BUNDliteratur

Kommentierte Literaturübersicht naturwissenschaftlicher Abhandlungen zum Stadtgebiet von
Mülheim an der Ruhr

(Begonnen am 27. Dezember 2001, Stand: Montag, 17. März 2008 11:24, bisher weit über 340 (Stand Ende 2005) Arbeiten bibliographiert und zum Teil mit sehr persönlichen Kurzkommentaren versehen)
Wenn Sie aus dieser Liste etwas für Ihre Arbeit verwenden, wären wir für einen entsprechenden Hinweis zum Fundort dankbar. Noch eins:
»Informationsinzucht: mögliche Folge der Überfütterung mit Fachliteratur, die durch Literaturhinweise zu einer Kettenreaktion des "weiterführenden" Lesens verleitet und die Zeit für eigenes Denken und Handeln im ungünstigsten Fall bis auf den Faktor Null reduziert; stark verbreitetes Leiden, auch unter Umweltschützern« (nach Benjes, Feldhecken)

von Thorald vom Berg & Dr. Peter Keil

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Dies ist unser Versuch, die für den Natur- und Umweltschutz wichtige Literatur für das Stadtgebiet vom Mülheim an der Ruhr zusammenzustellen. In dieser Zusammenstellung für das Internet können Sie über die Suchfunktion des Browsers schnell alle gewünschten Worte (Autoren, Stichworte, Jahrszahlen) suchen lassen und finden die zutreffenden Einträge. Meist aber sind ja Titel und Autor noch gar nicht bekannt, daher haben wird grobe Unterteilungen gemacht, in denen schnell in dem gewünschtem Gebiet gesucht werden kann. Für ein leichteres Navigieren in der Datenflut sind zwischen jeder Rubrik Sprungmarken in der Gliederung gesetzt, Sie kommen immer wieder leicht mit einem Mausklick zur Gliederung oder zu BUNDnatur zurück. Über die Zuordnung der einzelnen Beiträge zu den Gliederungspunkten mag man streiten, wir wollten aber unnötige Doppeleinträge vermeiden.
Diese Übersicht wird laufend aktualisiert.
Wir haben zwei Unterkategorien (grau und rot) gebildet, um die schwer zugänglichen oder überhaupt nicht veröffentlichten Arbeiten zu kennzeichnen. Diese sind in der Regel auch nicht in den umliegenden Bibliotheken oder über die Fernleihe beziehbar. Ein Teil kann beim BUND Mülheim eingesehen werden. Die Mülheimer Jahrbücher befinden sich vollständig in der Stadtbücherei, die Decheniana ist dort bis in die 80er Jahre vertreten, die neueren Jahrgänge stehen auch beim BUND Mülheim zur Verfügung. Was wir beim KVR in  Essen gefunden haben, ist mit der dort verfügbaren Standortnummer angegeben. Anfragen zu besonderen Titeln beantworten wir gern, wir sind über BUNDleute leicht erreichbar.
Bei den Mülheimer Jahrbüchern sind Angaben über Herausgeber und Ort in den 30er bis 50er Jahren nicht ganz einfach zu ermitteln. Hilfreich dazu war die Arbeit von Kurt Unbehau (1967). Von 1934-36 sind 4 Hefte der Mülheimer Heimatblätter, herausgegeben durch die Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde, G. Kirchberg erschienen. 1940 gibt Oberbürgermeister Hasenjäger den Heimatkalender für den Stadtkreis Mülheim a.d. Ruhr heraus, der ab 1941 Heimatkalender Mülheim an der Ruhr heißt und bis 1942 dreimal erscheint. Der 4. Jahrgang (1943) verbrennt in der Duisburger Druckerei. 1944 gibt es noch einen Kriegsheimatkalender für 'Ruhr und Niederrhein'. Am 12.01.1947 erfolgte die Gründung der Arbeitsgemeinschaft der Heimatkundlichen Vereine in Mülheim (Mitglieder: Bund der Vertriebenen, Geschichtsverein, Gesellschaft für Natur und Heimatkunde, Mölmscher Kringk, Bürgergesellschaft Mausefalle, Sauerländischer Gebirgsverein). Den Heimatkalender Mülheim a. d. Ruhr 1949 gibt die Arbeitsgemeinschaft der Heimatkundlichen Vereine von Mülheim a.d. Ruhr heraus. Die Arbeitsgemeinschaft mußte dann das Projekt aus Geldmangel abgeben. Seit 1955 steht die Stadtverwaltung bzw. der Verkehrsverein von Mülheim an der Ruhr als Herausgeber fest. Vor 1949(1950) als Mülheimer Heimatkalender zitiert, sind 4 Ausgaben erschienen, danach bis 1955 als "Mülheimer Jahrbuch" in der Redaktion von H. Rühl (1949), R. op ten Hövel (1950-1954), ab 1955 unter den Titel "Mülheim an der Ruhr. Jahrbuch" in der Redaktion H. Ranzenberger (1955-1966) und H.-J. Wolter (1967-1973), danach bis heute Karl "Charly" Tempelhof.  Zur Geschichte des Naturschutzes in Mülheim an der Ruhr im Spiegel der lokalen Literatur hier später einmal mehr.
Für Korrekturen, Ergänzungen und Kritik und Anregungen sind wir stets dankbar. Schon jetzt gilt unser besonderer Dank Elke Brandt aus Mülheim an der Ruhr (NABU Ruhr) für ihre wertvollen Ergänzungen und Hinweise. Wir sind uns bewußt, daß eine Internetseite mit drei verschiedenen Schriftfarben so ziemlich das Letzte ist, was die Webdesigner einem so raten, es hat aber hier (und nur hier!) seine Vorteile.
Wir zitieren nach einer erweiterten Form der "Schriftenreihe Bundesamt für Naturschutz" wie folgt:
AUTORENNAME, AUTORENVORNAME [Zusatz] (Jahr): Titel. Ort (Verlag) Seitenzahl S.
Unsere Erweiterung bezieht sich auf den Vornamen, den wir wenn möglich vollständig angeben. Teileinträge werden entsprechend  zitiert, in einigen Fällen war die zusätzliche Angabe von Nebeneinträgen sinnvoll, um die eigentlichen Autoren wichtiger Arbeiten  benennen zu können.
Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an den BUND Mülheim an der Ruhr bund.muelheim@bund.net unter Angabe ihrer Adresse, Telephonnummer etc., wir bemühen uns um prompte Hilfe.

Unsere Kurzkommentare sind am Ende des Eintrags grün herausgehoben. Dies sind unsere persönlichen Wertungen und sollen keinesfalls von der Lektüre des einen oder anderen Titels abschrecken, im Gegenteil!
"graue Literatur" sind Diplomarbeiten, Hausarbeiten, Gutachten, unpublizierte Manuskripte, schwer zu bekommen
wichtige, aber sehr schwer zugängliche, besonders alte Veröffentlichungen 

Gliederung

Flora (Höhere Pflanzen) / Vegetation

Flechten und Moose

Naturschutz / Umweltschutz

Geographie / Naturkunde

Fauna

Geologie / Geomorphologie

Gewässer

Landwirtschaft und Wald

Klima

Boden

Sonstiges

Flora (Höhere Pflanzen)/Vegetation

ADOLPHI, KLAUS; KEIL, PETER; LOOS, GÖTZ HEINRICH & SUMSER, HUBERT (2004): Kurze Notizen zu Vorkommen der Mohngewächse Macleaya spec., Meconopsis cambrica und Papaver altlanticum [= Floristische Rundbriefe 38(1/2)]. - Göttingen (Goltze) 29-37 S.
Enthält Hinweise auf Verwilderungen von Federmohn (Maleaya spec.) und dem gelben Scheinmohn (Meconopsis cambrica) in Mülheim an der Ruhr.

ALMERS, LÜDER; BAUM, ANGELIKA; BAUM, HEINZ; JANSEN, HANS; LUWE, MICHAEL; SINGER, RUDOLF; THIELE, GÜNTER; WENKER, DIETER; WESTPHAL, GÜNTER et al. [Red.] (2001): Die Orchideen Nordrhein-Westfalens. - [s.l.] (Selbstverlag) 335 S. NE zu: Arbeitskreis Heimischer Orchideen Nordrhein-Westfalen des BUND-NW e.V. (2001): Die Orchideen Nordrhein-Westfalens
Siehe nächsten Eintrag.

ARBEITSKREIS HEIMISCHER ORCHIDEEN NORDRHEIN-WESTFALEN DES BUND-NW E.V. [Hrsg.] (2001): Die Orchideen Nordrhein-Westfalens. - [s.l.] (Selbstverlag) 335 S.
Sehr gut aufbereitete Abhandlung über diese Pflanzen, alle Daten für Mülheim an der Ruhr und Umgebung, Punktkarten der Verbreitung, ausführliches Literaturverzeichnis und schöne Abbildungen! Wer es kaufen möchte: ISBN 3-00-008254-9.

ASCHAN, GUIDO; HASENMÜLLER LEILA & PFANZ, HARDY (2005): Ökologie und Verbreitung von Senecio inaequidens DC. im Ruhrgebiet - Geobot. Kolloq. 19 (Frankfurt am Main): 25-34
Interessanter Beitrag zum Neuankömmling aus Südafrika zu den im Titel des Aufsatzes behandelten Themen. Allerdings ohne direkten Bezug zum Stadtgebiet von Mülheim an der Ruhr, wo die Art ja auch schon seit mindestens 1990 im Stadtgebiet siedelt - Essen ist halt weit weg - und wie sagt man so schön: "gut, dass wir darüber gesprochen haben". Die Rekonstruktion der Ausbreitung im westlichen Ruhrgebiet scheint nach dieser Darstellung ohnehin etwas Lückenhaft, siehe z.B. bei Düll und Kutzelnigg (1987), oder bei Dettmar (1992), die bis Ende der 1980er Jahre die Besiedlung dieses Teilbereiches des Ruhrgebietes bereits gut dokumentieren.

BIRKEN, SIEGMAR; GRENZHEUSER, WINFRIED; KEIL, PETER; LOOS, GÖTZ HEINRICH & BERG, THORALD VOM (2002): Chaenorhinum origanifolium (L.) FOURR. in Nordrhein-Westfalen [= Floristische Rundbriefe. Zeitschrift für floristische Geobotanik, Populationsökologie und Systematik 36(1/2)]. - Dülmen (Europäischer Universitätsverlag) 79-81 S.
Erste Meldung des Fundorts für Mülheim an der Ruhr des verwilderten oder verschleppten "Majoranblättrigen Löwenmäulchens". Mit Abbildung (diese aber grottenschlecht, wofür Herausgeber oder Autoren gar nichts können, nur der neue Verlag), Hinweise zu guten Abbildungen im Internet sind angegeben, oder hieraus Mülheim an der Ruhr: draufklicken, mit Browser wieder zurück in den Text. Anmerkung 2005, 2006: die Pflanze ist immer noch in den Ritzen vorhanden.

Chaenorhinum origanifolium 2001 Erstfund in MH Saarn (c) vb

BÖNINGER, THEODOR CONRAD (1790):  De Vegetabilibus Venenatis et Speciatim de Plantis Venenatis Agri Duisburgensis.- Dissertation Universität Duisburg (Typis Vid. Benthonianae). 133 p.
Älteste uns bekannte floristische Abhandlung über den Duisburg-Mülheimer Raum. Beschreibt die um Duisburg vorkommenden Giftpflanzen. Wir bemühen uns (Oktober 2002) um ein antiquarisches Exemplar des Originals aus einem Antiquariat in  Barcelona! Kommen wir daran oder gelingt es, eine Kopie zu erhalten,  verteilen wir diese gerne weiter. Das Stadtarchiv der Stadt Mülheim an der Ruhr hatte kein Interesse! - (Ende November 2002) Ein befreundeter Botaniker war schneller als wir, aber wir haben eine gute Kopie. Wie kommt so eine "exotische" Arbeit nach Barcelona [Habent sua fata libellii!].

BONTE, LOUIS & SCHEUERMANN, RICHARD (1937): Beiträge zur Adventivflora des rheinisch-westfälischen Industriegebietes (1930-1934). - Decheniana 94. Bonn (Henry & Cohen). 107-142 S.
Akribische Aufzählung von Nachweisen sogenannter "Adventiv-Arten" also Pflanzen, die nicht zur ursprünglichen Flora des Ruhrgebietes gehörten, sondern erst durch den Menschen, meist unabsichtlich eingeführt oder eingeschleppt worden sind.  Im Zeitraum von 1909 bis 1942 sammelten Bonte und Scheuermann über 1000 solcher Pflanzenfunde und veröffentlichen die Ergebnisse in zahlreichen, zumeist kleineren Publikationen. Für das Mülheimer Stadtgebiet insofern von Bedeutung, da die Herren auch die Güterbahnhöfe Broich und Saarn gründlich untersucht haben.

BONTE, LOUIS (1916): Beiträge zur Adventivflora des Niederrheins (1909-1912). - Sitzungber., Naturhist. Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 1916(D): 22-41 S.

BONTE, LOUIS (1930): Beiträge zur Adventivflora des rheinisch-westfälischen Industriegebietes (1913-1927). - Verh. d. Naturhist. Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 86: 141-255 S.

BREUER, CLAUDIA (1988): Entwicklungs- und Pflegeplanung ‚Bissingheimer Wäldchen’. Erläuterungsbericht. – Dipl.-Arbeit, Univ. Essen, unveröffentl., 83 S. u. Anhang.
Neben dem NSG Bissingheimer Wäldchen, welches auf Duisburger Stadtgebiet liegt, wurden auch randliche Waldflächen auf Mülheimer Seite mit bearbeitet. Interessanter Beitrag zur Entwicklung von Feucht- und Nasswäldern im Duisburg-Mülheimer Wald (siehe auch Fuchs 2003).

BURCKHARDT, HANNS (1953): Von Mülheims Pflanzenwelt I. Teil Überblick [= Mülheimer Jahrbuch 9(1954)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 87-89 S.
Beginn einer langen Veröffentlichungstätigkeit des Autors zum Naturschutz. Teil II. im folgenden Jahrgang. Hier auch eine Abbildung der Moorpflanzen: Preißelbeere (sic), Moosbeere, Lungenenzian, Wald-Läusekraut, Glockenheide. Lustig die Bemerkungen zu den angeblich ursprünglichen Waldbaumarten (Birke und Kiefer) und was der Forstmann heute (1953) so pflanzt (Roteiche und Weymuthskiefer).

BURCKHARDT, HANNS (1954): Von Mülheims Pflanzenwelt II. Teil Auf Entdeckungspfaden im Ruhrtal [= Mülheimer Jahrbuch 10(1955)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 67-69 S.

BURCKHARDT, HANNS (1959): Dimbeckanlagen und Freilichtbühne [= Mülheimer Jahrbuch 15(1960)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 99-104 S.
Zur Geschichte der Freilichtbühne, die heute wieder einmal unter »Beschuss« von «Verschönerungsvereinigten« steht. Wertvolle Angaben zu Anpflanzungen von »Exoten«. Klärt einige Geschichtsklitterungen aus dem Aufsatz von Erich Schulzke von 1940. Siehe unter Sonstiges

BURCKHARDT, HANNS (1960): 60 Jahre Witthausbusch [= Mülheimer Jahrbuch 16(1961)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 120-124 S.
Ein zweiter Teil erschien im Mülheimer Jahrbuch 1962.

BURCKHARDT, HANNS (1961): 60 Jahre Witthausbusch II. Teil Ein botanischer Spaziergang [= Mülheimer Jahrbuch 17(1962)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 123-126 S.
Erwähnung von Buchenfarn (Phegopteris connectilis) und Nickendem Milchstern (Ornithogalum nutans (!)) im Witthausbusch!

BURCKHARDT, HANNS (1965): Der Wald vor Mülheims Toren [= Mülheimer Jahrbuch 21(1966)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 38-68 S.
Die darin enthaltenen wichtigen Beiträge von Fritz Pade (Vögel) und Rudolf Frerking (Insekten) sind im Titel und im Inhaltsverzeichnis leider verschwiegen und werden daher leicht übersehen, siehe diese  unter Fauna, wir haben sie dort alle als eigenständige Beiträge bibliographiert!

BURCKHARDT; HANNS (1966): Von den Ruhraltwässern in Mülheim [=Mülheimer Jahrbuch22 (1967)]  Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 47-62 S.

BURCKHARDT; HANNS (1968): Der Mülheimer - Duisburger Wald. Böden und Vegetation. [ =Natur und Landschaft im Ruhrgebiet 4] Schwelm  (Selbstverlag der Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege im Bereich der Landesbaubehörde Ruhr) 68-94 S.
Ist das nicht ein schöner Name für einen Verlag? Daran ist abzulesen, wo der Naturschutz Ende der 60er angesiedelt war, dementsprechend waren seine »Erfolge«.

BURCKHARDT; HANNS (1973): Wandel der Landschaft und Flora von Duisburg und Umgebung seit 1800. [=Duisburger Forschungen 18]  Walter Braun, Duisburg. 115 S.
Erster Versuch einer Beschreibung der Veränderung der Landschaft, insbesondere aus floristisch-vegetationskundlicher Sicht, die floristischen Details stammen wohl größtenteils von Jürgen Pieper. Burckhardts Stärke lag wohl in der Pilzkunde, aus den 70er Jahren gibt es einige Bestimmungs(Bilder)bücher von ihm zu diesem Thema zusammen mit seiner Frau Maria Burckhardt. Andererseits gibt es zu Pilzen in Mülheim an der Ruhr nichts Spezielles von Burckhardt

BURCKHARDT, HANNS (1976): Seltene Pflanzen in Mülheim an der Ruhr und Umgebung - einst und heute. [= Mülheimer Jahrbuch 30 (1975) Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 73-84 S.
Zweitverwertung  der Schrift »Wandel der Landschaft ...«.

DIERKES, ANN-HELLEN (2004): Untersuchungen zur Populationsökologie, Soziologie und lokaler Verbreitung von ausgewählten Neophyten im Ruhrgebiet. – Seminararbeit. Lehrstuhl für spezielle Botanik, AG Geobotanik, Ruhr-Universität Bochum. 41 S.
Behandelt insbesondere die Taxa Ailanthus altissima, Apera interrupta, Centaurea diffusa, Dittrichia graveolens und Senecio inaequidens mit zahlreichen Funddaten, Daten zum Wuchsort, Vegetationsaufnahmen etc. aus dem Vereinsgebiet der BSWR. Für Mülheim ist insbesondere der Hinweis auf das Vorkommen der extrem seltenen Centaurea diffusa (Sparrige Flockenblume) im MH-Hafen von Interesse.

Dierkes, Ann-Helen (2006): Vorkommen und Ausbreitungstendenzen von Ergasiophygophyten im Verhältnis zur Gesamtflora unterschiedlicher Quartiertypen im Ruhrgebiet. – Bochum (Diplomarbeit, Ruhruniversität AG Geobotanik) 108 S., u. Anhang
Für das Stadtgebiet von Mülheim wurde die Gartenstadt „Heimaterde“ bearbeitet. Interessanter Überblick über verwilderte Zier- und Nutzpflanzen mit einigen Neufunden für das Ruhrgebiet und sogar für Deutschland (für Adiantum raddianum, siehe Dierkes, A.-H., Sarazin, A., Fuchs, R., Loos, G.H. & Keil, P. (2005/2006) Ein Vorkommen von Adiantum raddianum C. Presl (Adiantaceae) in Essen (Nordrhein-Westfalen). – Floristische Rundbriefe (Bochum) 39: 45-49)

DÜLL, RUPRECHT & KUTZELNIGG, HERFRIED (1980): Punktkartenflora von Duisburg und Umgebung, nebst Angabe der Standortansprüche, Herkunft, Einbürgerungsweise und Gefährdung für alle im weiteren Raum um Duisburg seit 1800 beobachteten Gefäßpflanzen. 1. Aufl. -  Opladen, Westdeutscher Verlag. 326 S. [=Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen Nr. 2910, Fachgruppe Physik, Chemie, Biologie]
Nach der Arbeit von Jürgen Pieper hat die Universität Duisburg hier den Grundstein für die umfassende Bearbeitung der Flora von Mülheim und der (weiteren Umgebung gelegt. Aber schon 5 Jahre später war eine Neuauflage erforderlich, diesmal im kleinen Verlag von Düll selbst.

DÜLL, RUPRECHT & KUTZELNIGG, HERFRIED (1987): Punktkartenflora von Duisburg und Umgebung. 2. Aufl. - IDH-Verlag, Rheuth. 378 S. [1. Aufl. 1980, Opladen, Westdeutscher Verlag = Forschungsberichte d. Landes NRW, Nr. 2910]
Die zweite, sehr gründliche Inventarisierung der Flora des westlichen Ruhrgebiets und angrenzende Städte auf der Ebene einer Rasterkartierung mit Auswertung von historischen Daten aus der botanischen Literatur. Bildet eine der wesentlichen Grundlagen und setzt den Standard für spätere floristische Arbeiten im Ruhrgebiet. Erste Ergänzungen in den Floristischen Rundbriefen durch KUTZELNIGG, HERFRIED (1988) siehe dort.

FUCHS, RENATE (2003): Floristisch-vegetationskundliche Untersuchungen im Duisburg-Mülheimer Wald unter besonderer Berücksichtigung der Moor-, Bruch- und Auwälder. - Essen (Diplomarbeit, Universität Duisburg-Essen) 179 S.
Städteübergreifende Bearbeitung des Duisburg Mülheimer Waldes unter Einschluß der Mossflora. Behandelt auch das neue Vorkommen von Lysichiton americanus.

FUCHS, RENATE; KUTZELNIGG, HERFRIED; FEIGE, GUIDO-BENNO & KEIL, PETER (2003): Verwilderte Vorkommen von Lysichiton americanus HULTÈN & H. ST. JOHN (Araceae) in Duisburg und Mülheim an der Ruhr. - Tuexenia. N.S. 23: 373-379.
Bericht über eine neue Art, die wohl im Begriff ist, sich in naturnahen Auenwäldern einzubürgern (in einem Zufluß zum Wambach in Saarn), auch bei uns. Mehr dazu auf der Seite der BSWR.

FUCHS, RENATE & KEIL, PETER (2004): Onoclea sensibilis L. - der Perlfarn im Duisburg-Mülheimer Wald (Westliches Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen) -Flor.-Rundbr. (Bochum) 37 (1/2): 103-107.
Zwar nicht mehr exakt auf Mülheimer Stadtgebiet, aber auf Grund der "Grenznähe" (der Fundort befindet sich nur wenige hundert Meter von der Wolfsburg entfernt am Weißbach) noch für unsere Flora relevant. Da es von  Farnpflanzen nur selten etablierte Neophytenbestände zu verzeichnen gibt, stellt dieses Vorkommen eine Besonderheit dar.

Fuchs, Renate (2005): Erlen- und Birkenbruchwald-Gesellschaften im Ruhrgebiet. – Tuexenia 25: 83-92 S., 1 Tab. in der Anlage
Umfangreiche Darstellung der im Titel genannten  Waldgesellschaften im Bereich des Duisburg-Mülheimer Waldes mit Hinweisen zum Erhaltungszustand, Entwicklungspotenzial und zur pflanzengeographischen Bedeutung. Ergänzend dazu die Arbeit von Breuer 1988.

Fuchs, Renate; Hetzel, Ingo; Loos, Götz Heinrich & Keil, Peter (2006): Verwilderte Zier- und Nutzgehölze in Wäldern des Ruhrgebietes. – AFZ-Der Wald 12/06: 622-625.  [Zusammenfassung] [Literaturverzeichnis-Online]
Darstellung der im Titel formulierten Thematik mit einem Schwerpunkt auf den Duisburg-Mülheimer Wald.

FUCHS, RENATE & KEIL, PETER (2006): Die Bedeutung des Duisburg-Mülheimer Waldes für den Naturschutz im westlichen Ruhrgebiet [= Mülheimer Jahrbuch 62 (2007)]. Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 95-107 S.
Nach fast 40 Jahren nun endlich die kritische Fortsetzung des Aufsatzes von Burckhardt zum Mülheimer Wald.

GAUSMANN, PETER; KEIL, PETER; LOOS, GÖTZ HEINRICH & HAEUPLER, HENNING (2004): Einige bemerkenswerte floristische Funde auf Industriebrachen des mittleren Ruhrgebietes [= Natur und Heimat 64(2)]. - Münster, W. ([s.n.]) 47-54 S.
Berührt das Stadtgebiet von Mülheim an der Ruhr nicht mehr, die Ergebnisse sind jedoch für das westliche Ruhrgebiet zu berücksichtigen. 

GRIMM, FRANZ  FERDINAND (1800): Enumeratio plantarum officinalum quae circa Duisburgum ad Rhenum sponte quam culturae ope crescunt. - Diss. Duisburg. 168 p.
Dissertation über die Heilpflanzen der Duisburger Umgebung mit zahlreichen Hinweisen aus dem Stadtrandgebiet D
uisburg-Duissern und MH-Speldorf, eine Abbildung daraus haben wir hier. Diese Arbeit wird oft fälschlich unter CARSTANJEN, KONRAD JAKOB (1800) zitiert [so z.B. bei Burckhardt, Hanns (1973)], Carstanjen war jedoch der Doktorvater von Grimm. Da die erste Seite im Exemplar des Naturhistorischen Vereins der Rheinlande in Bonn fehlte, gab es auch die (falsche) Datierung 1797. So noch bei Düll und Friedrich in ihrer Bibliographie zur Flora des Rheinlands in der Decheniana. Inzwischen ist das Erscheinungsjahr 1800 gesichert. Leider ist auch der lateinische Titel nicht ganz korrekt zitiert.

HAEUPLER, HENNING; SCHUMACHER, WOLFGANG; JAGEL, ARMIN et al. [Red.] (2003): Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen in Nordrhein-Westfalen. 1. Aufl. - Recklinghausen ([s.n.]) 616 S. NE zu: Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten / Landesamt für Agrarordnung Nordrhein-Westfalen -LÖBF/LAfAO Recklinghausen (2003): Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen in Nordrhein-Westfalen.
z.Zt. das beste, was zu dem Thema zu bekommen ist.

HAUSSKNECHT, CARL HEINRICH (1884): Monographie der Gattung Epilobium. - Jena (G. Fischer) 318, VIII S., 23 Tafeln.
Mit einigen Angaben zum Vorkommen von Weidenröschen auf dem Mülheimer Stadtgebiet. Carl Haussknecht lebte um 1860 in Mülheim und arbeitete als Apothekergehilfe. Er botanisierte offensichtlich intensiv zusammen mit Wilhelm Polscher. Auf ihn gehen z.B. die Angaben über das Vorkommen von Polygonum lapathifolium ssp. leptocladum (Lein-Knöterich) in Mülheim an der Ruhr zurück. Diese Sippe ist inzwischen in NRW ausgestorben (Vergl. RAABE ET. AL. 1996).

Hansa Luftbild (1980): Stadt Mülheim Baumkataster 1980. Luftbildinterpretation zur Festlegung von Vegetationsschäden an Straßenbäumen auf der Grundlage von Color-Infrarotaufnahmen. Im Auftrag des KVR. Münster. 167 S.
Die Taxa werden überwiegend auf Gattungseben bezeichnet. Viele, schwer lesbare Tabellen. KVR Bibliothek Standort VIII 20 529.

HEINZERLING, OTTO (1950): Wenig beachtete Kriegsfolgen [= Mülheimer Jahrbuch 5]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 125-126 S.
Frühe Beschäftigung auch mit Neophyten und Trümmer-Vegetation.

HEINZERLING, OTTO [Red.] (1953): Unsere Farnkräuter. Ein Beitrag zur Natur- und Heimatkunde [= Mülheimer Jahrbuch 9]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 81-84 S.
Nennt für den Bereich von Mülheim an der Ruhr 16 (!) Farn-Arten von
insgesamt 50 in Deutschland: Buchenfarn am Rumbach(!), Bestand von Blasenfarn durch Überschüttung mit Baumaterial als vernichtet, Mauerraute als selten. Dr. Otto Heinzerling war Studienrat. Eigentlicher Autor des Beitrag ist jedoch Dr. R. Laubert, Regierungsrat in der Biologischen Reichsanstalt in Berlin. Dieser Aufsatz ist von Heinzerling aus dem Nachlaß von Laubert zusammengestellt worden.

HINRICHS, FRITZ (1927): F.W. Oligschläger. Eine Erinnerungs- und Besinnungsschrift [= Bücherei der Bergischen Heimat 4]. - Solingen (Schwertverlag) 83 S.
Lebensbeschreibung von Franz Wilhelm Oligschläger im etwas pathetischen Stil der Zeit. Würdigt vorwiegend den Heimatforscher und Anreger des Rheinischen Wörterbuchs, teilt aber auf den Seiten 34-38 auch einiges über den Botaniker Oligschläger mit. Nebenbei, ein wirklich faszinierendes Schicksal.

HÖPPNER, HANS (1909): Flora des Niederrheins. 2. Aufl., Krefeld 308 S.
Mit einigen Hinweisen auf das Mülheimer Stadtgebiet, z. T. aus Polscher (1861) übernommen.

HÖPPNER, HANS & PREUSS, HANS (1926): Flora des Westfälisch-Rheinischen Industriegebietes unter Einschluß der Rheinischen Bucht. – Ruhfus. Dortmund. 381 S.

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Erste grundlegende floristische Inventarisierung des gesamten Ruhrgebietes und angrenzender Räume. Sehr gründliche Flora mit zahlreichen Fundortnennungen auch aus dem Mülheimer Raum.

HÖPPNER, HANS & PREUSS, HANS (1971[1926]): Flora des Westfälisch-Rheinischen Industriegebietes unter Einschluß der Rheinischen Bucht [= Niederrheinische Landeskunde - Schriften zur Natur und Geschichte des Niederrheins 7]. 1. Aufl. - Duisburg (Walter Braun Verlag (Repr.)) 381 S. 
Auch dieser Nachdruck ist inzwischen leider vergriffen, erste Gesamtdarstellung des Gebiets.

HUSSNER, ANDREAS (2006): Die aquatischen Neophyten in Nordrhein-Westfalen. - Decheniana 159: 39-50.
Azolla filiculoides und Saururus cernuus in Mülheim an der Ruhr, zitiert nach Swatek et.al.2004. Bei Saururus cernuus handelt es sich wohl nach Mitteilung der BSWR tatsächlich um ein beständiges Vorkommen (2006).

KEIL, PETER (1993): Flora und Vegetation als Indikatoren anthropogener Beeinträchtigungen am Beispiel der Ruhraue in Mülheim an der Ruhr. - In: Hütter, M. & Reinirkens, P. (Hrsg.): Geoökologie. Beiträge zur Forschung und Anwendung. Festschrift für Hans-Jürgen Klink: 89-101 S. Universitätsverlag Dr. N. Brockmeyer, Bochum.

KEIL, PETER (1997): Distribution and frequency of Bidens frondosa var. anomala Port. ex Fern. in the industrial area of the Ruhrgebiet (Germany).- In: BROCK, J. H., WADE, M., PYSEK, P., GREEN, D. (Ed.): Plant Invasions: Studies from North America and Europe. Bachhuys Publishers: 153-159 S. Leiden.

KEIL, PETER (1997): Häufigkeit und Verbreitung von Bidens frondosa var. anomala PORTER ex FERNALD 1903 am Beispiel des unteren Ruhrtales im westlichen Ruhrgebiet. - Florist. Rundbr. (Bochum) 29(2): 129-134 S.

KEIL, PETER (1999): Ökologie der gewässerbegleitenden Agriophyten Angelica archangelica ssp. litoralis, Bidens frondosa und Rorippa austriaca im Ruhrgebiet. - Dissertationes botanicae 321. Cramer, Berlin und Stuttgart. 186 S. + X, 54 Tab., 50 Abb.
Neben den im Titel erwähnten Sippen findet sich hier ein Zusammenstellung und Erläuterung der Flora und der Vegetation der Mülheimer Ruhraue.

KEIL, PETER (2001): Verbreitung, Wuchsbedingungen und Gesellschaftsanschluß von Bidens frondosa und Rorippa austriaca im unteren Ruhrtal. - In: HACHTEL, MONIKA & KRAUSE, STEFAN: Bericht über die "Rheinische Tagung für Geobotanik und Populationsbiologie" am 11. März 2000 in Bonn - Schwerpunktthema: Auenvegetation - [= Decheniana 154]. - Bonn (Röhrscheid [u.a.]) S. 216-217.

KEIL, PETER & ALBERTERNST, BEATE (1995): Reynoutria x bohemica CHRTEK & CHRTKOVA im westlichen Ruhrgebiet - kurze Mitteilung. - Natur & Heimat (Münster) 55(3): 85-88 S.

KEIL, PETER & BERG, THORALD VOM (1999): Seltene und bemerkenswerte Farn- und Blütenpflanzen in Mülheim an der Ruhr [= Mülheimer Jahrbuch 55 (2000)].  Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 215-227 S.
Als Zwischenergebnis zur geplanten "Flora von Mülheim an der Ruhr" Beitrag hier verfügbar.

KEIL, PETER & BERG, THORALD VOM (2001): Neubürger in der Flora von Mülheim an der Ruhr. [=Mülheimer Jahrbuch 57 (2002)]. Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 221-229 S.
Beitrag zur Konfliktentschärfung in der Diskussion um sogenannte "schädliche oder  gefährliche" gebietsfremde Pflanzenarten (Neophyten) mit vielen Beispielen aus der Mülheimer Flora. Jetzt nachzulesen als pdf-Datei auf der Homepage der BSWR.

KEIL, PETER & BERG, THORALD VOM (2002): Bedeutung der Industrie- und Gewerbe-Brachflächen für den Naturschutz in Mülheim [= Mülheimer Jahrbuch 58 (2003)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 225-233 S.
Ein spezielles Kapitel Naturschutz im Ruhrgebiet.

KEIL, PETER & DÜBBERT, CLAUDIA (1995): Verbreitung, Ökologie und Schutz von Mauerpflanzen in Mülheim an der Ruhr. - Mülheimer Jahrbuch 51(1996). Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr). 139-144 S.
Überblick über einen besonders interessanten städtischen Lebensraum.

KEIL, PETER;  FUCHS, RENATE & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2003): Eriobotrya japonica (Thunb.) Lindl., die Japanische Wollmispel, ein ungewöhnlicher Neubürger in Kellerlichtschächten der Essener Innenstadt. – Natur und Heimat (Münster) 63 (2): 59-64 S.
Mit einem Hinweis auf ein angepflanztes Vorkommen der Sippe in Dümpten.

KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2001): Dynamics of the ephemerophytic flora in the Ruhrgebiet (West-Germany) - a pool of potential invasive plants or a temporary enrichment of flora? - In: KOWARIK, INGO & STARFINGER, UWE [Eds.] Biological Invasions in Germany - A Challenge to Act? Contributions and results of a conference in Berlin, October 4th - 7th, 2000. - BfN Scripten 32 Bonn, (Bundesamt für Naturschutz) p.79-80.
Siehe auch nächsten Beitrag.

KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2002): Dynamik der Ephemerophytenflora im Ruhrgebiet - unerwünschter Ausbreitungspool oder Florenbereicherung? - In: KOWARIK, INGO & STARFINGER, UWE [Hrsg.]: Biologische Invasionen: Herausforderung zum Handeln? [= Neobiota 1]. - Berlin ([s.n.]) S. 37-49.

KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2003): Expansive Ergasiophygophyten an urbanen Standorten im Ruhrgebiet. – Phytodiversität von Städten. 5. Braunschweiger Kolloquium vom 31.10.-02.11.2003: 20 S.
Beitrag zu verwildernden Gartenpflanzen im Ruhrgebiet. [aber mal ehrlich, der Titel ist doch echt schauderhaft.]

KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2004): Neogene Sippen im Siedlungsraum am Beispiel des Ruhrgebietes. - Biodiversität im besiedelten Bereich. Handout zur Gemeinsamen Tagung „Bund-/Länder Arbeitsgruppe Biotopkartierung im besiedelten Bereich (21. Jahrestagung)“ & „Arbeitskreis Stadtökologie in der Gesellschaft für Ökologie“ – Posterbeitrag: S. 27.

KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2004): Expansive Ergasiophygophyten an urbanen Standorten im Ruhrgebiet. – Kurzfassung eines auf dem 5. Braunschweiger Kolloquium „ Phytodiversität von Städten“ am 1.11.2003 gehaltenen Vortrags
 Internetpublikation unter: http://www.ruderal-vegetation.de/epub/keil2003.pdf  (pdf-datei 280 kB)

Keil, Peter & Loos, Götz Heinrich (2004): Ergasiophygophytic trees and shrubs in the Ruhrgebiet (West Germany). – In: Kühn, Ingolf & Klotz, Stefan [Eds.): Biological Invasions: Challenges for Science. Neobiota 3: 90.
Kurzer Überblick über verwilderte Gehölze im Ruhrgebiet – auch für Mülheim relevant.

KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2004): Ergasiophygophyten auf Industriebrachen des Ruhrgebietes [= Floristische Rundbriefe 38(1/2)]. - Göttingen (Goltze) 101-102 S.
Beispielhafte Darstellung bekannter und weniger bekannter, verwilderter Kultur- und Zierpflanzen im Ruhrgebiet mit Diskussion des Einbürgerungsstatus. (An das erste Wort im Titel kann ich mich immer noch nicht gewöhnen - Schubert/Wagner: Pflanzennamen und botanische Fachwörter auch nicht - der Webmaster)

KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2005): Migration directions and paths of Heracleum mantegazzianum in the Ruhr area (Northrhine-Westphalia, Germany). - In: JUSTUS-LIEBIG-UNIVIVERSITÄT GIESSEN, DIVISION OF LANDSCAPE ECOLOGY AND LANDSCAPE PLANNING, The Ecology and Management of the Giant Alien Heracleum mantegazzianum, Final International Workshop of the `Giant Alien` Project - Programme and Proceedings, p. 33. Gießen.
Kurzfassung des Posterbeitrages der BSWR zur Tagung in Giesen mit Hinweis auf den Erstnachweis und auf die Ausbreitungswege der Herkulesstaude in Mülheim.

KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2005): Migration directions and paths of Heracleum mantegazzianum in the Ruhr area (Northrhine-Westphalia, Germany). - In: JUSTUS-LIEBIG-UNIVIVERSITÄT GIESSEN, DIVISION OF LANDSCAPE ECOLOGY AND LANDSCAPE PLANNING, The Ecology and Management of the Giant Alien Heracleum mantegazzianum, Final International Workshop of the `Giant Alien` Project - Programme and Proceedings, p. 33. Gießen.
Also zum Riesenbärenklau, deshalb wichtig, weil es da sehr unterschiedliche "Volks"-Meinungen zu gibt, siehe auch: http://www.bswr.de/PDF/Elektronische_Publikationen_BSWR/BSWR_EP5_2005_Keil_Loos_Heracleum.pdf

KEIL, PETER; LOOS, GÖTZ HEINRICH & SURKUS, BERTIL (2005): Floristisch-vegetationskundliche Untersuchungen im Bereich der Orchideenwiese am Auberg in Mülheim an der Ruhr. - Oberhausen (Mskr., Biologische Station Westliches Ruhrgebiet) 13 S.

KEIL, PETER &  KORDGES, THOMAS (1997): Verbreitung und Häufigkeit bemerkenswerter Mauerpflanzen im Stadtgebiet von Essen. - Decheniana Bd. 150: 65-87 S.
Die östlichen Stadtteile von Mülheim an der Ruhr sind mit berücksichtigt.

KEIL, PETER & KORDGES, THOMAS (1998): Wiederfund des Schwarzen Streifenfarnes (Asplenium adiantum-nigrum L. ) in der Westfälischen Bucht. - Natur & Heimat (Münster) 58(3): 65-68 S.

KEIL, PETER; KOWALLIK, CHRISTINE; KRICKE, RANDOLPH; LOOS, GÖTZ HEINRICH & SCHLÜPMANN, MARTIN (2005): Naturschutzfachliche Bewertung der Grünland- und Uferhochstaudengesellschaften im Bereich des NSG-Teilabschnittes "Kocks Loch" (NSG "Saarn-Mendener-Ruhraue", FFH-Gebiet "Ruhraue in Mülheim") im Rahmen der geplanten Wegeverlagerung und -verbreiterung des Leinpfades. - Oberhausen ([s.n.]) 21 S., und 4 Karten.
"Im geplanten Eingriffsbereich selbst ist im Wesentlichen der Status-quo erhaltenswert. Besonders wertvoll sind dabei die Wiesenbereiche des Arrhenatherion, da hier eine typische, bislang jedoch kaum dokumentierte Gesellschaft der Flussauen im Tiefland vorliegt, welche nicht räumlich-funktional kompensierbar ist". Arrhenatherion ist eine Wiesengesellschaft (Glatthafer-Wiese). Dem können wir nix hinzufügen.

KEIL, PETER; SARAZIN, ANDREAS; LOOS, GÖTZ HEINRICH & FUCHS, RENATE (2002): Eine bemerkenswerte industriebegleitende Pteridophyten-Flora in Duisburg, im Randbereich des Naturraumes "Niederbergisches Tiefland". - Decheniana Bd. 155: S. 5-12 S.
Auch wenn hier im Titel  vorwiegend von Duisburg die Rede ist, Fundmeldungen aus Mülheim an der Ruhr werden ausführlich kommentiert. Als Ergänzung dazu sind die Aufsätze von Keil et. al. (1997 und 2002) über Mauerpflanzen und die Industrie- und Gewerbebrachen in Mülheim an der Ruhr sinnvoll.

KORDGES, THOMAS & KEIL, PETER. (1994): Beitrag zur Verbreitung von Mauerpflanzen im südwestlichen Ruhrgebiet und dem angrenzenden Niederbergischen Land. - Dortmunder Beitr. z. Landeskde. 28: 137-157 S.

KORTUM, CARL ARNOLD (1996): Beantwortung und Vorschlag einiger ökonomischer Kleinigkeiten - Wöchentliche Duisburgische Anzeigen von 1769. - In: SCHALLER, KLAUS [Hrsg.]: »Die Sache endlich auf's Reine bringen«. Carl Arnold Kortum in Zeitschriften seiner Zeit. Eine Dokumentation. - Essen (Klartext) o.S.
Carl Arnold Kortum (1745-1824) ist nicht nur der bekannteste Schriftsteller aus Mülheim an der Ruhr, sondern war zudem ein ausgezeichneter Pflanzenkenner. Leider ist sein Wissen um die Flora des Mülheimer Raumes nur wenig belegt. Der hier bibliographierte Aufsatz enthält eine der ältesten Hinweise zur Flora unseres Raumes, wenn auch eher im Kontext mit medizinischen und ökonomischen Fragen.

KUTZELNIGG, HERFRIED (1988): Veränderungen der Duisburger Flora seit 1980 sowie Korrekturen zur ersten Auflage der "Punktkartenflora von Duisburg und Umgebung". - Floristische Rundbriefe 21(2): 116-121 S.
Als Neufund konnte der Europäischer Siebenstern (Trientalis europaea für Mülheim an der Ruhr 1986) aufgenommen werden. Fortschreibung der Daten in Schumacher (1995). Inzwischen ist auch diese Ergänzung der Flora überholt. Wir hoffen demnächst mit einer aktuellen Publikation die Ergebnisse der letzten 20 Jahre dokumentieren zu können.

LANDESANSTALT FÜR ÖKOLOGIE, BODENORDNUNG UND FORSTEN / LANDESAMT FÜR AGRARORDNUNG NORDRHEIN-WESTFALEN -LÖBF/LAFAO RECKLINGHAUSEN [Hrsg.] (2003): Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen in Nordrhein-Westfalen. 1. Aufl. - Recklinghausen ([s.n.]) 616 S.
besser bekannt unter Haeupler, Schumacher u. Jagel

LAUBERT, R. (1942): "Tintenflecke" auf Ahornblättern. - Natur am Niederrhein 18(2): 55-58 S.
Laubert (gestorben um 1952, siehe folgenden Eintrag) spielte eine wichtige Rolle im Naturschutz in Mülheim an der Ruhr (nach mündlicher Mitteilung ehemaliger Beiratsmitglieder). Er hat wohl in Mülheim an der Ruhr botanisiert, es gibt ein Exemplar der Flora von Höppner & Preuss (1926) mit einer Reihe von handschriftlichen Bemerkungen zu Fundorten in Mülheim von Laubert, jedoch keine unter seinem Namen publizierten Veröffentlichungen dazu. Vergl. dazu unseren Beitrag zu seltenen Pflanzen in Mülheim an der Ruhr.  Wir suchen immer noch nach Informationen über seine Tätigkeit in Mülheim an der Ruhr oder seinem Vornamen - kann da jemand helfen?

LAUBERT, R. (1953): Unsere Farnkräuter. Ein Beitrag zur Natur- und Heimatkunde [= Mülheimer Jahrbuch 9]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 81-84 S. NE zu: Heinzerling, Otto (1953): Unsere Farnkräuter. Ein Beitrag zur Natur- und Heimatkunde.

LOHMEYER, WILHELM (1954): Vegetationskarten des Stadtwaldes von Mülheim/Ruhr nebst Erläuterungstabellen. – unveröffentlichtes Mskr., Bonn.
Inzwischen in der Arbeit von Renate Fuchs (2003) gründlich ausgewertet und zum Teil nicht mehr aktuell. Wurde auch von Burckhardt (1966 und 1968) verwendet.

LOOS, GÖTZ HEINRICH; KEIL, PETER & HENTSCH, MELANIE (2003): Bidens frondosa anomala - Varietät, Form oder Art? - Floristische Rundbriefe. Zeitschrift für floristische Geobotanik, Populationsökologie und Systematik 37(1/2): 95-101.
Mit Angaben über die Vorkommen in Mülheim.

LÜSTNER, OTTO (1925): Übersicht über die im Stadt- und Landkreis Essen vorkommenden seltenen Pflanzen. - In: WEFELSCHEID, HEINRICH & LÜSTNER, OTTO [Hrsg.]: Essener Heimatbuch. - Frankfurt/Main (Diesterweg) S. 249-253.
Bei der Ähnlichkeit der Naturräume und der direkten Nachbarschaft lohnt ein Blick über den "Tellerrand", vor allem, weil es eine relativ frühe Arbeit ist. Bemerkenswert: Asplenium adiantum-nigrum, Cystopteris fragilis, Thelypteris limbosperma, Cuscuta gronovii, Inula britannica, Sambucus ebulus, Orobanche minor, Orobanche rapum-genistae, Phalaris canariensis, Impatiens glandulifera, Thelypteris phegopteris.

LÜSTNER, OTTO (1925): Unsere heimischen Farnkräuter. - In: WEFELSCHEID, HEINRICH & LÜSTNER, OTTO [Hrsg.]: Essener Heimatbuch. - Frankfurt/Main (Diesterweg) S. 243-249.
Die Erwähnung von Asplenium adiantum-nigrum bezieht sich offensichtlich auf das Vorkommen am Kahlenberghang im Mülheim an der Ruhr. Vergl. unten Eintrag Oligschläger (1837).

MATZKE-HAJEK, GÜNTER (1996): Die Verbreitung der Brombeeren (Rubus L. Subgenus Rubus) im Bergischen Land (Nordrhein-Westfalen). - Jber. d. Naturwiss. Ver. i. Wuppertal 49: 44-120 S.
Gründliche Darstellung der Verbreitung und Häufigkeit der Brombeer-Arten bis in den südlichen Teil Mülheims. Trotz ihrer Bedeutung, eine Artengruppe, die gerne übergangen wird. Es ist aber auch nicht ganz einfach mit den Brombeeren!

MEIGEN, WILHELM (1886): Flora von Wesel. Zusammenstellung der in der nächsten Umgebung von Wesel vorkommenden Pflanzen (Phanerogamen und Gefäßkryptogamen) - Beilage zum Jahresbericht des Gymnasiums zu Wesel. -  Wesel (Kühler) 44 S.
Wilhelm Meigen hat nach dem Tod von Wilhelm Polscher (1861) die noch unveröffentlichten Manuskripte durchgearbeitet und auch zahlreiche Fundorte seltener oder bemerkenswerter Arten aus dem Mülheimer Gebiet in dieser Weseler Flora aufgeführt.

MÜLLER, JULIUS (1931): Zur Flora des bergischen Landes. - Sitzungber.  Naturhist. Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 1929(D): 9-16  S.
Julius Müller aus Velbert hat in den 20er bis 40er Jahren des 20. Jh. im niederbergischen Raum botanisiert. Er war ein ausgezeichneter Kenner der Flora inklusive der Brombeeren und der Moose. Bei seinen Untersuchungen hat er das Ruhrtal zwischen Werden und Mintard mit einbezogen und so auch einige interessante Funde für das Mülheimer Stadtgebiet publiziert.

MÜLLER, JULIUS (1934): Zur Flora des niederbergischen Landes II. - Sitzungber., Naturhist. Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 1930-32(D): 53-64 S.

MÜLLER, JULIUS (1937): Zur Flora des niederbergischen Landes III. - Decheniana 94: 117-121 S.

OBERKIRCH, KARL (1933): Geschützte Pflanzen unseres Gebietes. [= Mitteilungen der heimatkundlichen Arbeitsgemeinschaft Oberhausen 2(1934)]. - Oberhausen ([s.n.]) 27-29 S.
Oberkirch war damals "Kommissar für Naturdenkmalpflege". Beeindruckende und z.T. kuriose Liste mit Angaben zu 15 Pflanzenarten. Schließt mit dem Wunsch »...auf das wir wieder werden, was unsere Väter waren, Menschen unseres Heimatbodens.« Naturschutz und Faschismus, ein spezielles Thema! Im Archiv Oberhausen Sign. Oc 6.56, Kopie liegt uns vor. Die anderen Titel des Autors aus den Bibliothekskatalogen lassen ahnen, wer damals alles Naturdenkmale "pflegen" durfte...

OLIGSCHLÄGER, FRANZ WILHELM (1837): Primitiae Florae phanerogamicae Solingensis-Montanorum. Verzeichniss phanerogamischer Pflanzen, welche in der näheren und weiteren Umgebung von Solingen, im Bergischen, wildwachsen. - Archiv der Pharmacie des Apotheker-Vereins im nördlichen Teuschtland 2. Reihe 10. [s.n.], Remscheid und Wermelskirchen. 281-352 S.
Erster Hinweis zu Asplenium adiantum-nigrum (!) auf dem Kahlenberghang (nahe Jugendherberge). Inzwischen konnten wir auch  die beiden Vornamen entschlüsseln, wertvoll war der Hinweis bei Hinrichs (1927).

Piduch, Mareike (2006): Floristischer Vergleich des FFH-Gebiets Mülheimer Ruhraue mit dem Ruhrbogen im Städtedreieck DU-MH-OB. – Bachelor-Arbeit, Geographisches Institut, AG Landschaftsökologie, Universität Bochum.
Interessanter floristischer Vergleich der im Titel genannten Mülheimer Ruhrauen-Abschnitte (fußt auf eine Literatur- und Datenauswertung, keine Geländearbeit).

PIEPER, JÜRGEN (1974): Beiträge zur Flora von Mülheim a. d. Ruhr. Floristische Untersuchungen im Bereich des Meßtischblattes Nr. 4507. - Decheniana 126(1/2): 155-182 S.
Erste, sehr gründliche Darstellung der Flora eines Teilbereiches von Mülheim an der Ruhr.

PIEPER, JÜRGEN (2001): Beiträge zur Flora des Flughafens Essen-Mülheim. – unveröff. Mskr., Mülheim an der Ruhr. 17 S.
Wird gerne zur Begründung der ökologischen Wertigkeit von Flugverkehr in und für Mülheim mißbraucht, siehe dazu auch unsere Stellungsnahme.

POLSCHER, WILHELM (1861): Anleitung zur Bestimmung der in der Umgebung von Duisburg wachsenden Gräser und Verzeichnis der daselbst vorkommenden Cruciferen, Umbelliferen, Compositen, Labiaten, Juncaceen und Cyperaceen. - In: Jahresbericht über das Königliche Gymnasium, die Realschule und die Volksschule zu Duisburg. Duisburg (J. Ewich) 28 S.
Polscher war Reallehrer an der Realschule zu Duisburg und durchforschte wohl sehr gründlich auch den westlichen Teil von Mülheim - vor allem die Saarner Mark, Speldorf und den Duisburg-Mülheimer Wald. Eine sehr wertvolle Darstellung der Flora, allerdings nur einige ausgesuchte Familien. Nach seinem Tod 1861 veröffentlichte W. Meigen weitere interessante Funde in der Flora von Wesel (1886) - siehe oben. Wir fahnden derzeit noch nach dem Nachlaß von W. Polscher im Stadtarchiv von Duisburg.

RAABE, UWE; FOERSTER, EKKEHARD; SCHUMACHER, WOLFGANG; WOLFF-STRAUB, ROTRAUD; KUTZELNIGG, HERFRIED; PATZKE, ERWIN; WIßKIRCHEN, ROLF et al. (1996): Florenliste von Nordrhein-Westfalen [= Schriftenreihe der Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten Nordrhein-Westfalen 10]. 3. Aufl. - Recklinghausen ([s.n.]) 196 S.
Nicht speziell zu Mülheim, die Erwähnung des inzwischen verschollenen Polygonum lapathifolium ssp. leptocladum (Lein-Knöterich), das ehemals bei uns vorkam (vergl. Haussknecht 1884), bezieht sich jedoch indirekt auf das Stadtgebiet. 

Riedel, Christian; Bahne, Heinrich; Riedel, Helmut & Keil, Peter (2005): Neue und bemerkenswerte Funde in der Flora von Oberhausen (westliches Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen) – Natur am Niederrhein (N. F.) 20(2): 62-76
In Kooperation mit der Botanischen Arbeitsgemeinschaft der Staun (Station Umwelt und Natur Oberhausen e.V. – dem Zusammenschluss der Naturschutzverbände in OB) hat die BSWR eine Übersicht über die Veränderungen in der Flora von Oberhausen und eine Darstellung neuerer und bemerkenswerter Funde publiziert. Das Heft mit dem Artikel  ist gegen einen kleinen Kostenbeitrag, bzw. Spende in der BSWR erhältlich. Einige Funde (z. B. Coronopus didymus) beziehen sich auch auf das Stadtgebiet von Mülheim.

Scheuermann, Richard (1926): Die Adventivflora des rheinsch-westfälischen Industriegebietes. – Sitzungber., Naturhist. Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 1925: 50-57.

Scheuermann, Richard (1928): Die Pflanzenwelt der Kehrichtplätze des rhein.-westfl. Industriegebietes. – Sitzungber., Naturhist. Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 1928: 10-28. 

Scheuermann, Richard (1929): Mittelmeerpflanzen der Güterbahnhöfe des Rheinisch-westfälischen Industriegebietes. – Verh. d. Naturhist. Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 86: 257-342 S.

Scheuermann, Richard (1934): Mittelmeerpflanzen der Güterbahnhöfe des Rhein.-West. Industriegebietes. Erster Nachtrag. Beiträge zur Sytematik und Pflanzengeographie XXI. – Repert. spec. nov. reg. veg. Beih. 76: 65-99.

Scheuermann, Richard (1941): Die Pflanzen des Vogelfutters. – Natur am Niederrhein 17(1): 1-13.
Alle Texte von Scheuermann beschäftigen sich mit Adventivpflanzen, von denen der Autor zusammen mit Louis Bonte – siehe auch dort – reichlich an den ehemaligen Güterbahnhöfen in Broich und Saarn gesammelt hat.

SCHUMACHER, WOLFGANG; DÜLL-WUNDER, BARBARA; VANBERG, CHRISTOPH & WUNDER, JÖRG (1995): Atlas der Farn- und Blütenpflanzen des Rheinlandes (mit Anmerkungen zu ausgewählten Sippen). 1. Aufl. - Bonn ([s.n.]) 56 S., und 1750 Verbreitungskarten

SICKINGER, JAN (2006): Floristische und vegetationskundliche Untersuchungen in den Bachtälern Rumbachtal und Forstbachtal im Bereich der Städte Mülheim und Essen. - Essen (Diplomarbeit, Universität Duisburg-Essen) 154, XI S.
Rote Liste Arten, sonstige bemerkenswerte Pflanzen und Neophyten mit Abbildungen und Standortangaben.

SONNENBURG, FRANK (1995): Beitrag zur Vegetation und Fauna im Bereich der Wassergewinnungsanlage Styrum / Speldorf / Broich in Mülheim an der Ruhr. - unveröff. Mskr., Essen. 95 S.

Städtische Gartenverwaltung zu Mülheim a. d. Ruhr (1926): Ausdauernde, winterharte Pflanzen für den Staudengarten im rhein.-westf. Industriebezirk. Erste Ausgabe August 1926, Mülheim, Prüßmann,  54 S.

(SVR?) Begrünung des Ruhrkohlebezirks 1954 und 1955
fast 50.000 Gehölze nachgepflanzt auf der Zechenhalde Wittkampstraße und Zeppelinstraße. Viele Fotos aus der unmittelbaren Nachkriegszeit. KVR Bibliothek Standort IIIa 7226.

SWATEK, JAN HENDRIK; LOOS, GÖTZ HEINRICH; KEIL, PETER & HAEUPLER, HENNING (2004): Saururus cernuus L., das Eidechsenschwänzchen im Duisburg-Mülheimer Wald (Westliches Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen) [= Floristische Rundbriefe 38(1/2)]. - Göttingen (Goltze) 39-43 S.
Offenbar Erstnachweis einer Verwilderung die Aquarienpflanze in Deutschland.

TAPP, INGRID (2000): Veränderungen in der natürlichen Vegetation des Ruhrgebietes zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert an Hand von Landkartenstudien. 1. Aufl. - Natur am Niederrhein. N.F. 15(1). wechselnde Verleger, Krefeld. 3-32 S.

TRAUTMANN, WERNER (1972): Vegetation (Potentielle natürliche Vegetation). 1. Aufl. - In: HAUBNER, KARL; KRAUS, HANS & WITT, WERNER [Red.]: Nordrhein-Westfalen [= Deutscher Planungsatlas 1(3)]. - Hannover (Gebrüder Jänecke) S. 29, 1 Karte und 1 Erläuterungsbogen.
Guter allgemeiner Überblick und für die erste Orientierung sehr hilfreich. Ausführliche Erläuterungen der einzelnen Vegetationsformationen. Gibt im Erläuterungsbogen die Gehölze für die landschaftsgerechte Gestaltung der Naturräume an. Wenn sich nur einer daran halten könnte...

Verein "Archäologische Kulturlandschaft Ruhrgebiet e.V." (Hrsg.) (2001):... nicht nur Kraut und Rüben. Archäobotanik im Ruhrgebiet. – Klartext Essen.88 S.
mit Beiträgen von Jutta Meurers-Balke, Ursula Tegtmeier, Karl-Heinz Knörzer und Reiner Pasternak.

WIRTGEN, PHILIPP (1857): Flora der preußischen Rheinprovinz und der zunächst angränzenden Gegenden. - Bonn. 563 S.

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Flechten und Moose

Domrös, Manfred (1966): Luftverunreinigung und Stadtklima im Rheinisch-Westfälischen Industriegebiet und ihre Auswirkung auf den Flechtenbewuchs der Bäume. Arbeiten zur Rheinischen Landeskunde 23: 1-132.
Arbeit zur Belastungssituation Mitte der 60er Jahre im zentralen Ruhrgebiet (Ostrand von Mülheim, Essen, Bochum, Westrand von Dortmund) mit Darstellung von Ergebnissen technischer Messungen. Da Domrös kein Botaniker, sondern Geograph war, unterscheidet er die Flechten nur nach ihrer Wuchsform und benennt daher nur wenige Arten, wobei hier die Bestimmung teilweise anzuzweifeln ist. Dennoch interessante Arbeit, die ein Bild der hohen Luftbelastung gezeichnet wird.

  DÜLL, RUPRECHT (1986): Punktkartenatlas zur Moosflora der weiteren Umgebung von Duisburg, insbesondere dem angrenzenden Niederrhein. - Duisburg (Mskr., [s.n.]) 41 S. 
Von einem der besten Moosexperten Deutschlands. Gibt einen guten Überblick über die bei uns zu erwartenden Moosarten.

DÜLL, Ruprecht, KOPPE, Fritz, & MAY, Rudolf (1996): Punktkartenflora der Moose (Bryophyta) Nordrhein-Westfalens (BR Deutschland). IDH-Verlag, Bad Münstereifel. 218 S.
Vollständige Übersicht über die Verbreitung der Moose in NRW.

FEIGE, GUIDO-BENNO & KRICKE, RANDOLPH (1999): Untersuchungen zur aktuellen epiphytischen Flechtenvegetation der Stadt Mülheim an der Ruhr [= Natur am Niederrhein. N.F. 14]. - Krefeld (wechselnde Verleger) 39-42 S.

FELD, Johannes (1958): Moosflora der Rheinprovinz. - Decheniana, Beih. 6.: 94 S.
Mit einem Hinweis auf das wohl inzwischen verschollene Vorkommen von Sphagnum pulchrum in der Saarner Mark (vgl. auch Julius Müller 1937)

HEIBEL, ESTHER (1999): Untersuchungen zur Biodiversität der Flechten von Nordrhein-Westfalen. - Abhandlungen aus dem Westfälischen Museum für Naturkunde. 61(2): 346 S.
Esther Heibel ist eine der besten Flechten-Spezialistinnen in NRW. Kommentierte Verbreitungsangaben auch zu Mülheim an der Ruhr.

KRICKE, RANDOLPH (1999): Epiphytische Flechten als Bioindikatoren zur Ermittlung der Luftqualität der Stadt Mülheim an der Ruhr. - Mskr., Mülheim an der Ruhr ([s.n.]). 56 S.
Auszug aus der Diplomarbeit von Randolph Kricke mit besonderem Schwerpunkt auf Luftbelastung und planungsrelevanten Angaben.

KRICKE, RANDOLPH (2002): Untersuchungen zur epiphytischen Flechtenvegetation in urbanen Gebieten, dargestellt an der Rückkehr der Flechten in das Ruhrgebiet und ausgewählter Nachbargebiete. Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades "Dr. rer. nat." des Fachbereiches Bio- und Geowissenschaften, Landschaftsarchitektur an der Universität Essen.
In der umfassenden Arbeit zur epiphytischen Flechtenvegetation im Ruhrgebiet werden sämtliche vorkommenden Arten mit Verbreitungskarten vorgestellt und kommentiert. Schwerpunkt der Arbeit sind ökologische Aspekte wie das Verhältnis der Arten zu ihrer urbanen Umwelt sowie die Rückkehr der Flechten in das Ruhrgebiet. Für Mülheim wurden im Rahmen dieser Arbeit keine neuen Daten erhoben, sondern die 1998 aufgenommenen Resultate verwendet. Auch online über http://miless.uni-essen.de/dissOnline/fb09/2002/kricke.randolph  abzurufen.

Kricke, Randolph & Feige, Guido Benno (2001): Biomonitoring der Luftqualität im Ruhrgebiet mit Hilfe von Flechten 1966 bis 2000. Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft 61: 163-166 S.

WDR STUDIO ESSEN LOKALZEIT RUHR (25.03.2003): Schleichende Rückkehr: Flechten erobern sich immer mehr Flächen der RuhrNatur
Schöner Filmbeitrag (ca. 5. Minuten) zu Flechten in Mülheim an der Ruhr mit Dr. Randolph Kricke. Mitschnitt bei uns gesichert.

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Naturschutz / Umweltschutz

ANT, HERBERT et al. (1978): Ökologische Modelluntersuchung Hexbachtal. - In: SIEDLUNGSVERBAND RUHRKOHLENBEZIRK [Hrsg.]: Ökologische Modelluntersuchung Hexbachtal. - Essen (Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk) S. 274, und zwei Karten.
Diese und die weiter unten zitierte  Arbeit von Peter Brahe sind in Zusammenhang mit dem damals drohenden und erfolgreich verhinderten Autobahnbau durch das Hexbachtal zu sehen. Mitarbeiter u.a. Heinz-Otto Rehage und Rüdiger Wittig (Flora)!

ARBEITSGEMEINSCHAFT RUHRBOGEN (BKR & DAVIDS, TERFRÜCHTE & PARTNER) [Hrsg.] (1995): Entwicklungskonzept Ruhraue Anhang. Grünlandkartierung "Ruhraue" 1994; Amphibien und Avifauna im Ruhrbogen nach N. Henkel, Erfassung der Wintergäste im Styrumer Ruhrbogen nach H. Sonnenburg, Vogelarten auf dem Gelände der RWW in Mülheim-Styrum nach F. Sonnenburg. - Essen ([s.n.]) 70 S.
Konvolut mit unterschiedlichen Beiträgen zur Styrumer Aue.

Barth, Heike (2006): Streuobstbestände in Mülheim an der Ruhr. Bestandsentwicklung im Stadtteil Mülheim-Saarn von 1988 bis 2004. - Diplomarbeit, Geographisches Institut, AG Landschaftsökologie, Ruhr-Universität Bochum. 92 S. + Anhang
Die Arbeit dokumentiert die Entwicklung der Obstwiesenbestände in Mülheim-Saarn vor dem Hintergrund von Förder- und Schutzmaßnahmen. Dabei werden Daten aus Bestandskartierungen von 1988, 1998 und aus eigenen Erhebungen des Jahres 2004 zugrunde gelegt. Die Arbeit kommt hinsichtlich der langfristigen Sicherung der Bestände zu einem positiven Ergebnis, während im Hinblick auf die Qualität eher ein negatives Fazit gezogen wird.
Für die zukünftige Pflege und Entwicklung der Streuobstwiesenbestände in Mülheim bietet diese Arbeit eine schöne Grundlage.


BERG, THORALD VOM (2002): Zehn Jahre Heimat im Haus Ruhrnatur. - In: RWW RHEINISCH-WESTFÄLISCHE WASSERWERKSGESELLSCHAFT [Hrsg.]: 10 Jahre Haus Ruhrnatur. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) S. 22-23.
Unser Beitrag zur Festschrift der RWW.

BERG, THORALD VOM & KEIL, PETER (2003): Die Biologische Station Westliches Ruhrgebiet - eine Service- und Koordinationsstelle für den Naturschutz der Städte Mülheim an der Ruhr, Duisburg und Oberhausen. - Mülheim an der Ruhr, Jahrbuch 2004 (59): 330-334.
Details dazu stehen ja noch auf diesen Seiten, die Fortsetzung bei der BSWR.

BERG, THORALD VOM & KEIL, PETER (2004): 20 Jahre Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Mülheim an der Ruhr [= Mülheimer Jahrbuch 60]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) S. 303-308.
Kleine Rückschau auf zwanzig ziemlich anstrengende Jahre mit ein paar Erinnerungsfotos.

BERG, THORALD VOM; KEIL, PETER; TACKE, BIRGITTA & VITTINGHOFF, HEIKO (2005): Der neue Landschaftsplan für Mülheim an der Ruhr. - In: VERKEHRSVEREIN MÜLHEIM AN DER RUHR [Hrsg.]: Mülheim an der Ruhr Jahrbuch 2006 [= Mülheimer Jahrbuch 61]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) S. 322-331.
Knappe Zusammenstellung der Wege und Ziele des Landschaftsplans, eine Gemeinschaftsproduktion des amtlichen und ehrenamtlichem Naturschutzes.

BERG, THORALD VOM & KEIL, PETER (2007) Der Mintarder Berg -  In: VERKEHRSVEREIN MÜLHEIM AN DER RUHR [Hrsg.]: Mülheim an der Ruhr Jahrbuch 2008 [= Mülheimer Jahrbuch 63]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) S. 66-72.
Der Mintarder Berg zählt zu den wenigen Flächen im Stadtgebiet von Mülheim an der Ruhr wo noch wertvolles Magergrünland mit typischer Flora und Fauna erhalten ist. Im Artikel präsentiert die BSWR zusammen mit  der Unteren Landschaftsbehörde u.a. die Effizienz und die Notwendigkeit der durchgeführten Pflegemaßnahmen.

BRAHE, PETER; EMONDS, HUBERT; HORBERT, MARTIN; PFLUG, WOLFGANG & WEDECK, HORST (1977): Landschaftsökologische Modelluntersuchung Hexbachtal. - Essen (Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk) 81 S., 39 Tab.,15 Abb. und 35 Karten.

BREDEMANN, CLAUDIA; HEMMER, GUIDO; KEIL, PETER; STELLBERG, MARIA; WINDISCH, STEFANIE; BERG, THORALD VOM; REIMER, DORIS; TACKE, BIRGITTA; VITTINGHOFF, HEIKO; WEGNER, GABRIELE & ZENTGRAF, JÜRGEN [Red.] (2003): Landschaftsplan Stadt Mülheim an der Ruhr. Erläuterungsbericht. Textliche Darstellungen und Festsetzungen -Auslegungsentwurf-. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 190 S. NE zu: Stadt Mülheim an der Ruhr (2003): Landschaftsplan Stadt Mülheim an der Ruhr Textliche Darstellungen und Festsetzungen -Auslegungsentwurf-.

BUND LANDESVERBAND NRW [Hrsg.] (2003): 25 Jahre BUND in Nordrhein-Westfalen. - Düsseldorf ([s.n.]) 61 S.

DERNBACH, BERNHARD; GOTSCHLIKA, MICHAEL (1977): Pilotstudie Landschaftsplan NW. Landschaftsplan Mülheimer Süden.- Diplomarbeit TU Hannover. 198 S.
zu finden im Stadtarchiv Mülheim, eine Vorarbeit zum Landschaftsplan aus der Sicht des Garten und Landschaftsbaus. Vergleicht man die Arbeit mit der von FINCK et. al. (1997), hat man 20 Jahre Paradigmenwandel auf der Hand. Mit Natur- und Landschaftsschutz hatte das damals rein gar nichts zu tun.

FINCK, PETER; HAUKE, ULF; SCHRÖDER, ECKHARD; FORST, RALF & WOITHE, GERHARD (1997): Naturschutzfachliche Landschafts-Leitbilder. Rahmenvorstellungen für das Nordwestdeutsche Tiefland aus bundesweiter Sicht [= Schriftenreihe für Landschaftspflege und Naturschutz 50(1)]. 1. Aufl. - Bonn-Bad Godesberg (Landwirtschaftsverlag [u.a.]) 265 S.
Zitat: »Flächenziele für das durch das »Ruhrgebiet« geprägte Emscherland sind zum einen die Begrenzung bzw. Verringerung der aktuell durch Gewerbe, Siedlungen und Verkehrsraum versiegelten Flächenanteile. (...) Die letzten Reste einer traditionellen Agrarlandschaft in diesem Gebiet sollten, soweit möglich, erhalten bleiben. Gelingt dies nicht, sollten diese Bereiche großflächig zu Erholungswäldern entwickelt werden.« (p. 195). Mit der seit Jahren üblichen Siedlungs- und Landwirtschaftspolitik ist das keine überzeugende Alternative, versiegelte und überbaute Flächen gegen Wald - auf Kosten einer nachhaltigen und ökologisch vertretbaren Landwirtschaft!

GROHS, KARL F.; LUKAS, H.-W.; PREIßMANN, RAINER; HURCK, SABINE; ELING, JÜRGEN et al. [Red.] (1990): Landschaftspflegerischer Begleitplan und Umweltverträglichkeitsstudie zum Golfplatz Mülheim an der Ruhr-Selbeck. - Essen (Mskr., [s.n.]) 59 + IV S., und 7 Karten.
Ziemlich lächerliche Veranstaltung. Selten wurden die gesetzlichen Anforderungen an die Eingriffsbewertung so locker-flockig überspielt wie von diesen Bearbeitern. Das gleiche dann später beim Golfplatz Raffelberg.

HAAFKE, JÖRG; SCHÄPERS, JOSEF & WOIKE, MARTIN (1983): Biotopmanagementplan für das Naturschutzgebiet "Kocks Loch" in Mülheim an der Ruhr. - Mskr., LÖLF Recklinghausen. 69 S. u. V mit einer Pflanzenliste von Pieper 1974 und einer Brutvogelkartierung 1980
mit sehr gründlichen Artenlisten aber teilweise recht kuriosen Vorschlägen für Entwicklungsmaßnahmen, die dann glücklicherweise auch verhindert werden konnten. In der Umsetzung konnten dann die Bausünden der 80iger Jahre repariert werden. Karten und Kartierungsergebnisse wurden damals geheim gehalten, dabei stammte der Großteil der Daten aus dem ehrenamtlichen Naturschutz. So waren die Zustände damals. Eine zügige Umsetzung verhinderte der Finanzbedarf der MÜGA, plötzlich war für unsere Naturschutzgebiete kein Geld mehr da. Der Weg "In der Heil" ist bis heute (2008) nicht aufgehoben und stellt einer der wesentlichen Störquellen für das FFH-Gebiet dar!

HAHN, INGOLF; HENKEL, N.; SONNENBURG, FRANK & SONNENBURG, HOLGER (1995): Entwicklungskonzept Ruhraue Anhang. - Essen ([s.n.]) 70 S. NE zu: Arbeitsgemeinschaft Ruhrbogen (BKR & Davids, Terfrüchte & Partner) (1995): Entwicklungskonzept Ruhraue Anhang. Grünlandkartierung "Ruhraue" 1994; Amphibien und Avifauna im Ruhrbogen nach N. Henkel Erfassung der Wintergäste im Styrumer Ruhrbogen nach H. Sonnenburg, Vogelarten auf dem Gelände der RWW in Mülheim-Styrum nach F. Sonnenburg.

HEMMER, GUIDO; KEIL, PETER & STELLBERG, MARIA [Red.] (2001): Pflege- und Entwicklungskonzept für den "Mintarder Berg"  - im Auftrag des Umweltamtes der Stadt Mülheim an der Ruhr [ökoplan Essen]. - Mülheim an der Ruhr (Mskr., [s.n.]) 25 S., und drei Karten.
Detaillierte vegetationskundliche, avifaunistische und herpetologische Detailuntersuchung mit Maßnahmenkonzept. Wird vom Umweltamt der Stadt Mülheim an der Ruhr schrittweise realisiert.

HOFE, MARK VOM (2003): 25 Jahre BUND in Nordrhein-Westfalen. - Düsseldorf ([s.n.]) 61 S. NE zu: BUND Landesverband NRW (2003): 25 Jahre BUND in Nordrhein-Westfalen.
Hat nur indirekt was mit uns zu tun, zeigt aber die Stimmung während unserer frühen Jahre sehr gut.

HOFF, MARTINA & AUER, SABINE [Red.] (2004): Leinpfad an der Ruhr. Kommunalverband Ruhrgebiet Ruhr Grün. Landschaftspflegerischer Begleitplan Abschnitt Mulhofs Kamp bis Stadtgrenze Mülheim Stand 18.06.2004. - Essen ([s.n.]) 39 + X S., und 3 Pläne 1:1 000.
Da sagen wir jetzt mal nix dazu.

HÜBSCHEN, JOSEF ET. AL. (2007): Stadtökologischer Fachbeitrag Mülheim an der Ruhr, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen, Recklinghausen, 84 S. 14 Karten, 7 Abb. und 5 Tab. und 3 Anhängen. [1. Landschaftsräume 52 S., 2. Wertvolle Biotope 566 S. und 3. Erholungsräume 107 S.]
Sehr gründlicher und gut bearbeiteter STÖB. Da weder Land noch Stadt auf
lange Sicht so eine Untersuchung noch einmal in Auftrag geben werden (können und wollen), wird das für lange Zeit DIE Planungshilfe sein. Die umfangreichen Anhänge sind excellent recherchiert.

KEIL, PETER & BERG, THORALD VOM (1998): Tümpel, Teich und Weiher - Artenschutzgewässer in Mülheim [= Mülheimer Jahrbuch 54(1999)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 47-56 S.
Beitrag hier verfügbar

KEIL, PETER (1999): Begrünte Dächer aus Sicht des Naturschutzes. Ergebnisse einer Erfolgskontrolle in Mülheim an der Ruhr. - Dach & Grün, Fachmagazin für Bauwerksbegrünung 8(1): 9-11 S.

KEIL, PETER & KESSLER, HELMUT (1996): Die Saarner Aue - Naturschutz und Erholung am Rande der City. Geschichte, Bilanz und Ausblick [= Mülheimer Jahrbuch 52(1997)]. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 25-36 S.

KEIL, PETER; KESSLER, HELMUT & SPECHT, KARL-WILHELM (1997): Naturschutz und Landschaftspflege - eine Bilanz aus 20 Jahren Landschaftsbeirat [= Mülheimer Jahrbuch 53(1998)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 63-73 S.

KEIL, PETER & DÜBBERT, CLAUDIA (1999): Erfolgskontrolle eines neu angelegten Stillgewässers in der Trinkwassergewinnungsanlage Styrum (Ost) in Mülheim an der Ruhr. Gutachten im Auftrag der Rheinisch-Westfälischen Wasserwerksgesellschaft (RWW). - Mskr., Essen ([s.n.]). 15 S. + V, eine schematische Übersichtskarte.

KEIL, PETER; KRICKE, RANDOLPH & SCHLÜPMANN, MARTIN [Red.] (2004): Jahresbericht 2003 [= Jahresberichte der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet 1]. - Oberhausen (Selbstverlag der BSWR) 56 S.
Erster Tätigkeitsbericht der BSWR mit vielen Fotos und den ersten Artenlisten des Bearbeitungsgebietes. Natürlich alle Projekte, die in Mülheim an der Ruhr laufen. Kleine Auflage, aber in der Station, in der Stadtbibliothek oder im Stadtarchiv  immer einsehbar.

KEIL, PETER; KRICKE, RANDOLPH; SCHLÜPMANN, MARTIN; KOWALLIK, CHRISTINE & LOOS, GÖTZ HEINRICH [Red] (2005): Jahresberichte 2004 [= Jahresberichte der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet 2]. - Oberhausen (Selbstverlag der BSWR) 86 S.
Viele Fotos, Tabellen, Listen dokumentieren die Naturschutzarbeit der Station. Für Mülheim werden u.a. die Styrumer Aue, das FFH-Gebiet Mülheimer Ruhraue und das Projekt Standortübungsplatz Auberg ausführlich dokumentiert.

KEIL, PETER; KOWALLIK, CHRISTINE; KRICKE, RANDOLPH; LOOS, GÖTZ HEINRICH & SCHLÜPMANN, MARTIN [Red.] (2006): Jahresbericht 2005 [= Jahresberichte der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet 3]. - Oberhausen ([s.n.]) 88 S.
u.a. Dokumentation Wanderfalken im westlichen Ruhrgebiet, aber auch alles andere spannend und bebildert eine gute Übersicht, was 2005 so alles lief.

KLOSE, HANS (1919): Das westfälische Industriegebiet und die Erhaltung der Natur. – In: Naturdenkmäler, Vorträge und Aufsätze (Hrsg. Staatl. Stelle für Naturdenkmalpflege in Preußen), Heft 18/19, Band 2 (Bornträger, Berlin): 337-454.
Wie im Titel dargestellt, befasst sich der Autor schwerpunktmäßig mit dem westfälischen Teil des Ruhrgebietes (Themen: Immissionswirkung auf Bäume, Erhalt und Förderung von Freiflächen und Wald, etc.) Sehr gut übertragbar auch auf den westlichen Teil des Ballungsraumes. Sicherlich ein MUSS für diejenigen, die an der Geschichte des Naturschutzes im Ruhrgebiet interessiert sind (Kopie in der BSWR).

KOMMUNALVERBAND RUHRGEBIET (ABTEILUNG LANDSCHAFTSPFLEGE, ÄMTER DER STADT MÜLHEIM AN DER RUHR - GRÜNFLÄCHEN- UND FRIEDHOFSAMT (PLANUNG) UND BAUVERWALTUNGSAMT (VERFAHREN) (Hrsg.) (1983): Landschaftsplan Stadt Mülheim a. d. Ruhr. - Planungshefte Ruhrgebiet 1983. [s.n.], Essen. 141 S.
I
nzwischen längst vergriffen, daher hier als "graue" Literatur dargestellt, ein jüngfräuliches Exemplar liegt bei uns nur zur Einsicht vor.

KOMMUNALVERBAND RUHRGEBIET ABTEILUNG LANDSCHAFTSPFLEGE (HERBERT LIPPECK, VUONG, VAN  & WIR e.G. (1986): Pflege- und Entwicklungsplan "Rossenbecktal". - Essen (Mskr., [s.n.]) 35 S.
Mit recht ausführlichen Pflanzen- und Tierlisten, leider nie umgesetzt. Bezüglich des Herrn Vuong wurden im Landschaftsbeirat von unkundiger Seite Zweifel angemeldet, ob denn ein Vietnamese über Landschaft in Mülheim ... Ach ja!

KOMMUNALVERBAND RUHRGEBIET ABTEILUNG LANDSCHAFTSPFLEGE UND WIR e.G. BERGKAMEN-RÜNTHE (1986): Pflege- und Entwicklungsplan "Wambach". - Essen und Bergkamen (Mskr., [s.n.]) 36 S.
Belanglos und nie auch nur ansatzweise umgesetzt

KÖSTER, GESA; PAULUS, JÜRGEN; SUSSEK, ASTRID & THYSSEN, HARALD (1991): Bestandsaufnahme und Analyse zur Landschaftsplanung nach Landschaftsgesetz (LG NW) Mülheim an der Ruhr - Menden. - Essen (Mskr., [s.n.]) 97 S.
I
m Rahmen einer Semesterarbeit bei Professor Brahe (Uni Essen), sehr unterschiedlich brauchbare Beiträge, inzwischen wohl veraltet, aber als Teilanalyse für Menden immer noch brauchbar.

KORDGES, THOMAS & OEYNHAUSEN, ANKE [Red.] (2004): FFH-Verträglichkeitsstudie zur Wegeplanung im NSG 'Kocks Loch' in Mülheim an der Ruhr. - Essen ([s.n.]) 31 S. NE zu: Ökoplan. Bredemann, Fehrmann, Kordges & Partner (2004): FFH-Verträglichkeitstudie zur Wegeplanung im NSG 'Kocks Loch' in Mülheim an der Ruhr im Auftrag des Kommunalverbands Ruhrgebiet.

LANDESANSTALT FÜR ÖKOLOGIE, BODENORDNUNG UND FORSTEN / LANDESAMT FÜR AGRARORDNUNG NORDRHEIN-WESTFALEN [Hrsg.] (1994): Ökologischer Beitrag (!) zum Landschaftsplan Mülheim an der Ruhr. - Gelsenkirchen [(s.n.)] 95 S.
Das Fundament des neuen Landschaftsplans für Mülheim an der Ruhr, leider in einigen Teilen nicht sorgfältig bearbeitet. Die Arbeit wird irrtümlich im Titel als »Beitrag« benannt, es ist aber der Fachbeitrag. Die Arbeit wurde vom Büro Hamann und Schulte, Bochum erstellt, siehe Eintrag unter SODMANN, BEATE et. al (1994).

LANDESANSTALT FÜR ÖKOLOGIE, BODENORDNUNG UND FORSTEN / LANDESAMT FÜR AGRARORDNUNG NORDRHEIN-WESTFALEN [Hrsg.] (1994): Ökologischer Beitrag (!) zum Landschaftsplan Mülheim an der Ruhr Anhang 1 - schutzwürdige Biotope-. - Gelsenkirchen [(s.n.)] 187 S.
Ausdruck des Biotopkatasters nach LINFOS der LÖBF, gute Artenlisten und Beschreibungen. Nicht mehr aktuell.

LANDESANSTALT FÜR ÖKOLOGIE, BODENORDNUNG UND FORSTEN / LANDESAMT FÜR AGRARORDNUNG NORDRHEIN-WESTFALEN -LÖBF/LAFAO RECKLINGHAUSEN [Hrsg.] (1999): Rote Liste der gefährdeten Pflanzen und Tiere in Nordrhein-Westfalen 3. Fassung [= Schriftenreihe der Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten Nordrhein-Westfalen 17]. 1. Aufl. - Recklinghausen ([s.n.]) 640 S. NE zu: Wolff-Straub, Rotraud; Wasner, Ulrich (1999): Rote Liste der gefährdeten Pflanzen und Tiere Nordrhein-Westfalen 3. Fassung.
Nicht direkt für Mülheim, aber ohne die Liste ist die Arbeit im Naturschutz zwecklos.

LANDSCHAFTSARCHITEKTURBÜRO HOFF (2004): Leinpfad an der Ruhr. Landschaftspflegerischer Begleitplan. Abschnitt Mulhofs Kamp bis Stadtgrenze Mülheim. - Essen ([s.n.]) 39 S. NE zu: Hoff, Martina; Auer, Sabine (2004): Leinpfad an der Ruhr. Kommunalverband Ruhrgebiet Ruhr Grün. Landschaftspflegerischer Begleitplan Abschnitt Mulhofs Kamp bis Stadtgrenze Mülheim Stand 18.06.2004.
Genügt den Anforderungen nur sehr begrenzt. Die BSWR mußte nacharbeiten. Ärgerlich!

LANUV NRW (Hrsg.) (2007): Stadtökologischer Fachbeitrag Mülheim an der Ruhr, LANUV, Recklinghausen, 84 S. 14 Karten, 7 Abb. und 5 Tab. und 3 Anhängen.
vergl. Hübschen, Josef et.al 2007

LIPPECK, HERBERT; VUONG, VAN et al. [Red.] (1986): Pflege und Entwicklungsplan "Wambach". - Essen und Bergkamen (Mskr., [s.n.]) 36 S. NE zu: Kommunalverband Ruhrgebiet Abteilung Landschaftspflege und WIR e.G. Bergkamen-Rünthe (1986): Pflege- und Entwicklungsplan "Wambach".

ÖKOPLAN. BREDEMANN, FEHRMANN, KORDGES & PARTNER (2004): FFH-Verträglichkeitstudie zur Wegeplanung im NSG 'Kocks Loch' in Mülheim an der Ruhr im Auftrag des Kommunalverbands Ruhrgebiet. - Essen ([s.n.]) 31 S., 2 Abb. 8 Tab. und 1 Karte.

PLANUNGSBÜRO ÖKOPLAN ESSEN IN ZUSAMMENARBEIT MIT DEM AMT FÜR UMWELTSCHUTZ DER STADT MÜLHEIM AN DER RUHR [Red.] (2003): Landschaftsplan Stadt Mülheim an der Ruhr. Erläuterungsbericht. Textliche Darstellungen und Festsetzungen -Auslegungsentwurf-. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 190 S. NE zu: Stadt Mülheim an der Ruhr (2003): Landschaftsplan Stadt Mülheim an der Ruhr. Textliche Darstellungen und Festsetzungen -Auslegungsentwurf-.

POHLING, GISELA (1980): Geschützte Flächen und Standorte im Mülheimer Süden. Räumliche Entwicklung - Bestand - Zukünftige Entwicklung. - Diplomarbeit Geographie, Universität Bochum. 125 S und Anhang
Im Stadtarchiv Mülheim. Das sind die ersten Vorarbeiten zum 1. Landschaftsplan Mülheim an der Ruhr.

Siedlungsverband Ruhrkohlebezirk, Rudolf Korte & Aloys Schempershofe (1951): Landschaftliche Ausgestaltung des Ruhrtales von Kupferdreh bis Mülheim/Ruhr unter besonderer Berücksichtigung des Stausees Kettwig. Manuskript, Maschinenschrift mit zahlreichen original Fotos und 11 Karten. Mit einer Zusammenstellung verwendbarer Pflanzen.
Mülheim wird nur im äußersten Süden erfaßt, für die Planungsgeschichte des Ruhrtales sehr interessante Arbeit, sehr schöne Zeichnungen des Ruhrtales, tolle S/W Fotos! Kopie bei uns, KVR Bibliothek Standort VI 17 012.

SIEDLUNGSVERBAND RUHRKOHLENBEZIRK [Hrsg.] (1978): Ökologische Modelluntersuchung Hexbachtal. - Essen (Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk) 274 S., und zwei Karten.
Vergl.  H. Ant (1978).

SODMANN, BEATE; GEHMEYR, ANDREAS; THIEL, KARSTEN; BREITKOPF, CLAUDIA & HAMANN, MICHAEL [Red.] (1994): Ökologischer Fachbeitrag zum Landschaftsplan Mülheim an der Ruhr. - Recklinghausen ([s.n.]) 95 S. NE zu: Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten / Landesamt für Agrarordnung Nordrhein-Westfalen -LÖBF/LAfAO Recklinghausen [Hrsg.] (1994): Ökologischer Beitrag (!) zum Landschaftsplan Mülheim an der Ruhr.

SONNENBURG, FRANK (1996): Trinkwasser-Gewinnungsanlagen als Bestandteile eines Biotopverbundsystems - Wassergewinnungs- und Naturschutzgebiete im Ruhrtal. - Naturschutz und Landschaftsplanung 28(3): 81-86.

SPECHT, KARL-WILHELM (1971): Reminiszens an den Schneemonat März. - Illustrierter Stadtspiegel Mülheim an der Ruhr Jg. 5, H.4: 17-19

SPECHT, KARL-WILHELM (1974): Mülheims grünes Kleid. Gedanken zu Naturschutz und Landschaftspflege in unserer Stadt [= Mülheimer Jahrbuch 31(1975)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 56-71 S.

STADT MÜLHEIM AN DER RUHR - AMT FÜR UMWELTSCHUTZ [Hrsg.] (1989): Umweltbericht Stadt Mülheim an der Ruhr. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) o.S.
Lose Blattsammlung.

STADT MÜLHEIM AN DER RUHR (Hrsg.) (2000): Landschaftsplan. Textliche Darstellung und Festsetzungen -ENTWURF- Mülheim an der Ruhr. 179 S.

STADT MÜLHEIM AN DER RUHR [Hrsg.] (2003): Landschaftsplan Stadt Mülheim an der Ruhr. Erläuterungsbericht. Textliche Darstellungen und Festsetzungen -Auslegungsentwurf-. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 190 S., 7 Kartenbeilagen.

STADT MÜLHEIM AN DER RUHR DEZERNAT UMWELT, PLANEN UND BAUEN [Hrsg.] (2000): Umweltbericht 2000. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 292 + XXI S., 15 Karten. 
2. Umweltbericht Mülheim an der Ruhr ohne wirklich Berichtenswertes.

TUSZEWSKI, ALEXANDRA & KAPING, DANIEL (2004): Studienarbeit Evaluation der Naturschutzmaßnahmen am »Mintarder Berg« auf Grundlage des »Pflege- und Entwicklungskonzept für den Mintarder Berg« WS 2003/2004. - Essen (Universität Duisburg, Essen. Hausarbeit, Fachbereich 9 Studiengang Ökologie) 21 S. Karten und Anhang
Bestätigt die bisherige Strategie der unterschiedlichen Stadien der Rotationsbrache.

WDR STUDIO ESSEN LOKALZEIT RUHR (2003): RuhrNatur in Zusammenarbeit mit der BUND Kreisgruppe Mülheim an der Ruhr. Sendung vom 24. Februar 2003,  ca. 5 min.
Schöner Filmbericht über das Mülheimer FFH Gebiet Ruhraue. Mit einem Wortbeitrag vom Leiter der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet, Dr. Peter Keil. Mitschnitt und Bilder vom Drehort bei uns. Der Beitrag liegt auch der BSWR vor.

WITTIG, RÜDIGER (1991): Schutzwürdige Waldtypen in Nordrhein-Westfalen. - Geobotanische Kolloquien 7: 3-15.
Erste in der gedruckten Literatur nachweisbare Einschätzung der Naturschutzgebiete Kock's Loch (hier mal mit sächsischem Genitiv) und Kellermanns Loch als landesweit bedeutsame Biotope. Im Ganzen sachlich einwandfreie Darstellung und für uns ein wichtiges Argument für die FFH Ausweisung, mehr darüber hier.

WOLFF-STRAUB, ROTRAUD & WASNER, ULRICH [Red.] (1999[2000]): Rote Liste der gefährdeten Pflanzen und Tiere Nordrhein-Westfalen 3. Fassung [= Schriftenreihe der Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten Nordrhein-Westfalen 17]. 1. Aufl. - Recklinghausen ([s.n.]) 640 S.
Wer über Naturschutz mitreden will, muß vorher hier reingeguckt haben.

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Geographie / Naturkunde

BERG, THORALD VOM & KEIL, PETER (2000): Naturkundlicher Spaziergang durch das Forstbachtal [= Mülheimer Jahrbuch 56(2001)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 98-108 S.
Jetzt auch hier verfügbar!

BISLER, MAGDALENA (1969): Geographische Untersuchungen der Halden und Kippen im zentralen Ruhrgebiet (Essen, Mülheim, Oberhausen und Bottrop, 1966). - Natur und Landschaft im Ruhrgebiet 5: 81-120 S.
Kurzfassung ihrer Examensarbeit mit einer Übersichtskarte der bekannten Haldenstandorte.

BURCKHARDT, HANNS (1954): Landschaftspflege in Mülheim an der Ruhr [= Mülheimer Jahrbuch 10(1955)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 72-75 S.

BURCKHARDT, HANNS (1959): Dimbeckanlagen und Freilichtbühne [= Mülheimer Jahrbuch 15(1960)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 99-104 S.
Zur Geschichte der Freilichtbühne, die heute wieder einmal unter »Beschuß« von «Verschönerungsvereinigten« steht. Wertvolle Angaben zu Anpflanzungen von »Exoten«. Und die WAZ schreibt dazu 2002 im Internet zur Anlage: »Zusammen mit der Freilichtbühne bildet die Grünanlage an der Dimbeck ein Ensemble, das den Vorstellungen der frühen 30er Jahre entspricht. Die Grünfläche entstand auf dem Gelände eines alten Steinbruchs. Der Mülheimer Gartenbaudirektor Fritz Keßler verhinderte, dass die Stadt hier ihren Müll abkippte, und entwarf 1932 diese bedeutende Grünanlage, deren historische Strukturen heute noch gut sichtbar sind. Noch immer befindet sich östlich des Rosen- und Staudengartens eine große Wiesenfläche, die von Pflanzen umgeben ist. Bemerkenswert sind überdies zahlreiche erhaltene Bäume des historischen Bestandes. Erkennbar sind außerdem immer noch Reste von Felspartien und Mauern aus der Anfangszeit.« Ob bei einem solchen sensiblen Projekt eine architektonische Rosskur vom Hofarchitekten des RWW eine wirkliche Verbesserung ist, lassen wir dahingestellt. Siehe auch Beiträge von Hombach (1990).

BURCKHARDT, HANNS (1960): 60 Jahre Witthausbusch [= Mülheimer Jahrbuch 16(1961)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 120-124 S.
Ein zweiter Teil erschien im Mülheimer Jahrbuch 1962.

BURCKHARDT, HANNS (1961): 60 Jahre Witthausbusch II. Teil. Ein botanischer Spaziergang [= Mülheimer Jahrbuch 17(1962)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 123-126 S.
Erwähnung von Buchenfarn (Phegopteris connectilis) und Nickendem Milchstern (Ornithogalum nutans (!)) im Witthausbusch!

BURCKHARDT, HANNS (1964): Das Ruhrtal von Kettwig bis Duisburg. - Natur und Landschaft im Ruhrgebiet 1: 70-117.

BURCKHARDT, HANNS (1966): Von den Ruhraltwässern in Mülheim [= Mülheimer Jahrbuch 22(1967)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 47-62 S.

BURCKHARDT, HANNS (1972): Naturräume unserer Heimat [= Mülheimer Jahrbuch 28(1973)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 155-166 S.

BRUESE, PAUL (1926):  Mülheim a. d. Ruhr Versuch einer Stadtgeographie 72 S. : Kt. [= Hochschulschr. Köln, phil. Diss.]

BRUESE, PAUL (1926-1927):  Stadtgeographie von Mülheim a. d. Ruhr nebst Ergänzungen u. Berichtigungen [= Zeitschrift des Geschichtsvereins Mülheim an der Ruhr ; Jg. 21. 1926 u. Jg. 22. 1927] 
noch nicht eingesehen, wohl eine Zweitverwertung der Dissertation.

FEY, JÖRG-MICHAEL & MÜLLER, RICHARD (Hrsg.)(1998): Die Ruhr. Elf flußbiologische Exkursionen. Galunder, Wiehl
Mit Beiträgen von sehr unterschiedlicher Qualität.

GÜNTER, ROLAND (2000): Im Tal der Könige. Ein Handbuch für Reisen an Emscher, Rhein und Ruhr. 4. Aufl. - Essen (Klartext) 559, III S., graph. Darst., Kt.
Für kulturgeschichtlich Interessierte der Klassiker, wenn es um das Ruhrgebiet geht. Wenngleich Mülheim an der Ruhr nicht sehr ausführlich behandelt wird, gewinnt man durch die Lektüre doch einen ganz guten Überblick. Hat mit naturwissenschaftlichen Dingen eher weniger zu tun. Trotzdem interessante Ausblicke auf das Ruhrgebiet. Günters Eintreten für die Siedlung Heimaterde war 2002/2003 wohl das Signal an unsere Politiker, das Ganze noch einmal zu überdenken.

HEINZERLING, OTTO (1949): Wenig beobachtete Kriegsfolgen [= Mülheimer Jahrbuch 5(1950)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) S. 125-126
Interessante Hinweise auf neophytische Arten in Mülheim an der Ruhr auf Trümmergrundstücken.

HORZ, OTTO (1955): Wo liegt Mülheim. Wir schauen ins Ruhrtal [= Mülheimer Jahrbuch 11(1956)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 73 S.
Kleiner poetisch angehauchter Artikel mit hübscher Zeichnung.

KAMP, ADOLF von (1851): Das Schloß Broich und die Herrschaft Broich. Eine Sammlung geschichtlicher Merkwürdigkeiten I. Theil. Nebst einer Abbildung vom Schlosse Broich und dessen nächster Umgebung. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 264 S., und einem Prospekt des Schloßes Bruch und Mühlheim(!).
Reprint des Verkehrsvereins Mülheim an der Ruhr e.V. 1982. Insbesondere das Kapitel 57 p.213-226 "Die Kohlebergwerke in der Herrschaft Broich" ist aus unserer Sicht interessant.

KAMP, ADOLF von (1966): Alt-Mülheim um das Jahr 1835. Portrait einer Schiffer- und Kohlenstadt an der unteren Ruhr mit Beschreibung des Kreises Duisburg (Neuauflage) [= Zeitschrift des Geschichtsvereins Mülheim an der Ruhr e.V. N.F. 16]. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 180 S.
Für "Schule und Haus eingerichtet und ergänzt von Gustav Lauterfeld", ill. v. Fritz Loehr. Sehr anschauliche Beschreibung und informative Karten zu Fließgewässern und Teichen. Zum Lesen des Textes braucht man eine Lupe, zur Hölle mit der 'modernen' Typographie!

KRICKE, WOLFGANG (1996): Natur- und Wanderführer Mülheim an der Ruhr. 1. Aufl. - Selbstverlag, Mülheim an der Ruhr. 74 S.
Knappe Übersicht einiger Wanderrouten im Stadtgebiet. Erhältlich im Haus Ruhrnatur.

KÜRTEN, WILHELM von (1970): Die naturräumlichen Einheiten des Ruhrgebietes und seiner Randzonen. - Natur und Landschaft im Ruhrgebiet 6: 5-81.

Mertins, Günther (1964): Die Kulturlandschaft des westlichen Ruhrgebietes (Mülheim-Oberhausen-Dinslaken). – Giessener Geographische Schriften. Heft 4. Giessen (Wilhelm Schmitz) 235 S. + Anhang.
Überwiegend kulturgeographische Abhandlung mit Beachtung des Mülheimer Stadtgebietes, Kap. zur Naturräumlichen Einordnung etc., einige sehr interessante Fotos. KVR Bibliothek  VIIIa 10 087b.

PAFFEN, KARLHEINZ; SCHÜTTLER, ADOLF & MÜLLER-MINY, HEINRICH (1963): Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 108/109 Düsseldorf-Erlelenz. 1. Aufl. - Geographische Landesaufnahme 1:200 000 Naturräumliche Gliederung Deutschlands 108/109. Selbstverlag der Bundesanstalt für Landeskunde und Raumforschung, Bonn Bad Godesberg. 55 S., Karte 1.200 000 der naturräumlichen Einheiten. 
Immer noch grundlegend, bei speziellen Fragen zum Mülheimer Stadtgebiet haben wir leicht abweichende Ansichten.

SEIPP, WILHEM (1964): Unser Heimatland. Die natürlichen Verhältnisse der Heimatlandschaft und ihr Werden. - In: SEIPP, WILHELM (Bearb.): Oberhausener Heimatbuch. Oberhausen: 2-59.

SEIPP, WILHEM (Bearb.) (1964): Oberhausener Heimatbuch. In Verbindung mit Heimatkennern bearbeitet. Herausgegeben von der Stadt Oberhausen. Mit 355 Abbildungen und 1 Karte. XVI, 480 S.)
Was man noch so alles findet. Mit einigen Abb. und Texten über die Styrumer Ruhraue und den Steinbruch Rauen

SIEDLUNGSVERBAND RUHRKOHLEBEZIRK, RUDOLF KORTE UND ALOYS SCHEMPERSHOFE (1951): Landschaftliche Ausgestaltung des Ruhrtales. - Essen (Mskr., [s.n.]) 24 S.
Wunderschönes Typoskript mit s/w Fotos und zahlreichen Zeichnungen. KVR Bibliothek VI 17012a.

RHEINISCHER VEREIN FÜR DENKMALPFLEGE UND HEIMATSCHUTZ [Hrsg.] (1914): Freunde der Heimat: Niederrhein und Bergisches Land. Ein Wegweiser durch Natur, Kultur und Wirtschaftsleben. - Moers (Hofbuchhändler Aug. Steiger) 112 S., mit 92 Strichzeichnungen. 
Bisher nicht eingesehen.

VERKEHRSVEREIN MÜLHEIM AN DER RUHR et al. [Hrsg.] (1983): Entwicklung unserer Stadt im Kartenbild 1808 - 1983. Alte Karten und Ansichten, Stadtgeschichte, Kernstadt, Ortsteile, Entwicklungsschwerpunkte. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 49 S.
Eine sehr schöne Arbeit, leider viel zu knapp, leider längst vergriffen, lohnt die Fortschreibung. Mit zahlreichen Abbildungen, Karten, Stichen und dem immer verblüffenden Vorher - Nachher!

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Fauna

BETHGE, PAUL-GERHARD (1989): Jagd mit Tradition [= Mülheimer Jahrbuch 45(1990)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 119-125 S.
Ein Saarner Jäger mit erlegter Wildsau von 1946, ein 1978 in Mülheim erlegter Keiler, Trophäenschau und die Feststellung: "Es gibt keine Wildsäue mehr in Mülheim!"

BRANDT, ELKE (2007): Bestandsentwicklungen ausgewählter Wasservogelarten im Bereich Essen und Mülheim an der Ruhr. Elektronische Aufsätze der Biologischen Station westliches Ruhrgebiet 10.2: 1-6. http://www.bswr.de/PDF/Elektronische_Publikationen_BSWR/BSWR_EP10.2_2007_Vortraege_28.01._Brandt_Bestandsentwicklung_Wasservoegel.pdf  (92 kB)

Fundierter Aufsatz der kompetenten Ornithologin zum formulierten Thema.

DIETZ, UTE; DIETZ, KARL-HEINZ & ROVERS, WOLFGANG (1992): Möglichkeiten zur Entwicklung des Waldkauzbestandes im Mülheimer Wald. - Duisburg (Mskr)., [s.n.]) 26 S. und 10 Karten.
Für das Grünflächenamt angefertigte Einzeluntersuchung. Die Aussagen sind inzwischen überholt.

EBENAU, CARSTEN (1990): Fledermauskartierung in Essen und Mülheim. - Essen (Mskr., [s.n.]) 13 S., mit zahlreichen Übersichtskarten und Erhebungsbögen.
Bisher beste Übersicht der hier vorkommenden Arten, liegt im Umweltamt und bei uns vor.

EBENAU, CARSTEN (1993): Schutzkonzept "Fledermäuse" auf der Grundlage der Fledermauskartierung Mülheim an der Ruhr. - Essen (Mskr., [s.n.]) 23 S., und 4 Verbreitungskarten.

EBENAU, CARSTEN (1995): Ergebnisse telemetrischer Untersuchungen an »Wasserfledermäusen (Myotis daubentoni) in Mülheim an der Ruhr. - »Nyctalus (N.F.) 5: 379 - 394.

EBENAU, CARSTEN & TRAPPMANN, CARSTEN (1993): Fledermäuse - vom Aussterben bedroht! »- Informations-Broschüre der Naturschutzjugend Essen/Mülheim, 4. Aufl. Essen.

FREYMANN, JENNIFER (2005): Die Nutriapopulation in Mülheim/Ruhr – Chancen und Risiken für das bestehende Ökosystem des Naturschutzgebietes „Kocks Loch“ in der Mülheimer Ruhraue. – Facharbeit im Grundkurs Biologie. Städtisches Gymnasium Broich (Mülheim an der Ruhr): 26 S.
Umfangreiche Darstellung über die Nutrias im FFH-Gebiet, Kopie ist in der BSWR einsehbar.

FRENZ, CHRISTIAN (1998): Die Fischfauna im Unterlauf der Ruhr. - In: Fey, Jörg-Michael & Müller, Richard (Hrsg.): Die Ruhr. Elf flußbiologische Exkursionen: 257-280. Galunder, Wiehl. 
Wichtige Informationen für den Naturschutz unter Wasser. Einer der besseren Aufsätze in diesem Sammelband.

FRERKING, RUDOLF (1965): Insekten in Mülheim. - In: BURCKHARDT, HANNS Der Wald vor Mülheims Toren [= Mülheimer Jahrbuch 21(1966)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) S. 58-61.
Vergleiche den Eintrag zu Fritz Pade (1965), das gleiche Spiel des Herrn Burckhardt.

GEIGER, ARNO & NIEKISCH, MANFRED [Hrsg.] (1983): Die Lurche und Kriechtiere im nördlichen Rheinland - Vorläufiger Verbreitungsatlas. 1. Aufl. - Neuss (BUND LV NRW) 168 S.
Guter, aber veralteter Verbreitungsatlas aus der Zeit, als der BUND NRW noch im Natur und Artenschutz für einzelne Artengruppen arbeitete.

GEITER, OLAF (1998): Untersuchungen an Kanadagans-Brutpopulationen. - Newsletter der Arbeitsgruppe Neozoen, Allgemeine & Spezielle Zoologie 2: ?. Da die Internetseite von wechselnden Adressen bedient wird, am besten über eine Suchmaschine nach »Olaf Geiter« suchen, da findet sich dann auch was (Stand Jan. 2006)
Zahlenangaben zu "gefangenen" Tieren im Ruhrtal, Beringung, Aktionsradius, Lebensdauer

GOESE, ROLAND (1995): Die Herpetofauna von Mülheim an der Ruhr. - Dipl. Arb. Essen. 154 S. + VI, mit 25 Karten, 3 Übersichtskarten, 9 Tab. u. 9 Abb.
Bisher beste Zusammenstellung zum Thema.

HAYBACH, ARNE & SCHWENKE, BRIGITTE (2005): Faunistische Kurzmitteilung über einen Nachweis von Pectinatella magnifica (LEIDY, 1851) (Bryozoa: Phylactolaemata) an der unteren Ruhr und am Niederrhein. - Natur am Niederrhein. N.F. 2005(2): 77. 
Erstnachweis der Art für NRW, für das Vereinsgebiet der BSWR im Rhein und im Bereich der unteren Ruhr bei Duisburg, wohl nur wenige hundert Meter von der Stadtgrenze zu Mülheim (DU-Duissern/MH-Speldorf) entfernt. Die Art ist in Ausbreitung und wohl bald auch in MH zu erwarten. Pectinatella magnifica (Leidy 1851) aus Nordamerika bildet gigantische Moostierchenkolonien ("water brain"). Stichwort: Faunenverfälschung! Lokale Vorkommen in der Deutschen Bucht seit 1883 durch Schiffahrt eingeschleppt. Nun bei uns. Bilder bei:  http://www.hlasek.com/pectinatella_magnifica_ac0032.html

 HEINZERLING, OTTO (1951): Jagd in Mülheims Wälder und Fluren [= Mülheimer Jahrbuch 7(1952)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 88-89 S.

HEINZERLING, OTTO (1951): Das letzte Rotwild in Duisburg-Mülheimer Waldungen [= Mülheimer Jahrbuch 7(1952)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 55 S.

HEMMER, GUIDO [Red.] (1996): Faunistisches Gutachten zum geplanten Bauvorhaben Kuhlenstraße Mülheim a. d. Ruhr. [Mskr.] Essen (Ökoplan Essen), 13 S.

HEMMER, GUIDO [Red.] (2003): Herpetologischer Fachbeitrag zum geplanten Umbau der ehemaligen Bahntrasse "Grugabahn" in Essen und Mülheim an der Ruhr zu einem Rad- und Wanderweg im Auftrag des Kommunalverbands Ruhrgebiet/Ruhr Grün (Ökoplan Essen) -Entwurfsfassung -. - Essen (Mskr., [s.n.]) 19 S., 4 Karten und 4 Tabellen.
Nachgelieferte Gefährdungseinschätzung, bringt alles zu diesem Thema und zu diesem Teilraum.

HEMMER, GUIDO [Red.] (2004): Herpetologischer Fachbeitrag zum geplanten Umbau der ehemaligen Bahntrasse »Grugabahn« in Essen und Mülheim an der Ruhr zu einem Rad- und Wanderweg im Auftrag des Kommunalverband Ruhrgebiet/Ruhr Grün (Ökoplan Essen) -Endfassung-. - Essen (Mskr., [s.n.]) 20 S., 4 Karten und 3 Tabellen.
Wie vorhergehendes, aktualisiert auf Wunsch der Bezirksregierung.

HEMMER; GUIDO & NICOLAI, KATIE [Red.] (2005): Faunistischer Fachbeitrag zum Umweltbericht zum B-Plan M9 "Gewerbepark Broich" im Auftrag des Amtes für Umweltschutz der Stadt Mülheim an der Ruhr. 7 S. und eine Karte, Essen (Ökoplan).
Kleine Untersuchung mit wichtigem Hinweis auf die Verbreitung der Blauflügeligen Ödland- und Sandschrecke (R.L. NRW 1 bzw. -, regional; 2 bzw. 1 NRW). Auf die weiter Ausbreitung der Arten wäre zu achten.

HINGMANN, WERNER.; LÜTTGER, E. & HYLA, WERNER (1968): Ermittlung zum Brut- und Jahresvogelbestand in der Ruhraue Mülheim-Duisburg-Oberhausen. - Charadrius 4: o.S.

HYLA, WERNER (1968): Der Brutvogelbestand zweier Weideflächen in der Ruhraue von Mühlheim/Ruhr (sic!). - Charadrius 4: 32-33.

HYLA, WERNER; KRISTIAN, HORST; REAL, HANS; TOMEC, MICHAEL; WAGNER, JOACHIM; RIEDEL, CHRISTIAN;  SETTEGAST, ELLEN; NITSCHE, HEINZ [Red.] (1989): Die Vogelwelt von Oberhausen. - Oberhausen ([s.n.]) 206 S., und 22 Abb.
Wegen der Grenzbereiche zu Mülheim an der Ruhr - Hexbachtal und Styrumer Ruhrbogen - auch für unser Stadtgebiet heranzuziehen! Dies gilt auch für die Beiträge von W. Hingmann et al. (1968) und W. Hyla (1968). Saubere Rasterfeldkartierung mit gründlicher Literaturauswertung. Im Beitrag von Przygodda (1988) sind diese (Rand-) Ergebnisse noch nicht berücksichtigt. Publiziert mit Hilfe der Stadt Oberhausen. Wenige Exemplare noch bei der STAUN Oberhausen in Haus Ripshorst vorhanden, fragen Sie dort Michael Tomec.

KESSLER, HELMUT (1984): Analyse der Gewässergüte des Rumbachs anhand ausgewählter biologischer Indikatoren. - unveröffentlichtes  Manuskript, Essen Universität (Fachbereich Biologie). 111 S.

Kricke, Randolph (2007): Wanderfalkenbeobachtung am Brutplatz mittels Videotechnik an zwei Stellen im Ruhrgebiet. Jahresbericht 2006 der Arbeitsgemeinschaft Wanderfalkenschutz NRW: 14-15.
Kurzbericht über die im Titel beschriebene Thematik mit dem Hinweis auf den Brutplatz in Mülheim.

KORDGES, THOMAS; THIESMEIER, BURKHARD; MÜNCH, DETLEF & BREGULLA, DETLEV (1989): Die Amphibien und Reptilien des mittleren und östlichen Ruhrgebiets [= Dortmunder Beiträge zur Landeskunde Naturwissenschaftliche Mitteilungen 1989(1)]. - Dortmund ([s.n.]) 112 S.
Tangiert nur einen sehr kleinen Teil des östlichen Stadtgebietes, ansonsten eine sehr gründliche, halbquantitative und räumliche Darstellung der Herpetofauna des Ruhrgebiets.

KORDGES, THOMAS;  KRONSHAGE, ANDREAS, GREISSL, R. &  VOGELEI. A. (1997): Zur Verbreitung der Wespenspinne (Argiope bruennichi) im Rheinland (Nordrhein-Westfalen) (Arachnida: Araneae).- Natur am Niederrhein 12(1): 20-25 S.

KRÜDEWAGEN (H.) (!): (1940): Die Mülheimer Jagd [= Heimatkalender  für den Stadtkreis von Mülheim a. d. Ruhr 1941]. - Duisburg  (Rheinische National-Druckerei) 82-86 S.
singt das »Hohe Lied« des von »Reichsoberjäger« Hermann Göring eingeführten Reichsjagdgesetzes.

KRÜDEWAGEN MAX: (1948): Jagd in Mülheim [= Heimatkalender für den Stadtkreis von Mülheim a. d. Ruhr 1949]. - Mülheim a. d. Ruhr (s.n.) ?S.
Es konnte noch nicht geklärt werden, ob eine Namensverwechselung mit dem Autor des vorigen Beitrags vorliegt. Max Krüdewagen * 08.01.1880 in Balve war Justizoberinspektor in Mülheim an der Ruhr.

KÜPPERS, HERMANN (2001): Die Vogelwelt in der Siedlung Heimaterde und auf dem Heißener Friedhof in Mülheim-Ruhr Heißen beobachtet im Zeitraum von 1960 bis 1999. - Mülheim an der Ruhr (Mskr., [s.n.]) 194 S.
Im Titel ist alles wesentliche zur Arbeit gesagt. Eine insgesamt eher negative Bilanz nach fast 40 Jahren bewundernswerter akribischer Vogelbeobachtung in Heißen. Hermann Küppers wurde nie müde, Grünflächenamt und Tiefbauamt der Stadt an den schonenden Umgang mit ihren "Pflegegütern" zu erinnern. Leider wurde er von diesen Dienststellen völlig zu unrecht bis in die 80er Jahre eher als Störenfried, denn als durchaus kooperativer Naturschützer, wie wir ihn kennen, angesehen. Diese insgesamt sehr lobenswerte Zusammenstellung der Arbeiten von Hermann Küppers  unter Mithilfe des NABU Ruhr kann bei uns eingesehen werden.

LEINEN, ULRIKE (1990): Faunistische Kartierung im besiedelten Bereich. Hausarbeit im Rahmen der Fortbildung zur Fachkraft für Umwelt- und Naturschutz am Hardegsener Institut für allgemeine und angewandte Ökologie e.V. - [s.l.] (Mskr., [s.n.]) 43 + I S., 7 Karten.
Kartierungen Vögel und Laufkäfer auf ausgesuchten Flächen in Broich und Speldorf. Ein Großteil der Untersuchungsflächen ist inzwischen durch Bebauung komplett vernichtet.

GESELLSCHAFT RHEINISCHER ORNITHOLOGEN [Hrsg.] (1982-1987): Die Vögel des Rheinlandes. Bd. 1-3. - Düsseldorf (Kilda) o.S.
Leicht überholt aber immer noch sehr informativ, siehe Einträge zu Miltenberger und Wink

MERREM, BLASIUS (1789): Verzeichniß der rothblütigen Thiere in den Gegenden um Göttingen und Duisburg [= Schriften der Berlinischen Gesellschaft Naturforschender Freunde 9(2)]. - Berlin (Buchhandlung der Realschule) 189-196 S.
Merrem (1761-1824) war Professor an der Duisburger Universität (1655-1818) und ein profunder Kenner der heimischen Fauna. Diese Arbeit ist wohl eine der ältesten und dennoch sehr glaubwürdigen Darstellungen der Fauna unseres Bereichs. Merrems Forschungen führten ihn auch in den Duisburg-Mülheimer Wald. Die Schriften der Berlinischen Gesellschaft Naturforschender Freunde sind z. T. von der Universität Bielefeld digitalisiert und frei zugänglich (bei der BSWR als pdf-Datei als Download). Es müssen um 1750 im Duisburg-Mülheimer Raum Störche genistet haben!

 MILTENBERGER, HEINZ (1982): Die Vögel des Rheinlandes - Seetaucher - Alkenvögel (Gaviiformes - Alcidae). - In: GESELLSCHAFT RHEINISCHER ORNITHOLOGEN [Hrsg.]: Die Vögel des Rheinlandes. Bd. 1. - Düsseldorf (Kilda) S. 400.

MILTENBERGER, HEINZ (1984): Die Vögel des Rheinlandes - Papageien - Rabenvögel (Psittaculidae - Corvidae). - In: GESELLSCHAFT RHEINISCHER ORNITHOLOGEN [Hrsg.]: Die Vögel des Rheinlandes. Bd. 2. - Düsseldorf (Kilda) S. 646.

PADE, FRITZ (1932): Vogelbeobachtung der Großstadt [= Mitteilungen der heimatkundlichen Arbeitsgemeinschaft Oberhausen 1(1933)]. - Oberhausen ([s.n.]) 35-39 S. und eine Zeichnung. Als Manuskript gedruckt.
Dies ist der Beginn einer stattlichen Anzahl sehr gut lesbarer Artikel über die Vögel in Mülheim an der Ruhr von einem wirklichen Naturfreund aus Mülheim an der Ruhr! Bibliographisch sind die ersten beiden Einträge jetzt vollständig erfasst. Das Werk ist einsehbar beim Stadtarchiv Oberhausen unter der Signatur Oc 6.55. Fritz Pade wurde am 15.11.1900 geboren und war Mittelschullehrer in Mülheim an der Ruhr. Von ihm wurden viele Mülheimer an den Schutz der Natur herangeführt. Fritz Pades Beitrag für den Anfang des Naturschutzes in Mülheim an der Ruhr kann gar nicht hoch genug veranschlagt werden.

PADE, FRITZ (1933): Mülheimer Vogelleben (vornehmlich Kahlenberg und Witthausbusch) [= Mitteilungen der heimatkundlichen Arbeitsgemeinschaft Oberhausen 2(1934)]. - Oberhausen ([s.n.]) 24-27 S.
Stadtarchiv Oberhausen Sign. Oc 6.56 Kopien von beiden Arbeiten aus Oberhausen liegen uns vor. Im Anschluß an diese Arbeit sind noch "Vogelkundliche Notizen" (Mülheim Ruhr) abgedruckt, die wohl auch von Fritz Pade stammen. Dort Angaben zu Sumpfrohrsänger, Braunkehlchen, Schwarzkehlchen und dem  Eisvogel an der neuen Ruhrbrücke (damals war das die  Hermann-Göring-Brücke!).

PADE, FRITZ (1948): Vogelleben in der Saarner Aue [= Heimatkalender Mülheim an der Ruhr 1949]. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 106-110 S.

PADE, FRITZ (1949): Stelldichein der Stare [= Mülheimer Jahrbuch 5(1950)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 127-128 S.

PADE, FRITZ (1951): Vogelleben auf dem Hauptfriedhof [= Mülheimer Jahrbuch 7(1952)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 53-55 S.

PADE, FRITZ (1952): Nachtschwalben im Broich-Speldorfer Wald [= Mülheimer Jahrbuch 8(1953)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 53-54 S.

PADE, FRITZ (1953): Tal der Grasmücken [= Mülheimer Jahrbuch 9(1954)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 45-46 S.

PADE, FRITZ (1954): Heimatliche Vogelwelt im Wechsel des Jahres [= Mülheimer Jahrbuch 10(1955)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 69-72 S.

PADE, FRITZ (1955): Vogelpark Witthausbusch [= Mülheimer Jahrbuch 11(1956)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 94-97 S.

PADE, FRITZ (1956): Winterliche Vogelgäste auf der Ruhr [= Mülheimer Jahrbuch 12(1957)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 112-114 S.

PADE, FRITZ (1958): Vogelkundliche Wanderung rund um den Flughafen [= Mülheimer Jahrbuch 14(1959)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 80-83 S.

PADE, FRITZ (1960): Die drei Laubsänger unserer Heimat [= Mülheimer Jahrbuch 16(1961)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 125-127 S.
Für 1957 und 1959 (= Jahrbuch 1958 und 1960) gibt es offenbar keinen Beitrag von Fritz Pade.

PADE, FRITZ (1962): Das Forstbachtal - bei