "Abseits" gestellt hat...
Wasserfarben auf Papier, im Originalbild mit der Grösse A4.


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© 09/2003 Hannes Lau Anarcho