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Über Geocaching > Geschichte |
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![]() Geschichte des GeocachingsGeocaching ist ein ziemlich neues Hobby. Es basiert auf der Satellitennavigation, einer Technologie, die von den USA eigentlich für Kriegszwecke entwickelt wurde. Nach der Abschaltung der "künstlichen Ungenauigkeit" der Satelliten-Signale bildet diese Technologie nun gleichzeitig die Basis für ein wundervolles (und gänzlich ziviles) Hobby. Bei dem unten stehenden Text handelt es sich um eine Übersetzung des entsprechenden
Textes von Scout |
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Die Geschichte des GeocachingsDas GPS (Global Positioning System) wurde vom US-amerikanischen Verteidigungsministerium entwickelt. Ziel dieses Satelliten-Navigations-Systems war die militärische Nutzung und darum wurden die Satellitensignale verschlüsselt, so dass die Genauigkeit für die zivile Nutzung auf ca. 100 m beschränkt wurde. Im Mai 2000 kündigte der amerikanische Präsident Clinton an, dass die als 'Selektive Verfügbarkeit' (Selective Availability ? SA) bezeichnete Verschlüsselung abgeschaltet würde. So waren Zivilisten in der Lage, eine Genauigkeit in der Größenordnung von ca. 10 m zu nutzen. Am 3. Mai 2000 schlug Dave Ulmer einen
Weg vor Das Behältnis wurde schon binnen eines Tages gefunden. Und innerhalb weniger Tage wurden in Californien, Kansas und Illinois weitere Verstecke angelegt. Vor Monatsfrist wurde bereits eine 'Schatzdose' in Australien versteckt - weit entfernt vom Ausgangspunkt dieses Hobbys, das damit rasend schnell auf dem Weg war, ein weltweites Phänomen zu werden. Am 8. Mai stellte
Mike Teague Am 15. Mai richtete James Coburn eine Mailingliste Am 30. Mai wurde ein neuer Name für das Hobby geboren. Matt Stum schlug
'Geocaching' vor Innerhalb eines Monats war das Hobby also bereits mit Regeln, mit Verstecken und Funden, mit einer Mailingliste und einer Homepage ausgestattet. Und die Anzahl der Caches wuchs schnell. Am 2. September 2000 verbreitete
Jeremy Irish Von Anfang an suchte Jeremy Irish Wege, um mit Geocaching Geld zu machen. Geocaching.com war als .com-Site
angelegt und nicht als .org. Er verkaufte Bannerwerbeplatz an GPS-Hersteller und
-verkäufer. Bald gab er jedoch den Bannervertrieb auf, der, wie er merkte, nicht genug abwarf.
Er akzeptierte Spenden via PayPal (ein US-amerikanischer Finanzdienstleister, Überweisungen
sind in den USA nicht verbreitet) und sicherte sich Umsatzbeteiligungen bei GPS-Versendern, wenn die
Käufer über seine Website weitergeleitet worden waren. Ausserdem ging er dazu über,
Kleidung
zu verkaufen .com = Toplevel-Domain für kommerzielle ('commercial') Sites. Einiges was er tat erregte sofort Kritik. Anfangs, als Geocaching noch weniger verbreitet
war als das ältere Hobby Letterboxing Ein weiterer umstrittener Akt war das einseitig verhängte Monopolisieren der Datenbank,
indem Irish
sich weigerte In der Zwischenzeit war die Geocaching-Community natürlich fleißig draussen unterwegs in einer ständig wachenden Zahl von Ländern Geocaches zu verstecken und zu finden. Dies bringt uns bereits zum Januar 2001, nur kurze neun Monate nach der Erfindung des Hobbys. Der größte Streit stand erst noch bevor: Pin-Landkarten und Copyright, die kommerziellen 'Planet der Affen'-Caches, Zensur des Erfinders des Geocachings und die 'bezahl-um-mitzumachen'-Caches die exklusiv nur zahlenden Mitgliedern offen stehen. Und wie 'Dave Ulmer' und 'Navicache' und 'Robin Lovelock' zu Worten wurden, die man in Geocaching.com-Foren nicht erwähnen darf. Zu dieser Zeit baute ein Geocacher mit dem Alias 'Quinn' aus dem Staat New York eine regionale
Geocaching-Website auf, die er Navicache Ein kalifornischer Geocacher names Ed Hall (auch bekannt als 'Buxley') erstellte
Online-Karten Trotz des Appells, das Spiel offen und nicht-kommerziell zu halten, erweiterte Irish Im Mai 2001 das Geschäftsmodell von Geocaching.com deutlich in Richtung einer 'Zahl-für-das-Spiel'-Welt. Neben der Bannerwerbung auf seinen Seiten, dem Verkauf von Kleidung, Logbüchern, Autoaufklebern, Klebebildern usw., führte er nun "Caches nur für Mitglieder" ein sowie gebührenpflichtiges Loggen von 'Trampern'. Die Mitglieder-Caches sind nur Leuten zugänglich, die einen Mitgliedsbeitrag von $ 30 pro Jahr bezahlt haben. Ebenso wurde die Verfolgung der Bewegungen von Trampern, auch 'Travel Bugs™' genannt, nur für die möglich, die Irish $ 5,95 pro Tramper bezahlt haben. Einige Geocacher regten sich über diese neue Entwicklung auf, aber andere verteidigten Irish und so wurde die neue 'Zahl-für-das-Spiel'-Regeln wurden fest etabliert. Als Reaktion auf die zunehmende Kommerzialisierung und die monopolistische Kontrolle über
das Spiel durch Geocaching.com entstand neben der bereits früher eingerichteten Navicache.com
eine weitere umfassende Geocaching-Website. GeocachingWorldwide Die Reaktion von Geocaching.com auf neue Geocaching-Websites war eine Zensur deren Namen in den Geocaching.com-Foren. Diese Zensur führte zur Gründung der Usenet-Newsgroup alt.rec.geocaching, einem Forum, dass weder durch Jeremy Irish, noch von irgend einem anderen Geocacher bzw. einer Geocaching-Organisation zensiert werden kann. Im Juni 2002 tauchte aus dem Nichts eine vierte Geocaching-Website, GeoGamer.com Nicht alle Diskussionen betrafen das monopolistische Verhalten von Irish und Grounded, Inc. Ironischerweise handelte eine der bittersten Auseinandersetzungen von einem einzelnen Geocacher und seinem Versuch, das Hobby zu nutzen, um sein eigenes GPS-basiertes Unternehmen voranzutreiben. Robin Lovelock aus England erstellte viele Caches rund um seinen Wohnort, in die er seine Visitenkarte und einer CD-ROM mit seiner Software packte. Diese Kombination von hoher Cache-Dichte mit persönlicher Werbung irritierte andere Geocacher so sehr, dass einige von Robert Lovelocks Caches geplündert wurden und sein Name in den britischen Foren auf Geocaching.com nicht mehr erwähnt werden darf. Wenn du weitere Geocaching-Geschichte(n) zu diesem kurzen Abriss der Geschichte des Hobbys beizutragen hast, würde ich mich freuen, diese zu ergänzen. Mail mir an Scout@Geodashing.org. (Hinweis der Übersetzerin: am besten natürlich auf Englisch. Ansonsten lieber über uns.) Weitere hervorragende Hinweise zur frühen Geschichte des Geocachings finden sich
auf Kimbos
Geocache-Website © Scout 2003 Wir danken Scout für die freundliche Erlaubnis, seinen Text ins Deutsche übersetzen und auf Geocaching.de veröffentlichen zu dürfen. Bedingung hierfür war, dass wir die Nutzung unserer übersetzung - ähnlich der GPL - unter Nennung der Quelle ebenfalls freistellen, was wir gerne tun. Nachtrag"Ich habe bereits im Jahr 1999 zum ersten mal geocaching betrieben, wenn auch nur virtuell. In dem Computerspiel "Blut der Heiligen, Blut der Verdammten" (Gabriel Knight III) muss nämlich Gabriels Mitstreiterin Grace mittels eines GPS-Geräts (vermutlich in der Urform, es werden nur Nord- und Südkoordinate angezeigt), zu einer bestimmten Koordinate gehen. Dort wird ein Schatz (in diesem Fall der Heilige Gral glaube ich) vermutet und tatsächlich befindet sich dort der Zugang zu einer unterirdischen Höhle. Damit liegt die "Geburtsstunde" des Geocachen jedenfalls für mich bereits im Jahr 1999!" schreibt uns Dagmar vom Team "Mattes + PaulHarris" im August 2004. |
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