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Heidrun
Häßner stammt aus Berlin und steht schon seit ihrem 6. Lebensjahr
auf den "Brettern, die die Welt bedeuten". Als Mitglied des Kinderstudios
der Komischen Oper Berlin sang und spielte sie in vielen Opernaufführungen
mit, so unter anderem in Walter Felsensteins legendärem "Sommernachtstraum".
Nebenher nahm sie Gesangs- und Klavierunterricht und studierte dann an
der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin. Nach erfolgreichem
Diplom erhielt sie ihre ersten Engagements am Opernhaus Chemnitz und am
Theater Senftenberg. Anschließend ging sie ans Kleist-Theater Frankfurt/Oder,
wo sie sich bis zur Schließung des Musiktheaters im Jahr 1998 als
festes Mitglied des Ensembles ein breites Repertoire erarbeitet hat, so
zum Beispiel Dorabella, Charlotte, Komponist, aber auch Musicalpartien
wie Eliza Doolittle. Seitdem arbeitet sie freischaffend. Sie gastierte
unter anderem am Staatstheater Braunschweig, Theater Nordhausen, Nationaltheater
Weimar, Theater Winterthur, Pfalzbau Ludwigshafen, Kammeroper Hamburg,
Landestheater Detmold, Theater Lüneburg, Theater Wittenberg und Schlossplatztheater
Berlin. Zu ihrer regen Konzerttätigkeit zählen Aufführungen
in der Frauenkirche Dresden mit dem "Magnifikat" von Johann Sebastian Bach
und in der Philharmonie Berlin mit dem Mozart "Requiem".
Zur Zeit ist sie an der Deutschen Oper Berlin beschäftigt und gastiert unter anderem an den Landesbühnen Sachsen mit der Partie der Fürstin in "Schwester Angelica" und der Czipra in "Der Zigeunerbaron. |