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Dies ist
unser Versuch, die für den Natur- und Umweltschutz wichtige Literatur
für das Stadtgebiet vom Mülheim an der Ruhr zusammenzustellen. In dieser
Zusammenstellung für das Internet können Sie über die Suchfunktion des Browsers schnell
alle gewünschten Worte (Autoren, Stichworte, Jahrszahlen) suchen lassen und
finden die zutreffenden Einträge. Meist aber sind ja
Titel und Autor noch gar nicht bekannt, daher haben wird grobe Unterteilungen
gemacht, in denen schnell in dem gewünschtem Gebiet gesucht werden kann.
Für ein leichteres Navigieren in der Datenflut sind zwischen jeder Rubrik Sprungmarken
in der Gliederung gesetzt, Sie kommen immer wieder leicht mit einem Mausklick zur Gliederung oder
zu BUNDnatur zurück. Über die Zuordnung der einzelnen Beiträge zu den
Gliederungspunkten mag man streiten, wir wollten aber unnötige Doppeleinträge
vermeiden.
Diese Übersicht wird laufend aktualisiert.
Wir haben zwei Unterkategorien (grau und rot) gebildet, um die schwer zugänglichen oder überhaupt nicht
veröffentlichten Arbeiten zu kennzeichnen. Diese sind in der Regel auch nicht
in den umliegenden Bibliotheken oder über die Fernleihe beziehbar. Ein Teil
kann beim BUND Mülheim eingesehen werden. Die Mülheimer Jahrbücher befinden
sich vollständig in der Stadtbücherei, die Decheniana ist dort bis in die 80er
Jahre vertreten, die neueren Jahrgänge stehen auch beim BUND Mülheim zur Verfügung.
Was wir beim KVR in Essen gefunden haben, ist mit der dort verfügbaren
Standortnummer angegeben. Anfragen zu besonderen Titeln beantworten wir gern, wir sind über
BUNDleute leicht erreichbar.
Bei
den Mülheimer Jahrbüchern sind Angaben über Herausgeber und Ort in den 30er
bis 50er Jahren nicht ganz einfach zu ermitteln. Hilfreich dazu war die Arbeit von
Kurt Unbehau (1967). Von 1934-36 sind 4 Hefte der Mülheimer Heimatblätter,
herausgegeben durch die Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde, G. Kirchberg
erschienen. 1940 gibt Oberbürgermeister Hasenjäger den Heimatkalender für den
Stadtkreis Mülheim a.d. Ruhr heraus, der ab 1941 Heimatkalender Mülheim an der
Ruhr heißt und bis 1942 dreimal erscheint. Der 4. Jahrgang (1943) verbrennt in
der Duisburger Druckerei. 1944 gibt es noch einen Kriegsheimatkalender für 'Ruhr
und Niederrhein'. Am 12.01.1947 erfolgte die Gründung der Arbeitsgemeinschaft
der Heimatkundlichen Vereine in Mülheim (Mitglieder: Bund der Vertriebenen,
Geschichtsverein, Gesellschaft für Natur und Heimatkunde, Mölmscher Kringk,
Bürgergesellschaft Mausefalle, Sauerländischer Gebirgsverein). Den Heimatkalender Mülheim
a. d. Ruhr 1949 gibt die
Arbeitsgemeinschaft der Heimatkundlichen Vereine von Mülheim a.d. Ruhr heraus. Die
Arbeitsgemeinschaft mußte dann das Projekt aus
Geldmangel abgeben. Seit 1955 steht die
Stadtverwaltung bzw. der Verkehrsverein von Mülheim an der Ruhr als Herausgeber
fest. Vor 1949(1950) als Mülheimer Heimatkalender zitiert, sind 4 Ausgaben
erschienen, danach bis 1955 als "Mülheimer Jahrbuch" in der Redaktion
von H. Rühl (1949), R. op ten Hövel (1950-1954), ab 1955 unter den Titel
"Mülheim an der Ruhr. Jahrbuch" in der Redaktion H. Ranzenberger
(1955-1966) und H.-J. Wolter (1967-1973), danach bis heute Karl
"Charly" Tempelhof. Zur Geschichte des Naturschutzes in Mülheim an der Ruhr im
Spiegel der lokalen Literatur hier später einmal mehr.
Für Korrekturen, Ergänzungen und Kritik und Anregungen sind wir stets dankbar.
Schon jetzt gilt unser besonderer Dank Elke Brandt aus Mülheim an der Ruhr
(NABU Ruhr) für ihre wertvollen Ergänzungen und Hinweise. Wir sind uns bewußt, daß eine
Internetseite mit drei verschiedenen Schriftfarben so ziemlich das Letzte ist,
was die Webdesigner einem so raten, es hat aber hier (und nur hier!) seine
Vorteile.
Wir
zitieren nach einer erweiterten Form der "Schriftenreihe Bundesamt für
Naturschutz" wie folgt:
AUTORENNAME, AUTORENVORNAME [Zusatz] (Jahr): Titel. Ort (Verlag) Seitenzahl S.
Unsere Erweiterung bezieht sich auf den Vornamen, den wir wenn möglich
vollständig angeben. Teileinträge werden entsprechend zitiert, in
einigen Fällen war die zusätzliche Angabe von Nebeneinträgen sinnvoll, um die
eigentlichen Autoren wichtiger Arbeiten benennen zu können.
Wenn
Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an den BUND Mülheim an der Ruhr bund.muelheim@bund.net
unter Angabe ihrer
Adresse, Telephonnummer etc., wir bemühen uns um prompte Hilfe.
Unsere Kurzkommentare sind am Ende des Eintrags grün herausgehoben. Dies sind
unsere persönlichen Wertungen und sollen keinesfalls von der Lektüre des einen oder
anderen Titels abschrecken, im Gegenteil!
"graue Literatur" sind Diplomarbeiten, Hausarbeiten, Gutachten,
unpublizierte Manuskripte, schwer zu bekommen
wichtige, aber sehr schwer zugängliche, besonders alte Veröffentlichungen
Flora (Höhere Pflanzen) / Vegetation
Flora (Höhere Pflanzen)/Vegetation
ADOLPHI, KLAUS; KEIL, PETER; LOOS, GÖTZ HEINRICH &
SUMSER, HUBERT (2004): Kurze Notizen zu Vorkommen der Mohngewächse Macleaya
spec., Meconopsis cambrica und Papaver altlanticum [= Floristische Rundbriefe
38(1/2)]. - Göttingen (Goltze) 29-37 S.
Enthält Hinweise auf Verwilderungen von Federmohn (Maleaya
spec.) und dem gelben Scheinmohn (Meconopsis cambrica) in Mülheim an der Ruhr.
ALMERS, LÜDER; BAUM, ANGELIKA; BAUM, HEINZ; JANSEN, HANS;
LUWE, MICHAEL; SINGER, RUDOLF; THIELE, GÜNTER; WENKER, DIETER; WESTPHAL,
GÜNTER et al. [Red.] (2001): Die Orchideen Nordrhein-Westfalens. - [s.l.]
(Selbstverlag) 335 S. NE zu: Arbeitskreis Heimischer Orchideen
Nordrhein-Westfalen des BUND-NW e.V. (2001): Die Orchideen Nordrhein-Westfalens
Siehe nächsten Eintrag.
ARBEITSKREIS HEIMISCHER ORCHIDEEN NORDRHEIN-WESTFALEN DES
BUND-NW E.V. [Hrsg.] (2001): Die Orchideen Nordrhein-Westfalens. - [s.l.]
(Selbstverlag) 335 S.
Sehr gut aufbereitete Abhandlung über
diese Pflanzen, alle Daten für Mülheim an der Ruhr und Umgebung, Punktkarten der
Verbreitung, ausführliches Literaturverzeichnis und schöne Abbildungen! Wer es
kaufen möchte: ISBN 3-00-008254-9.
ASCHAN, GUIDO; HASENMÜLLER LEILA & PFANZ, HARDY
(2005): Ökologie und Verbreitung von Senecio inaequidens DC. im Ruhrgebiet -
Geobot. Kolloq. 19 (Frankfurt am Main): 25-34
Interessanter Beitrag zum Neuankömmling aus Südafrika zu
den im Titel des Aufsatzes behandelten Themen. Allerdings ohne direkten Bezug
zum Stadtgebiet von Mülheim an der Ruhr, wo die Art ja auch schon seit
mindestens 1990 im Stadtgebiet siedelt - Essen ist halt weit weg - und wie sagt
man so schön: "gut, dass wir darüber gesprochen haben". Die
Rekonstruktion der Ausbreitung im westlichen Ruhrgebiet scheint nach dieser
Darstellung ohnehin etwas Lückenhaft, siehe z.B. bei Düll und Kutzelnigg
(1987), oder bei Dettmar (1992), die bis Ende der 1980er Jahre die Besiedlung
dieses Teilbereiches des Ruhrgebietes bereits gut dokumentieren.
BIRKEN, SIEGMAR; GRENZHEUSER, WINFRIED;
KEIL, PETER; LOOS, GÖTZ HEINRICH & BERG, THORALD VOM (2002): Chaenorhinum
origanifolium (L.) FOURR. in Nordrhein-Westfalen [= Floristische Rundbriefe.
Zeitschrift für floristische Geobotanik, Populationsökologie und Systematik
36(1/2)]. - Dülmen (Europäischer Universitätsverlag) 79-81 S.
Erste Meldung des Fundorts für
Mülheim an der Ruhr des verwilderten oder verschleppten
"Majoranblättrigen Löwenmäulchens". Mit Abbildung (diese aber
grottenschlecht, wofür Herausgeber oder Autoren gar nichts können, nur der
neue Verlag), Hinweise
zu guten Abbildungen im Internet sind angegeben, oder hieraus Mülheim an der
Ruhr: draufklicken, mit
Browser wieder zurück in den Text. Anmerkung 2005, 2006: die Pflanze ist immer noch
in den Ritzen vorhanden.
BÖNINGER, THEODOR CONRAD (1790): De Vegetabilibus Venenatis et
Speciatim de Plantis Venenatis Agri
Duisburgensis.- Dissertation Universität Duisburg (Typis Vid. Benthonianae). 133 p.
BONTE, LOUIS & SCHEUERMANN, RICHARD (1937): Beiträge zur Adventivflora des
rheinisch-westfälischen Industriegebietes (1930-1934). - Decheniana 94. Bonn
(Henry & Cohen). 107-142 S.
Akribische Aufzählung von Nachweisen sogenannter "Adventiv-Arten"
also Pflanzen, die nicht zur ursprünglichen Flora des Ruhrgebietes gehörten,
sondern erst durch den Menschen, meist unabsichtlich eingeführt oder
eingeschleppt worden sind. Im Zeitraum von 1909 bis 1942 sammelten Bonte
und Scheuermann über 1000 solcher Pflanzenfunde und veröffentlichen die
Ergebnisse in zahlreichen, zumeist kleineren Publikationen. Für das Mülheimer
Stadtgebiet insofern von Bedeutung, da die Herren auch die Güterbahnhöfe
Broich und Saarn gründlich untersucht haben.
BONTE, LOUIS (1916): Beiträge zur Adventivflora des Niederrheins (1909-1912). - Sitzungber., Naturhist. Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 1916(D): 22-41 S.
BONTE, LOUIS (1930): Beiträge zur Adventivflora des rheinisch-westfälischen Industriegebietes (1913-1927). - Verh. d. Naturhist. Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 86: 141-255 S.
BREUER, CLAUDIA (1988): Entwicklungs- und Pflegeplanung ‚Bissingheimer Wäldchen’. Erläuterungsbericht. – Dipl.-Arbeit, Univ. Essen, unver
öffentl., 83 S. u. Anhang.BURCKHARDT, HANNS (1953): Von Mülheims Pflanzenwelt I.
Teil Überblick [= Mülheimer Jahrbuch 9(1954)]. - Mülheim an der Ruhr
(Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 87-89 S.
Beginn einer langen Veröffentlichungstätigkeit des
Autors zum Naturschutz. Teil II. im folgenden Jahrgang. Hier auch eine Abbildung
der Moorpflanzen: Preißelbeere (sic), Moosbeere, Lungenenzian,
Wald-Läusekraut, Glockenheide. Lustig die Bemerkungen zu den angeblich
ursprünglichen Waldbaumarten (Birke und Kiefer) und was der Forstmann heute
(1953) so pflanzt (Roteiche und Weymuthskiefer).
BURCKHARDT, HANNS (1954): Von Mülheims Pflanzenwelt II. Teil Auf Entdeckungspfaden im Ruhrtal [= Mülheimer Jahrbuch 10(1955)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 67-69 S.
BURCKHARDT, HANNS (1959): Dimbeckanlagen und Freilichtbühne [= Mülheimer
Jahrbuch 15(1960)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an
der Ruhr) 99-104 S.
Zur Geschichte der Freilichtbühne, die heute wieder einmal
unter »Beschuss« von «Verschönerungsvereinigten« steht. Wertvolle Angaben
zu Anpflanzungen von »Exoten«. Klärt einige Geschichtsklitterungen aus dem
Aufsatz von Erich Schulzke von 1940. Siehe unter Sonstiges
BURCKHARDT, HANNS (1960): 60 Jahre Witthausbusch [= Mülheimer Jahrbuch
16(1961)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr)
120-124 S.
Ein zweiter Teil erschien im Mülheimer Jahrbuch 1962.
BURCKHARDT, HANNS (1961): 60 Jahre Witthausbusch II. Teil Ein botanischer
Spaziergang [= Mülheimer Jahrbuch 17(1962)]. - Mülheim an der Ruhr
(Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 123-126 S.
Erwähnung von Buchenfarn (Phegopteris connectilis) und
Nickendem Milchstern (Ornithogalum nutans (!)) im Witthausbusch!
BURCKHARDT, HANNS (1965): Der Wald vor
Mülheims Toren [= Mülheimer Jahrbuch 21(1966)]. - Mülheim an der Ruhr
(Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 38-68 S.
Die darin enthaltenen wichtigen Beiträge von Fritz Pade (Vögel) und
Rudolf
Frerking (Insekten) sind im Titel und im Inhaltsverzeichnis leider verschwiegen
und werden daher leicht übersehen, siehe diese unter Fauna, wir
haben sie dort alle als eigenständige Beiträge bibliographiert!
BURCKHARDT; HANNS (1966): Von den Ruhraltwässern in Mülheim [=Mülheimer Jahrbuch22 (1967)] Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 47-62 S.
BURCKHARDT; HANNS (1968): Der Mülheimer - Duisburger Wald. Böden und
Vegetation. [ =Natur und Landschaft im Ruhrgebiet 4] Schwelm (Selbstverlag
der Bezirksstelle für Naturschutz und Landschaftspflege im Bereich der
Landesbaubehörde Ruhr) 68-94 S.
Ist das nicht ein schöner Name für einen Verlag? Daran
ist abzulesen, wo der Naturschutz Ende der 60er angesiedelt war, dementsprechend
waren seine »Erfolge«.
BURCKHARDT; HANNS (1973): Wandel der Landschaft und Flora von Duisburg und
Umgebung seit 1800. [=Duisburger Forschungen 18] Walter Braun, Duisburg. 115 S.
Erster Versuch einer Beschreibung der Veränderung der
Landschaft, insbesondere aus floristisch-vegetationskundlicher Sicht, die
floristischen Details stammen wohl größtenteils von Jürgen Pieper.
Burckhardts Stärke lag wohl in der Pilzkunde, aus den 70er Jahren gibt es
einige Bestimmungs(Bilder)bücher von ihm zu diesem Thema zusammen mit seiner
Frau Maria Burckhardt. Andererseits gibt es zu Pilzen in Mülheim an der Ruhr
nichts Spezielles von Burckhardt
BURCKHARDT, HANNS (1976): Seltene Pflanzen in Mülheim an der Ruhr und
Umgebung - einst und heute. [= Mülheimer Jahrbuch 30 (1975) Mülheim an der Ruhr
(Selbstverlag der Stadt
Mülheim an der Ruhr) 73-84 S.
Zweitverwertung der Schrift »Wandel der Landschaft
...«.
DIERKES, ANN-HELLEN
(2004): Untersuchungen zur Populationsökologie, Soziologie und lokaler
Verbreitung von ausgewählten Neophyten im Ruhrgebiet. – Seminararbeit.
Lehrstuhl für spezielle Botanik, AG Geobotanik, Ruhr-Universität Bochum. 41 S.
Behandelt insbesondere die Taxa Ailanthus
altissima, Apera
interrupta, Centaurea
diffusa, Dittrichia
graveolens
und Senecio inaequidens
mit zahlreichen Funddaten, Daten zum Wuchsort, Vegetationsaufnahmen etc. aus dem
Vereinsgebiet der BSWR. Für Mülheim ist insbesondere der Hinweis auf das
Vorkommen der extrem seltenen Centaurea
diffusa (Sparrige
Flockenblume)
im MH-Hafen von Interesse.
Dierkes,
Ann-Helen (2006): Vorkommen und
Ausbreitungstendenzen von Ergasiophygophyten im Verhältnis zur Gesamtflora
unterschiedlicher Quartiertypen im Ruhrgebiet. – Bochum (Diplomarbeit,
Ruhruniversität AG Geobotanik) 108 S., u. Anhang
Für
das Stadtgebiet von Mülheim wurde die Gartenstadt „Heimaterde“ bearbeitet.
Interessanter Überblick über verwilderte Zier- und Nutzpflanzen mit einigen
Neufunden für das Ruhrgebiet und sogar für Deutschland (für Adiantum
raddianum, siehe Dierkes, A.-H., Sarazin, A., Fuchs, R., Loos, G.H. &
Keil, P. (2005/2006) Ein Vorkommen von Adiantum
raddianum C. Presl (Adiantaceae) in Essen (Nordrhein-Westfalen). –
Floristische Rundbriefe (Bochum) 39: 45-49)
DÜLL, RUPRECHT & KUTZELNIGG, HERFRIED (1980): Punktkartenflora von
Duisburg und Umgebung, nebst Angabe der Standortansprüche, Herkunft,
Einbürgerungsweise und Gefährdung für alle im weiteren Raum um Duisburg seit
1800 beobachteten Gefäßpflanzen. 1. Aufl. - Opladen, Westdeutscher
Verlag. 326 S. [=Forschungsberichte des Landes Nordrhein-Westfalen Nr. 2910,
Fachgruppe Physik, Chemie, Biologie]
Nach der Arbeit von Jürgen Pieper hat die Universität
Duisburg hier den Grundstein für die umfassende Bearbeitung der Flora von
Mülheim und der (weiteren Umgebung gelegt. Aber schon 5 Jahre später war eine
Neuauflage erforderlich, diesmal im kleinen Verlag von Düll selbst.
DÜLL, RUPRECHT & KUTZELNIGG, HERFRIED (1987): Punktkartenflora von
Duisburg und Umgebung. 2. Aufl. - IDH-Verlag, Rheuth. 378 S. [1. Aufl. 1980,
Opladen, Westdeutscher Verlag = Forschungsberichte d. Landes NRW, Nr. 2910]
Die zweite, sehr gründliche Inventarisierung der Flora
des westlichen Ruhrgebiets und angrenzende Städte auf der Ebene einer
Rasterkartierung mit Auswertung von historischen Daten aus der botanischen
Literatur. Bildet eine der
wesentlichen Grundlagen und setzt den Standard für spätere floristische
Arbeiten im Ruhrgebiet. Erste Ergänzungen in den Floristischen Rundbriefen durch
KUTZELNIGG, HERFRIED (1988)
siehe dort.
FUCHS, RENATE (2003):
Floristisch-vegetationskundliche Untersuchungen im Duisburg-Mülheimer Wald
unter besonderer Berücksichtigung der Moor-, Bruch- und Auwälder. - Essen
(Diplomarbeit, Universität Duisburg-Essen) 179 S.
Städteübergreifende Bearbeitung des Duisburg Mülheimer
Waldes unter Einschluß der Mossflora. Behandelt auch das neue Vorkommen von
Lysichiton americanus.
FUCHS, RENATE; KUTZELNIGG,
HERFRIED; FEIGE, GUIDO-BENNO & KEIL, PETER (2003): Verwilderte Vorkommen von
Lysichiton americanus HULTÈN & H. ST. JOHN (Araceae) in Duisburg und
Mülheim an der Ruhr. - Tuexenia. N.S. 23: 373-379.
Bericht über eine neue Art, die wohl
im Begriff ist, sich in naturnahen Auenwäldern einzubürgern (in einem Zufluß zum
Wambach in Saarn), auch bei uns. Mehr dazu auf der Seite der BSWR.
FUCHS, RENATE & KEIL, PETER (2004): Onoclea sensibilis
L. - der Perlfarn im Duisburg-Mülheimer Wald (Westliches Ruhrgebiet,
Nordrhein-Westfalen) -Flor.-Rundbr. (Bochum) 37 (1/2): 103-107.
Zwar nicht mehr exakt auf Mülheimer Stadtgebiet, aber auf
Grund der "Grenznähe" (der Fundort befindet sich nur wenige hundert
Meter von der Wolfsburg entfernt am Weißbach) noch für unsere Flora relevant.
Da es von Farnpflanzen nur selten etablierte Neophytenbestände zu
verzeichnen gibt, stellt dieses Vorkommen eine Besonderheit dar.
Fuchs, Renate
(2005): Erlen- und Birkenbruchwald-Gesellschaften im Ruhrgebiet. – Tuexenia
25: 83-92 S., 1 Tab. in der Anlage
Umfangreiche Darstellung der im Titel genannten Waldgesellschaften im Bereich des Duisburg-Mülheimer Waldes mit Hinweisen zum
Erhaltungszustand, Entwicklungspotenzial und zur pflanzengeographischen
Bedeutung. Ergänzend dazu die Arbeit von Breuer 1988.
Fuchs,
Renate; Hetzel, Ingo; Loos, Götz Heinrich & Keil, Peter (2006): Verwilderte
Zier- und Nutzgehölze in Wäldern des Ruhrgebietes. – AFZ-Der Wald 12/06:
622-625. [Zusammenfassung]
[Literaturverzeichnis-Online]
Darstellung der im Titel formulierten Thematik mit einem
Schwerpunkt auf den Duisburg-Mülheimer Wald.
FUCHS, RENATE & KEIL, PETER (2006): Die Bedeutung des
Duisburg-Mülheimer Waldes für den Naturschutz im westlichen Ruhrgebiet [=
Mülheimer Jahrbuch 62 (2007)]. Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt
Mülheim an der Ruhr) 95-107 S.
Nach fast 40 Jahren nun endlich die kritische Fortsetzung
des Aufsatzes von Burckhardt zum Mülheimer Wald.
GAUSMANN, PETER; KEIL, PETER; LOOS, GÖTZ HEINRICH &
HAEUPLER, HENNING (2004): Einige bemerkenswerte floristische Funde auf
Industriebrachen des mittleren Ruhrgebietes [= Natur und Heimat 64(2)]. -
Münster, W. ([s.n.]) 47-54 S.
Berührt das Stadtgebiet von Mülheim an der Ruhr nicht
mehr, die Ergebnisse sind jedoch für das westliche Ruhrgebiet zu
berücksichtigen.
GRIMM, FRANZ FERDINAND (1800): Enumeratio plantarum
officinalum quae circa
Duisburgum ad Rhenum sponte quam culturae ope crescunt. - Diss. Duisburg. 168 p.
Dissertation über die Heilpflanzen der Duisburger Umgebung mit zahlreichen Hinweisen aus dem Stadtrandgebiet
Duisburg-Duissern und
MH-Speldorf, eine
Abbildung daraus haben wir hier. Diese Arbeit wird oft fälschlich unter
CARSTANJEN, KONRAD JAKOB (1800) zitiert [so z.B. bei Burckhardt, Hanns
(1973)],
Carstanjen war jedoch der Doktorvater von Grimm. Da die erste Seite im Exemplar
des Naturhistorischen Vereins der Rheinlande in Bonn fehlte, gab es auch die (falsche)
Datierung 1797. So noch bei Düll und Friedrich in ihrer Bibliographie zur
Flora des Rheinlands in der Decheniana. Inzwischen ist das Erscheinungsjahr 1800
gesichert. Leider ist auch der lateinische Titel nicht ganz korrekt zitiert.
HAEUPLER, HENNING; SCHUMACHER, WOLFGANG; JAGEL, ARMIN et al. [Red.] (2003): Verbreitungsatlas
der Farn- und Blütenpflanzen in Nordrhein-Westfalen. 1. Aufl. -
Recklinghausen ([s.n.]) 616 S. NE zu: Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung
und Forsten / Landesamt für Agrarordnung Nordrhein-Westfalen -LÖBF/LAfAO
Recklinghausen (2003): Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen in
Nordrhein-Westfalen.
z.Zt. das beste, was zu dem Thema zu bekommen ist.
HAUSSKNECHT, CARL HEINRICH (1884):
Monographie der Gattung Epilobium. - Jena (G. Fischer) 318, VIII S., 23 Tafeln.
Mit einigen Angaben zum Vorkommen von
Weidenröschen auf dem Mülheimer Stadtgebiet. Carl Haussknecht lebte um 1860 in
Mülheim und arbeitete als Apothekergehilfe. Er botanisierte offensichtlich
intensiv zusammen mit Wilhelm Polscher. Auf ihn gehen z.B. die Angaben über das
Vorkommen von Polygonum lapathifolium ssp. leptocladum (Lein-Knöterich) in
Mülheim an der Ruhr zurück. Diese Sippe ist inzwischen in NRW ausgestorben
(Vergl. RAABE ET. AL. 1996).
Hansa Luftbild
(1980): Stadt Mülheim Baumkataster 1980. Luftbildinterpretation zur Festlegung
von Vegetationsschäden an Straßenbäumen auf der Grundlage von
Color-Infrarotaufnahmen. Im Auftrag des KVR. Münster. 167 S.
Die Taxa werden überwiegend auf Gattungseben bezeichnet.
Viele, schwer lesbare Tabellen. KVR Bibliothek Standort VIII 20 529.
HEINZERLING, OTTO (1950): Wenig beachtete Kriegsfolgen
[= Mülheimer Jahrbuch 5]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt
Mülheim an der Ruhr) 125-126 S.
Frühe Beschäftigung auch mit Neophyten und
Trümmer-Vegetation.
HEINZERLING, OTTO [Red.] (1953): Unsere Farnkräuter. Ein Beitrag zur Natur-
und Heimatkunde [= Mülheimer Jahrbuch 9]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 81-84 S.HINRICHS, FRITZ (1927): F.W. Oligschläger.
Eine Erinnerungs- und Besinnungsschrift [= Bücherei der Bergischen Heimat 4]. -
Solingen (Schwertverlag) 83 S.
Lebensbeschreibung von Franz Wilhelm Oligschläger im etwas pathetischen Stil
der Zeit. Würdigt vorwiegend den Heimatforscher und Anreger des Rheinischen
Wörterbuchs, teilt aber auf den Seiten 34-38 auch einiges über den Botaniker
Oligschläger mit. Nebenbei, ein wirklich faszinierendes Schicksal.
HÖPPNER, HANS (1909): Flora des Niederrheins. 2. Aufl., Krefeld
308 S.
Mit einigen Hinweisen auf das Mülheimer Stadtgebiet, z.
T. aus Polscher (1861) übernommen.
HÖPPNER, HANS & PREUSS, HANS (1926): Flora des Westfälisch-Rheinischen Industriegebietes unter Einschluß der Rheinischen Bucht. – Ruhfus. Dortmund. 381 S.
Erste grundlegende floristische Inventarisierung des gesamten Ruhrgebietes und angrenzender Räume. Sehr gründliche Flora mit zahlreichen Fundortnennungen auch aus dem Mülheimer Raum.
HÖPPNER, HANS & PREUSS, HANS (1971[1926]): Flora des
Westfälisch-Rheinischen Industriegebietes unter Einschluß der Rheinischen
Bucht [= Niederrheinische Landeskunde - Schriften zur Natur und Geschichte des
Niederrheins 7]. 1. Aufl. - Duisburg (Walter Braun Verlag (Repr.)) 381 S.
Auch
dieser Nachdruck ist inzwischen leider vergriffen, erste Gesamtdarstellung des Gebiets.
HUSSNER, ANDREAS (2006): Die aquatischen Neophyten in
Nordrhein-Westfalen. - Decheniana 159: 39-50.
Azolla filiculoides und Saururus cernuus in Mülheim an
der Ruhr, zitiert nach Swatek et.al.2004. Bei Saururus cernuus handelt es sich
wohl nach Mitteilung der BSWR tatsächlich um ein beständiges Vorkommen (2006).
KEIL, PETER (1993): Flora und Vegetation als Indikatoren anthropogener Beeinträchtigungen am Beispiel der Ruhraue in Mülheim an der Ruhr. - In: Hütter, M. & Reinirkens, P. (Hrsg.): Geoökologie. Beiträge zur Forschung und Anwendung. Festschrift für Hans-Jürgen Klink: 89-101 S. Universitätsverlag Dr. N. Brockmeyer, Bochum.
KEIL, PETER (1997): Distribution and frequency of Bidens frondosa var. anomala Port. ex Fern. in the industrial area of the Ruhrgebiet (Germany).- In: BROCK, J. H., WADE, M., PYSEK, P., GREEN, D. (Ed.): Plant Invasions: Studies from North America and Europe. Bachhuys Publishers: 153-159 S. Leiden.KEIL, PETER (1997): Häufigkeit und Verbreitung von Bidens frondosa var. anomala PORTER ex FERNALD 1903 am Beispiel des unteren Ruhrtales im westlichen Ruhrgebiet. - Florist. Rundbr. (Bochum) 29(2): 129-134 S.
KEIL, PETER (1999): Ökologie der gewässerbegleitenden Agriophyten Angelica
archangelica ssp. litoralis, Bidens frondosa und Rorippa austriaca im
Ruhrgebiet. - Dissertationes botanicae 321. Cramer, Berlin und Stuttgart. 186 S.
+ X, 54 Tab., 50 Abb.
Neben den im Titel erwähnten Sippen findet sich hier ein
Zusammenstellung und Erläuterung der Flora und der Vegetation der Mülheimer
Ruhraue.
KEIL, PETER (2001): Verbreitung, Wuchsbedingungen und Gesellschaftsanschluß von Bidens frondosa und Rorippa austriaca im unteren Ruhrtal. - In: HACHTEL, MONIKA & KRAUSE, STEFAN: Bericht über die "Rheinische Tagung für Geobotanik und Populationsbiologie" am 11. März 2000 in Bonn - Schwerpunktthema: Auenvegetation - [= Decheniana 154]. - Bonn (Röhrscheid [u.a.]) S. 216-217.
KEIL, PETER & ALBERTERNST, BEATE (1995): Reynoutria x bohemica CHRTEK & CHRTKOVA im westlichen Ruhrgebiet - kurze Mitteilung. - Natur & Heimat (Münster) 55(3): 85-88 S.
KEIL, PETER & BERG, THORALD VOM (1999): Seltene und bemerkenswerte Farn-
und Blütenpflanzen in Mülheim an der Ruhr [= Mülheimer Jahrbuch 55 (2000)]. Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der
Ruhr) 215-227 S.
Als Zwischenergebnis zur geplanten "Flora von
Mülheim an der Ruhr" Beitrag
hier verfügbar.
KEIL, PETER & BERG, THORALD VOM (2001): Neubürger in der Flora von
Mülheim an der Ruhr. [=Mülheimer Jahrbuch 57 (2002)]. Mülheim an der Ruhr
(Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 221-229 S.
Beitrag zur Konfliktentschärfung in der Diskussion um
sogenannte "schädliche oder gefährliche" gebietsfremde
Pflanzenarten (Neophyten) mit vielen Beispielen aus der Mülheimer Flora. Jetzt
nachzulesen als pdf-Datei auf der Homepage der BSWR.
KEIL, PETER & BERG, THORALD VOM (2002): Bedeutung der Industrie- und Gewerbe-Brachflächen für den Naturschutz in Mülheim [= Mülheimer Jahrbuch
58 (2003)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 225-233 S.
Ein spezielles Kapitel Naturschutz im Ruhrgebiet.
KEIL, PETER & DÜBBERT, CLAUDIA (1995): Verbreitung, Ökologie und
Schutz von Mauerpflanzen in Mülheim an der Ruhr. - Mülheimer Jahrbuch
51(1996). Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr). 139-144 S.
Überblick über einen besonders interessanten
städtischen Lebensraum.
KEIL, PETER; FUCHS, RENATE & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2003): Eriobotrya
japonica (Thunb.) Lindl., die Japanische Wollmispel, ein ungewöhnlicher
Neubürger in Kellerlichtschächten der Essener Innenstadt. – Natur und Heimat
(Münster) 63 (2): 59-64 S.
Mit einem Hinweis auf ein angepflanztes Vorkommen der
Sippe in Dümpten.
KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2001): Dynamics of the ephemerophytic
flora in the Ruhrgebiet (West-Germany) - a pool of potential invasive plants or
a temporary enrichment of flora? - In: KOWARIK, INGO & STARFINGER, UWE
[Eds.] Biological Invasions in Germany - A Challenge to Act? Contributions and
results of a conference in Berlin, October 4th - 7th, 2000. - BfN Scripten 32
Bonn, (Bundesamt für Naturschutz) p.79-80.
Siehe auch nächsten Beitrag.
KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2002): Dynamik der Ephemerophytenflora im Ruhrgebiet - unerwünschter Ausbreitungspool oder Florenbereicherung? - In: KOWARIK, INGO & STARFINGER, UWE [Hrsg.]: Biologische Invasionen: Herausforderung zum Handeln? [= Neobiota 1]. - Berlin ([s.n.]) S. 37-49.
KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2003): Expansive Ergasiophygophyten
an urbanen Standorten im Ruhrgebiet. – Phytodiversität von Städten. 5. Braunschweiger
Kolloquium vom 31.10.-02.11.2003: 20 S.
Beitrag zu verwildernden Gartenpflanzen im Ruhrgebiet. [aber mal ehrlich, der Titel ist doch echt schauderhaft.]
KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2004): Neogene Sippen im Siedlungsraum am Beispiel des Ruhrgebietes. - Biodiversität im besiedelten Bereich. Handout zur Gemeinsamen Tagung „Bund-/Länder Arbeitsgruppe Biotopkartierung im besiedelten Bereich (21. Jahrestagung)“ & „Arbeitskreis Stadtökologie in der Gesellschaft für Ökologie“ – Posterbeitrag: S. 27.
KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2004): Expansive
Ergasiophygophyten an urbanen Standorten im Ruhrgebiet. – Kurzfassung eines
auf dem 5. Braunschweiger Kolloquium „ Phytodiversität von Städten“ am
1.11.2003 gehaltenen Vortrags
Internetpublikation unter: http://www.ruderal-vegetation.de/epub/keil2003.pdf
(pdf-datei 280 kB)
Keil, Peter &
Loos, Götz Heinrich (2004): Ergasiophygophytic trees and shrubs in the
Ruhrgebiet (West Germany). – In: Kühn,
Ingolf & Klotz, Stefan [Eds.): Biological Invasions: Challenges for
Science. Neobiota 3: 90.
Kurzer Überblick über verwilderte Gehölze
im Ruhrgebiet – auch für Mülheim relevant.
KEIL, PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2004):
Ergasiophygophyten auf Industriebrachen des Ruhrgebietes [= Floristische
Rundbriefe 38(1/2)]. - Göttingen (Goltze) 101-102 S.
Beispielhafte Darstellung bekannter und weniger bekannter,
verwilderter Kultur- und Zierpflanzen im Ruhrgebiet mit Diskussion des
Einbürgerungsstatus. (An das erste Wort im Titel kann ich mich immer noch nicht
gewöhnen - Schubert/Wagner: Pflanzennamen und botanische Fachwörter auch nicht
- der Webmaster)
KEIL,
PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2005): Migration directions and paths of Heracleum
mantegazzianum in the Ruhr area (Northrhine-Westphalia, Germany). -
In: JUSTUS-LIEBIG-UNIVIVERSITÄT GIESSEN, DIVISION OF LANDSCAPE ECOLOGY AND LANDSCAPE
PLANNING, The Ecology and Management of the Giant Alien Heracleum
mantegazzianum, Final International Workshop of the `Giant Alien`
Project - Programme and Proceedings, p. 33. Gießen.
Kurzfassung
des Posterbeitrages der BSWR zur Tagung in Giesen mit Hinweis auf den
Erstnachweis und auf die Ausbreitungswege der Herkulesstaude in Mülheim.
KEIL,
PETER & LOOS, GÖTZ HEINRICH (2005): Migration directions and paths of Heracleum
mantegazzianum in the Ruhr area (Northrhine-Westphalia, Germany). -
In: JUSTUS-LIEBIG-UNIVIVERSITÄT GIESSEN, DIVISION OF LANDSCAPE ECOLOGY AND
LANDSCAPE PLANNING, The Ecology and Management of the Giant Alien Heracleum
mantegazzianum, Final International Workshop of the `Giant Alien`
Project - Programme and Proceedings, p. 33. Gießen.
Also zum Riesenbärenklau, deshalb wichtig, weil es da sehr unterschiedliche
"Volks"-Meinungen zu gibt, siehe auch: http://www.bswr.de/PDF/Elektronische_Publikationen_BSWR/BSWR_EP5_2005_Keil_Loos_Heracleum.pdf
KEIL, PETER; LOOS, GÖTZ HEINRICH &
SURKUS, BERTIL
(2005): Floristisch-vegetationskundliche Untersuchungen im Bereich der
Orchideenwiese am Auberg in Mülheim an der Ruhr. - Oberhausen (Mskr.,
Biologische Station Westliches Ruhrgebiet) 13 S.
KEIL, PETER & KORDGES, THOMAS (1997): Verbreitung und Häufigkeit
bemerkenswerter Mauerpflanzen im Stadtgebiet von Essen. - Decheniana Bd. 150: 65-87 S.
Die östlichen Stadtteile von Mülheim an der Ruhr sind mit berücksichtigt.
KEIL, PETER & KORDGES, THOMAS (1998): Wiederfund des Schwarzen Streifenfarnes (Asplenium adiantum-nigrum L. ) in der Westfälischen Bucht. - Natur & Heimat (Münster) 58(3): 65-68 S.
KEIL, PETER; KOWALLIK, CHRISTINE; KRICKE, RANDOLPH;
LOOS, GÖTZ HEINRICH & SCHLÜPMANN, MARTIN (2005): Naturschutzfachliche
Bewertung der Grünland- und Uferhochstaudengesellschaften im Bereich des
NSG-Teilabschnittes "Kocks Loch" (NSG "Saarn-Mendener-Ruhraue",
FFH-Gebiet "Ruhraue in Mülheim") im Rahmen der geplanten
Wegeverlagerung und -verbreiterung des Leinpfades. - Oberhausen ([s.n.]) 21 S.,
und 4 Karten.
"Im geplanten Eingriffsbereich selbst ist im
Wesentlichen der Status-quo erhaltenswert. Besonders wertvoll sind dabei die
Wiesenbereiche des Arrhenatherion, da hier eine typische, bislang jedoch kaum
dokumentierte Gesellschaft der Flussauen im Tiefland vorliegt, welche nicht
räumlich-funktional kompensierbar ist". Arrhenatherion ist eine
Wiesengesellschaft (Glatthafer-Wiese). Dem können wir nix hinzufügen.
KEIL, PETER; SARAZIN, ANDREAS; LOOS, GÖTZ HEINRICH & FUCHS,
RENATE (2002): Eine bemerkenswerte industriebegleitende Pteridophyten-Flora in
Duisburg, im Randbereich des Naturraumes "Niederbergisches Tiefland".
- Decheniana Bd. 155: S. 5-12 S.
Auch wenn hier im Titel vorwiegend von Duisburg die
Rede ist, Fundmeldungen aus Mülheim an der Ruhr werden ausführlich
kommentiert. Als Ergänzung dazu sind die Aufsätze von Keil et. al. (1997 und
2002) über Mauerpflanzen und die Industrie- und Gewerbebrachen in Mülheim an
der Ruhr sinnvoll.
KORDGES, THOMAS & KEIL, PETER. (1994): Beitrag zur Verbreitung von Mauerpflanzen im südwestlichen Ruhrgebiet und dem angrenzenden Niederbergischen Land. - Dortmunder Beitr. z. Landeskde. 28: 137-157 S.
KORTUM, CARL ARNOLD (1996): Beantwortung und Vorschlag einiger ökonomischer
Kleinigkeiten - Wöchentliche Duisburgische Anzeigen von 1769. - In: SCHALLER,
KLAUS [Hrsg.]: »Die Sache endlich auf's Reine bringen«. Carl Arnold Kortum in
Zeitschriften seiner Zeit. Eine Dokumentation. - Essen (Klartext) o.S.
Carl Arnold Kortum (1745-1824) ist nicht nur der
bekannteste Schriftsteller aus Mülheim an der Ruhr, sondern war zudem ein
ausgezeichneter Pflanzenkenner. Leider ist sein Wissen um die Flora des
Mülheimer Raumes nur wenig belegt. Der hier bibliographierte Aufsatz enthält
eine der ältesten Hinweise zur Flora unseres Raumes, wenn auch eher im Kontext
mit medizinischen und ökonomischen Fragen.
KUTZELNIGG, HERFRIED
(1988): Veränderungen der Duisburger Flora seit 1980
sowie Korrekturen zur ersten Auflage der "Punktkartenflora von Duisburg und
Umgebung". - Floristische Rundbriefe 21(2): 116-121 S.
Als Neufund konnte der Europäischer Siebenstern (Trientalis
europaea für Mülheim an der Ruhr 1986) aufgenommen werden. Fortschreibung der Daten in
Schumacher (1995). Inzwischen ist auch diese Ergänzung der Flora überholt.
Wir hoffen demnächst mit einer aktuellen Publikation die Ergebnisse der letzten
20 Jahre dokumentieren zu können.
LANDESANSTALT FÜR ÖKOLOGIE, BODENORDNUNG UND FORSTEN / LANDESAMT FÜR
AGRARORDNUNG NORDRHEIN-WESTFALEN -LÖBF/LAFAO RECKLINGHAUSEN [Hrsg.] (2003):
Verbreitungsatlas der Farn- und Blütenpflanzen in Nordrhein-Westfalen. 1. Aufl.
- Recklinghausen ([s.n.]) 616 S.
besser bekannt unter Haeupler,
Schumacher u. Jagel
LAUBERT, R. (1942): "Tintenflecke" auf Ahornblättern. - Natur am
Niederrhein 18(2): 55-58 S.
Laubert (gestorben um 1952, siehe folgenden Eintrag) spielte eine wichtige Rolle im Naturschutz in
Mülheim an der Ruhr (nach mündlicher Mitteilung ehemaliger Beiratsmitglieder).
Er
hat wohl in Mülheim an der Ruhr botanisiert, es gibt ein Exemplar der
Flora von Höppner & Preuss (1926) mit einer Reihe von
handschriftlichen Bemerkungen zu Fundorten in Mülheim von Laubert, jedoch keine
unter seinem Namen publizierten Veröffentlichungen dazu. Vergl. dazu unseren Beitrag
zu seltenen Pflanzen in Mülheim an der Ruhr. Wir suchen immer noch nach Informationen über seine
Tätigkeit in Mülheim an der Ruhr oder seinem Vornamen - kann da jemand helfen?
LAUBERT, R. (1953): Unsere Farnkräuter. Ein Beitrag zur Natur- und Heimatkunde [= Mülheimer Jahrbuch 9]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 81-84 S. NE zu: Heinzerling, Otto (1953): Unsere Farnkräuter. Ein Beitrag zur Natur- und Heimatkunde.
LOHMEYER, WILHELM (1954): Vegetationskarten des Stadtwaldes von Mülheim/Ruhr
nebst Erläuterungstabellen. – unveröffentlichtes Mskr., Bonn.
LOOS, GÖTZ HEINRICH; KEIL, PETER & HENTSCH, MELANIE (2003): Bidens
frondosa anomala - Varietät, Form oder Art? - Floristische Rundbriefe.
Zeitschrift für floristische Geobotanik, Populationsökologie und Systematik
37(1/2): 95-101.
Mit Angaben über die Vorkommen in Mülheim.
LÜSTNER, OTTO (1925): Übersicht über die im Stadt- und Landkreis Essen
vorkommenden seltenen Pflanzen. - In: WEFELSCHEID, HEINRICH & LÜSTNER, OTTO
[Hrsg.]: Essener Heimatbuch. - Frankfurt/Main (Diesterweg) S. 249-253.
Bei der Ähnlichkeit der Naturräume und der direkten
Nachbarschaft lohnt ein Blick über den "Tellerrand", vor allem, weil
es eine relativ frühe Arbeit ist. Bemerkenswert: Asplenium adiantum-nigrum,
Cystopteris fragilis, Thelypteris limbosperma, Cuscuta gronovii, Inula
britannica, Sambucus ebulus, Orobanche minor, Orobanche rapum-genistae,
Phalaris canariensis, Impatiens glandulifera, Thelypteris phegopteris.
LÜSTNER, OTTO (1925): Unsere heimischen Farnkräuter. - In: WEFELSCHEID,
HEINRICH & LÜSTNER, OTTO [Hrsg.]: Essener Heimatbuch. - Frankfurt/Main (Diesterweg)
S. 243-249.
Die Erwähnung
von Asplenium adiantum-nigrum bezieht sich offensichtlich auf das Vorkommen am Kahlenberghang im Mülheim an der Ruhr. Vergl. unten Eintrag
Oligschläger (1837).
MATZKE-HAJEK, GÜNTER (1996): Die Verbreitung der Brombeeren (Rubus L.
Subgenus Rubus) im Bergischen Land (Nordrhein-Westfalen). - Jber. d. Naturwiss.
Ver. i. Wuppertal 49: 44-120 S.
Gründliche Darstellung der Verbreitung und Häufigkeit
der Brombeer-Arten bis in den südlichen Teil Mülheims. Trotz ihrer Bedeutung,
eine Artengruppe, die gerne übergangen wird. Es ist aber auch nicht ganz
einfach mit den Brombeeren!
MEIGEN, WILHELM (1886): Flora von Wesel. Zusammenstellung der in der nächsten
Umgebung von Wesel vorkommenden Pflanzen (Phanerogamen und Gefäßkryptogamen) -
Beilage zum Jahresbericht des Gymnasiums zu Wesel. - Wesel (Kühler) 44 S.
MÜLLER, JULIUS (1931): Zur Flora des bergischen Landes. - Sitzungber.
Naturhist.
Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 1929(D): 9-16 S.
Julius Müller aus Velbert hat in den 20er bis 40er Jahren
des 20. Jh. im niederbergischen Raum botanisiert. Er war ein ausgezeichneter
Kenner der Flora inklusive der Brombeeren und der Moose. Bei seinen Untersuchungen
hat er das Ruhrtal zwischen Werden und Mintard mit einbezogen und so auch einige
interessante Funde für das Mülheimer Stadtgebiet publiziert.
MÜLLER, JULIUS (1934): Zur Flora des niederbergischen Landes II. - Sitzungber., Naturhist. Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 1930-32(D): 53-64 S.
MÜLLER, JULIUS (1937): Zur Flora des niederbergischen Landes III. - Decheniana 94: 117-121 S.
OBERKIRCH, KARL (1933): Geschützte Pflanzen unseres Gebietes. [= Mitteilungen der heimatkundlichen Arbeitsgemeinschaft
Oberhausen 2(1934)]. - Oberhausen ([s.n.]) 27-29 S.
Oberkirch war damals "Kommissar für
Naturdenkmalpflege". Beeindruckende und z.T. kuriose Liste mit Angaben zu
15 Pflanzenarten. Schließt mit dem Wunsch »...auf
das wir wieder werden, was unsere Väter waren, Menschen unseres Heimatbodens.«
Naturschutz und Faschismus, ein spezielles Thema! Im Archiv Oberhausen Sign. Oc
6.56, Kopie liegt uns vor. Die anderen Titel des Autors aus den
Bibliothekskatalogen lassen ahnen, wer damals alles Naturdenkmale
"pflegen" durfte...
OLIGSCHLÄGER, FRANZ WILHELM
(1837): Primitiae Florae phanerogamicae
Solingensis-Montanorum. Verzeichniss phanerogamischer Pflanzen, welche in der
näheren und weiteren Umgebung von Solingen, im Bergischen, wildwachsen. -
Archiv der Pharmacie des Apotheker-Vereins im nördlichen Teuschtland 2. Reihe
10. [s.n.], Remscheid und Wermelskirchen. 281-352 S.
Piduch,
Mareike (2006): Floristischer Vergleich des FFH-Gebiets Mülheimer
Ruhraue mit dem Ruhrbogen im Städtedreieck DU-MH-OB. – Bachelor-Arbeit,
Geographisches Institut, AG Landschaftsökologie, Universität Bochum.
Interessanter
floristischer Vergleich der im Titel genannten Mülheimer Ruhrauen-Abschnitte
(fußt auf eine Literatur- und Datenauswertung, keine Geländearbeit).
PIEPER, JÜRGEN (1974): Beiträge zur Flora von Mülheim a. d. Ruhr.
Floristische Untersuchungen im Bereich des Meßtischblattes Nr. 4507. -
Decheniana 126(1/2): 155-182 S.
Erste, sehr gründliche Darstellung der Flora eines
Teilbereiches von Mülheim an der Ruhr.
PIEPER, JÜRGEN (2001): Beiträge zur Flora des Flughafens Essen-Mülheim.
– unveröff. Mskr., Mülheim an der Ruhr. 17 S.
POLSCHER, WILHELM (1861): Anleitung zur Bestimmung der in der
Umgebung von
Duisburg wachsenden Gräser und Verzeichnis der daselbst vorkommenden Cruciferen,
Umbelliferen, Compositen, Labiaten, Juncaceen und Cyperaceen. - In:
Jahresbericht über das Königliche Gymnasium, die Realschule und die
Volksschule zu Duisburg. Duisburg (J. Ewich) 28 S.
RAABE, UWE; FOERSTER, EKKEHARD;
SCHUMACHER, WOLFGANG; WOLFF-STRAUB, ROTRAUD; KUTZELNIGG, HERFRIED; PATZKE,
ERWIN; WIßKIRCHEN, ROLF et al. (1996): Florenliste von Nordrhein-Westfalen [=
Schriftenreihe der Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten
Nordrhein-Westfalen 10]. 3. Aufl. - Recklinghausen ([s.n.]) 196 S.
Nicht speziell zu Mülheim, die
Erwähnung des inzwischen verschollenen Polygonum
lapathifolium ssp. leptocladum (Lein-Knöterich), das ehemals bei uns vorkam (vergl.
Haussknecht 1884), bezieht sich jedoch indirekt auf das Stadtgebiet.
Riedel, Christian; Bahne, Heinrich;
Riedel, Helmut & Keil, Peter (2005): Neue und bemerkenswerte Funde in
der Flora von Oberhausen (westliches Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen) – Natur
am Niederrhein (N. F.) 20(2): 62-76
In Kooperation mit der Botanischen
Arbeitsgemeinschaft der Staun (Station Umwelt und Natur Oberhausen e.V. – dem
Zusammenschluss der Naturschutzverbände in OB) hat die BSWR eine Übersicht über
die Veränderungen in der Flora von Oberhausen und eine Darstellung neuerer und
bemerkenswerter Funde publiziert. Das Heft mit dem Artikel ist gegen einen
kleinen Kostenbeitrag, bzw. Spende in der BSWR erhältlich. Einige Funde (z. B. Coronopus
didymus) beziehen sich auch auf das Stadtgebiet von Mülheim.
Scheuermann, Richard
(1926): Die
Adventivflora des rheinsch-westfälischen Industriegebietes. – Sitzungber.,
Naturhist. Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 1925: 50-57.
Scheuermann, Richard
(1928): Die Pflanzenwelt der Kehrichtplätze des rhein.-westfl.
Industriegebietes. – Sitzungber., Naturhist. Ver.
d. preuss. Rheinlande
u. Westfalens 1928: 10-28.
Scheuermann, Richard
(1929):
Mittelmeerpflanzen der Güterbahnhöfe des Rheinisch-westfälischen
Industriegebietes. – Verh. d. Naturhist. Ver. d. preuss. Rheinlande u. Westfalens 86: 257-342 S.
Scheuermann, Richard
(1934): Mittelmeerpflanzen der Güterbahnhöfe des Rhein.-West.
Industriegebietes. Erster Nachtrag. Beiträge zur Sytematik und
Pflanzengeographie XXI. – Repert. spec. nov. reg. veg. Beih. 76: 65-99.
Scheuermann, Richard
(1941): Die Pflanzen des Vogelfutters. – Natur am Niederrhein 17(1): 1-13.
Alle Texte von
Scheuermann beschäftigen sich mit Adventivpflanzen, von denen der Autor
zusammen mit Louis Bonte – siehe auch dort – reichlich an den ehemaligen Güterbahnhöfen
in Broich und Saarn gesammelt hat.
SCHUMACHER, WOLFGANG; DÜLL-WUNDER, BARBARA; VANBERG, CHRISTOPH & WUNDER, JÖRG (1995): Atlas der Farn- und Blütenpflanzen des Rheinlandes (mit Anmerkungen zu ausgewählten Sippen). 1. Aufl. - Bonn ([s.n.]) 56 S., und 1750 Verbreitungskarten
SICKINGER, JAN (2006): Floristische
und vegetationskundliche Untersuchungen
in den Bachtälern Rumbachtal und Forstbachtal im Bereich der Städte Mülheim
und Essen. - Essen (Diplomarbeit, Universität Duisburg-Essen) 154, XI S.
Rote Liste Arten, sonstige bemerkenswerte Pflanzen
und Neophyten mit Abbildungen und Standortangaben.
SONNENBURG, FRANK (1995): Beitrag zur Vegetation und Fauna im Bereich der Wassergewinnungsanlage Styrum / Speldorf / Broich in Mülheim an der Ruhr. - unveröff. Mskr., Essen. 95 S.
Städtische Gartenverwaltung zu Mülheim a. d. Ruhr (1926): Ausdauernde, winterharte Pflanzen für den Staudengarten im rhein.-westf. Industriebezirk. Erste Ausgabe August 1926, Mülheim, Prüßmann, 54 S.
(SVR?) Begrünung des
Ruhrkohlebezirks 1954 und 1955
fast 50.000 Gehölze nachgepflanzt auf der
Zechenhalde Wittkampstraße und Zeppelinstraße. Viele Fotos aus der
unmittelbaren Nachkriegszeit. KVR Bibliothek Standort IIIa 7226.
SWATEK, JAN HENDRIK; LOOS, GÖTZ HEINRICH; KEIL, PETER
& HAEUPLER, HENNING (2004): Saururus cernuus L., das Eidechsenschwänzchen
im Duisburg-Mülheimer Wald (Westliches Ruhrgebiet, Nordrhein-Westfalen) [=
Floristische Rundbriefe 38(1/2)]. - Göttingen (Goltze) 39-43 S.
Offenbar Erstnachweis einer Verwilderung die
Aquarienpflanze in Deutschland.
TAPP, INGRID (2000): Veränderungen in der natürlichen Vegetation des Ruhrgebietes zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert an Hand von Landkartenstudien. 1. Aufl. - Natur am Niederrhein. N.F. 15(1). wechselnde Verleger, Krefeld. 3-32 S.
TRAUTMANN, WERNER (1972): Vegetation (Potentielle natürliche
Vegetation). 1. Aufl. - In: HAUBNER, KARL; KRAUS, HANS & WITT, WERNER
[Red.]: Nordrhein-Westfalen [= Deutscher Planungsatlas 1(3)]. - Hannover
(Gebrüder Jänecke) S. 29, 1 Karte und 1 Erläuterungsbogen.
Guter allgemeiner Überblick und für die erste
Orientierung sehr hilfreich. Ausführliche Erläuterungen der einzelnen
Vegetationsformationen. Gibt im Erläuterungsbogen die Gehölze für die
landschaftsgerechte Gestaltung der Naturräume an. Wenn sich nur einer daran
halten könnte...
Verein "Archäologische Kulturlandschaft Ruhrgebiet e.V."
(Hrsg.) (2001):... nicht nur Kraut und Rüben. Archäobotanik im Ruhrgebiet. –
Klartext Essen.88 S.
mit Beiträgen von Jutta Meurers-Balke, Ursula Tegtmeier,
Karl-Heinz Knörzer und Reiner Pasternak.
WIRTGEN, PHILIPP (1857): Flora der preußischen Rheinprovinz und der zunächst angränzenden Gegenden. - Bonn. 563 S.
Zurück zur Gliederung oder zurück zu BUNDnatur
Domrös, Manfred
(1966): Luftverunreinigung und Stadtklima im Rheinisch-Westfälischen
Industriegebiet und ihre Auswirkung auf den Flechtenbewuchs der Bäume. Arbeiten
zur Rheinischen Landeskunde 23: 1-132.
Arbeit zur Belastungssituation Mitte der 60er Jahre im
zentralen Ruhrgebiet (Ostrand von Mülheim, Essen, Bochum, Westrand von
Dortmund) mit Darstellung von Ergebnissen technischer Messungen. Da Domrös kein
Botaniker, sondern Geograph war, unterscheidet er die Flechten nur nach ihrer
Wuchsform und benennt daher nur wenige Arten, wobei hier die Bestimmung
teilweise anzuzweifeln ist. Dennoch interessante Arbeit, die ein Bild der hohen
Luftbelastung gezeichnet wird.
DÜLL, RUPRECHT (1986): Punktkartenatlas zur Moosflora der weiteren Umgebung
von Duisburg, insbesondere dem angrenzenden Niederrhein. - Duisburg (Mskr., [s.n.])
41 S.
Von einem der besten Moosexperten Deutschlands. Gibt einen guten Überblick
über die bei uns zu erwartenden Moosarten.
DÜLL, Ruprecht, KOPPE,
Fritz, & MAY, Rudolf (1996):
Punktkartenflora der Moose (Bryophyta) Nordrhein-Westfalens (BR Deutschland).
IDH-Verlag, Bad Münstereifel. 218 S.
Vollständige Übersicht über die Verbreitung der Moose
in NRW.
FEIGE, GUIDO-BENNO & KRICKE, RANDOLPH (1999): Untersuchungen zur aktuellen epiphytischen Flechtenvegetation der Stadt Mülheim an der Ruhr [= Natur am Niederrhein. N.F. 14]. - Krefeld (wechselnde Verleger) 39-42 S.
FELD, Johannes
(1958): Moosflora der Rheinprovinz. - Decheniana, Beih. 6.: 94 S.
Mit einem Hinweis auf das wohl inzwischen verschollene
Vorkommen von Sphagnum pulchrum in der Saarner Mark (vgl. auch Julius
Müller 1937)
HEIBEL, ESTHER (1999): Untersuchungen zur Biodiversität
der Flechten von Nordrhein-Westfalen. - Abhandlungen aus dem Westfälischen
Museum für Naturkunde.
61(2): 346 S.
Esther Heibel ist eine der besten Flechten-Spezialistinnen
in NRW. Kommentierte Verbreitungsangaben auch zu Mülheim an der Ruhr.
KRICKE, RANDOLPH (1999): Epiphytische Flechten als Bioindikatoren zur
Ermittlung der Luftqualität der Stadt Mülheim an der Ruhr. - Mskr., Mülheim
an der Ruhr ([s.n.]). 56 S.
Auszug
aus der Diplomarbeit von Randolph Kricke mit
besonderem Schwerpunkt auf Luftbelastung und planungsrelevanten Angaben.
KRICKE, RANDOLPH (2002): Untersuchungen zur epiphytischen Flechtenvegetation in
urbanen Gebieten, dargestellt an der Rückkehr der Flechten in das Ruhrgebiet
und ausgewählter Nachbargebiete. Inaugural-Dissertation zur Erlangung des
Doktorgrades "Dr. rer. nat." des Fachbereiches Bio- und
Geowissenschaften, Landschaftsarchitektur an der Universität Essen.
In
der umfassenden Arbeit zur epiphytischen Flechtenvegetation im Ruhrgebiet werden
sämtliche vorkommenden Arten mit Verbreitungskarten vorgestellt und
kommentiert. Schwerpunkt der Arbeit sind ökologische Aspekte wie das Verhältnis
der Arten zu ihrer urbanen Umwelt sowie die Rückkehr der Flechten in das
Ruhrgebiet. Für Mülheim wurden im Rahmen dieser Arbeit keine neuen Daten
erhoben, sondern die 1998 aufgenommenen Resultate verwendet. Auch online über http://miless.uni-essen.de/dissOnline/fb09/2002/kricke.randolph abzurufen.
Kricke, Randolph & Feige, Guido Benno (2001): Biomonitoring der Luftqualität im Ruhrgebiet mit Hilfe von Flechten 1966 bis 2000. Gefahrstoffe - Reinhaltung der Luft 61: 163-166 S.
WDR STUDIO ESSEN LOKALZEIT RUHR (25.03.2003): Schleichende Rückkehr: Flechten
erobern sich immer mehr Flächen der RuhrNatur
Schöner Filmbeitrag (ca. 5. Minuten) zu Flechten in
Mülheim an der Ruhr mit Dr. Randolph Kricke. Mitschnitt bei uns gesichert.
Zurück zur Gliederung oder zurück zu BUNDnatur
ANT, HERBERT et al. (1978): Ökologische Modelluntersuchung Hexbachtal. - In:
SIEDLUNGSVERBAND RUHRKOHLENBEZIRK [Hrsg.]: Ökologische Modelluntersuchung
Hexbachtal. - Essen (Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk) S. 274, und zwei Karten.
Diese und
die weiter unten zitierte Arbeit von Peter Brahe sind in Zusammenhang mit dem damals drohenden und
erfolgreich verhinderten Autobahnbau durch das
Hexbachtal zu sehen. Mitarbeiter u.a. Heinz-Otto Rehage und Rüdiger Wittig
(Flora)!
ARBEITSGEMEINSCHAFT RUHRBOGEN (BKR & DAVIDS, TERFRÜCHTE & PARTNER)
[Hrsg.] (1995): Entwicklungskonzept Ruhraue Anhang. Grünlandkartierung
"Ruhraue" 1994; Amphibien und Avifauna im Ruhrbogen nach N. Henkel,
Erfassung der Wintergäste im Styrumer Ruhrbogen nach H. Sonnenburg, Vogelarten
auf dem Gelände der RWW in Mülheim-Styrum nach F. Sonnenburg. - Essen ([s.n.])
70 S.
Konvolut mit unterschiedlichen Beiträgen zur Styrumer
Aue.
Barth,
Heike (2006):
Streuobstbestände in Mülheim an der Ruhr. Bestandsentwicklung im Stadtteil Mülheim-Saarn
von 1988 bis 2004. - Diplomarbeit, Geographisches Institut, AG Landschaftsökologie,
Ruhr-Universität Bochum. 92 S. + Anhang
Die Arbeit
dokumentiert die Entwicklung der Obstwiesenbestände in Mülheim-Saarn vor dem
Hintergrund von Förder- und Schutzmaßnahmen. Dabei werden Daten aus
Bestandskartierungen von 1988, 1998 und aus eigenen Erhebungen des Jahres 2004
zugrunde gelegt. Die Arbeit kommt hinsichtlich der langfristigen Sicherung der
Bestände zu einem positiven Ergebnis, während im Hinblick auf die Qualität
eher ein negatives Fazit gezogen wird.
BERG, THORALD VOM (2002): Zehn Jahre Heimat im Haus Ruhrnatur. -
In: RWW RHEINISCH-WESTFÄLISCHE WASSERWERKSGESELLSCHAFT [Hrsg.]: 10 Jahre Haus
Ruhrnatur. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) S. 22-23.
Unser Beitrag zur Festschrift der RWW.
BERG, THORALD VOM & KEIL, PETER (2003): Die Biologische
Station Westliches Ruhrgebiet - eine Service- und Koordinationsstelle für den
Naturschutz der Städte Mülheim an der Ruhr, Duisburg und Oberhausen. -
Mülheim an der Ruhr, Jahrbuch 2004 (59): 330-334.
Details dazu stehen ja noch auf diesen Seiten, die
Fortsetzung bei der BSWR.
BERG, THORALD VOM & KEIL, PETER (2004): 20 Jahre Bund
für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in Mülheim an der Ruhr [=
Mülheimer Jahrbuch 60]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim
an der Ruhr) S. 303-308.
Kleine Rückschau auf zwanzig ziemlich anstrengende Jahre
mit ein paar Erinnerungsfotos.
BERG, THORALD VOM; KEIL, PETER; TACKE, BIRGITTA &
VITTINGHOFF, HEIKO (2005): Der neue Landschaftsplan für Mülheim an der Ruhr. -
In: VERKEHRSVEREIN MÜLHEIM AN DER RUHR [Hrsg.]: Mülheim an der Ruhr Jahrbuch
2006 [= Mülheimer Jahrbuch 61]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt
Mülheim an der Ruhr) S. 322-331.
Knappe Zusammenstellung der Wege und Ziele des
Landschaftsplans, eine Gemeinschaftsproduktion des amtlichen und ehrenamtlichem
Naturschutzes.
BERG, THORALD VOM & KEIL, PETER (2007) Der Mintarder
Berg - In: VERKEHRSVEREIN MÜLHEIM AN DER RUHR [Hrsg.]: Mülheim an der Ruhr Jahrbuch
2008 [= Mülheimer Jahrbuch 63]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt
Mülheim an der Ruhr) S. 66-72.
Der Mintarder Berg zählt zu den wenigen Flächen im
Stadtgebiet von Mülheim an der Ruhr wo noch wertvolles Magergrünland mit
typischer Flora und Fauna erhalten ist. Im Artikel präsentiert die BSWR
zusammen mit der Unteren Landschaftsbehörde u.a. die Effizienz und die
Notwendigkeit der durchgeführten Pflegemaßnahmen.
BRAHE, PETER; EMONDS, HUBERT; HORBERT, MARTIN; PFLUG, WOLFGANG & WEDECK, HORST (1977): Landschaftsökologische Modelluntersuchung Hexbachtal. - Essen (Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk) 81 S., 39 Tab.,15 Abb. und 35 Karten.
BREDEMANN, CLAUDIA; HEMMER, GUIDO; KEIL, PETER; STELLBERG, MARIA; WINDISCH, STEFANIE; BERG, THORALD VOM; REIMER, DORIS; TACKE, BIRGITTA; VITTINGHOFF, HEIKO; WEGNER, GABRIELE & ZENTGRAF, JÜRGEN [Red.] (2003): Landschaftsplan Stadt Mülheim an der Ruhr. Erläuterungsbericht. Textliche Darstellungen und Festsetzungen -Auslegungsentwurf-. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 190 S. NE zu: Stadt Mülheim an der Ruhr (2003): Landschaftsplan Stadt Mülheim an der Ruhr Textliche Darstellungen und Festsetzungen -Auslegungsentwurf-.
BUND LANDESVERBAND NRW [Hrsg.] (2003): 25 Jahre BUND in Nordrhein-Westfalen. - Düsseldorf ([s.n.]) 61 S.
DERNBACH, BERNHARD; GOTSCHLIKA, MICHAEL (1977): Pilotstudie
Landschaftsplan NW. Landschaftsplan Mülheimer Süden.- Diplomarbeit TU
Hannover. 198 S.
zu finden im Stadtarchiv Mülheim, eine Vorarbeit zum
Landschaftsplan aus der Sicht des Garten und Landschaftsbaus. Vergleicht man die
Arbeit mit der von FINCK et. al. (1997), hat man 20 Jahre Paradigmenwandel auf
der Hand. Mit Natur- und Landschaftsschutz hatte das damals rein gar nichts zu tun.
FINCK, PETER; HAUKE, ULF; SCHRÖDER, ECKHARD; FORST, RALF &
WOITHE, GERHARD (1997): Naturschutzfachliche Landschafts-Leitbilder.
Rahmenvorstellungen für das Nordwestdeutsche Tiefland aus bundesweiter Sicht [=
Schriftenreihe für Landschaftspflege und Naturschutz 50(1)]. 1. Aufl. -
Bonn-Bad Godesberg (Landwirtschaftsverlag [u.a.]) 265 S.
Zitat: »Flächenziele für das durch das »Ruhrgebiet«
geprägte Emscherland sind zum einen die Begrenzung bzw. Verringerung der
aktuell durch Gewerbe, Siedlungen und Verkehrsraum versiegelten Flächenanteile.
(...) Die letzten Reste einer traditionellen Agrarlandschaft in diesem Gebiet
sollten, soweit möglich, erhalten bleiben. Gelingt dies nicht, sollten diese
Bereiche großflächig zu Erholungswäldern entwickelt werden.« (p. 195). Mit
der seit Jahren üblichen Siedlungs- und Landwirtschaftspolitik ist das keine
überzeugende Alternative, versiegelte und überbaute Flächen gegen Wald - auf
Kosten einer nachhaltigen und ökologisch vertretbaren Landwirtschaft!
GROHS, KARL F.; LUKAS, H.-W.; PREIßMANN, RAINER; HURCK, SABINE; ELING,
JÜRGEN et al. [Red.] (1990): Landschaftspflegerischer Begleitplan und
Umweltverträglichkeitsstudie zum Golfplatz Mülheim an der Ruhr-Selbeck. -
Essen (Mskr., [s.n.]) 59 + IV S., und 7 Karten.
Ziemlich lächerliche Veranstaltung. Selten wurden
die gesetzlichen Anforderungen an die Eingriffsbewertung so locker-flockig überspielt wie von diesen
Bearbeitern. Das gleiche dann später beim Golfplatz Raffelberg.
HAAFKE, JÖRG; SCHÄPERS, JOSEF & WOIKE, MARTIN (1983): Biotopmanagementplan
für das Naturschutzgebiet "Kocks Loch" in Mülheim an der Ruhr. -
Mskr., LÖLF Recklinghausen. 69 S. u. V mit einer Pflanzenliste von Pieper 1974
und einer Brutvogelkartierung 1980
HAHN, INGOLF; HENKEL, N.; SONNENBURG, FRANK & SONNENBURG, HOLGER (1995): Entwicklungskonzept Ruhraue Anhang. - Essen ([s.n.]) 70 S. NE zu: Arbeitsgemeinschaft Ruhrbogen (BKR & Davids, Terfrüchte & Partner) (1995): Entwicklungskonzept Ruhraue Anhang. Grünlandkartierung "Ruhraue" 1994; Amphibien und Avifauna im Ruhrbogen nach N. Henkel Erfassung der Wintergäste im Styrumer Ruhrbogen nach H. Sonnenburg, Vogelarten auf dem Gelände der RWW in Mülheim-Styrum nach F. Sonnenburg.
HEMMER, GUIDO; KEIL, PETER &
STELLBERG, MARIA [Red.] (2001): Pflege- und Entwicklungskonzept für den "Mintarder
Berg" - im Auftrag des Umweltamtes der Stadt Mülheim an der Ruhr [ökoplan
Essen]. - Mülheim an der Ruhr (Mskr., [s.n.]) 25 S., und drei Karten.
Detaillierte vegetationskundliche, avifaunistische
und herpetologische Detailuntersuchung mit Maßnahmenkonzept. Wird vom Umweltamt
der Stadt Mülheim an der Ruhr schrittweise realisiert.
HOFE, MARK VOM (2003): 25 Jahre BUND in Nordrhein-Westfalen. - Düsseldorf ([s.n.])
61 S. NE zu: BUND Landesverband NRW (2003): 25 Jahre BUND in
Nordrhein-Westfalen.
Hat nur indirekt was mit uns zu tun, zeigt aber die
Stimmung während unserer frühen Jahre sehr gut.
HOFF, MARTINA & AUER, SABINE [Red.]
(2004): Leinpfad an der Ruhr. Kommunalverband Ruhrgebiet Ruhr Grün.
Landschaftspflegerischer Begleitplan Abschnitt Mulhofs Kamp bis Stadtgrenze
Mülheim Stand 18.06.2004. - Essen ([s.n.]) 39 + X S., und 3 Pläne 1:1 000.
Da
sagen wir jetzt mal nix dazu.
HÜBSCHEN, JOSEF ET. AL. (2007): Stadtökologischer Fachbeitrag Mülheim an der
Ruhr, Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen,
Recklinghausen, 84 S. 14 Karten, 7 Abb. und 5 Tab. und 3 Anhängen. [1.
Landschaftsräume 52 S., 2. Wertvolle Biotope 566 S. und 3. Erholungsräume
107 S.]
Sehr gründlicher und gut bearbeiteter STÖB. Da
weder Land noch Stadt auf
lange Sicht so eine Untersuchung noch einmal in Auftrag geben werden (können
und wollen), wird das für lange Zeit DIE Planungshilfe
sein. Die
umfangreichen Anhänge sind excellent recherchiert.
KEIL, PETER & BERG, THORALD VOM (1998): Tümpel, Teich und Weiher -
Artenschutzgewässer in Mülheim [= Mülheimer Jahrbuch 54(1999)]. - Mülheim an
der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 47-56 S.
Beitrag
hier verfügbar
KEIL, PETER (1999): Begrünte Dächer aus Sicht des Naturschutzes. Ergebnisse einer Erfolgskontrolle in Mülheim an der Ruhr. - Dach & Grün, Fachmagazin für Bauwerksbegrünung 8(1): 9-11 S.
KEIL, PETER & KESSLER, HELMUT (1996): Die Saarner Aue - Naturschutz und Erholung am Rande der City. Geschichte, Bilanz und Ausblick [= Mülheimer Jahrbuch 52(1997)]. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 25-36 S.
KEIL, PETER; KESSLER, HELMUT & SPECHT, KARL-WILHELM (1997): Naturschutz und Landschaftspflege - eine Bilanz aus 20 Jahren Landschaftsbeirat [= Mülheimer Jahrbuch 53(1998)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 63-73 S.
KEIL, PETER & DÜBBERT, CLAUDIA (1999): Erfolgskontrolle eines neu angelegten Stillgewässers in der Trinkwassergewinnungsanlage Styrum (Ost) in Mülheim an der Ruhr. Gutachten im Auftrag der Rheinisch-Westfälischen Wasserwerksgesellschaft (RWW). - Mskr., Essen ([s.n.]). 15 S. + V, eine schematische Übersichtskarte.
KEIL, PETER; KRICKE, RANDOLPH &
SCHLÜPMANN, MARTIN [Red.] (2004): Jahresbericht 2003 [= Jahresberichte der
Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet 1]. - Oberhausen (Selbstverlag der
BSWR) 56 S.
Erster Tätigkeitsbericht der BSWR mit
vielen Fotos und den ersten Artenlisten des Bearbeitungsgebietes. Natürlich
alle Projekte, die in Mülheim an der Ruhr laufen. Kleine Auflage, aber in der
Station, in der Stadtbibliothek oder im Stadtarchiv immer einsehbar.
KEIL, PETER; KRICKE, RANDOLPH;
SCHLÜPMANN, MARTIN; KOWALLIK, CHRISTINE & LOOS, GÖTZ HEINRICH [Red]
(2005): Jahresberichte 2004 [= Jahresberichte der Biologischen Station
Westliches Ruhrgebiet 2]. - Oberhausen (Selbstverlag der BSWR) 86 S.
KEIL, PETER; KOWALLIK, CHRISTINE; KRICKE, RANDOLPH; LOOS,
GÖTZ HEINRICH & SCHLÜPMANN, MARTIN [Red.] (2006): Jahresbericht 2005 [=
Jahresberichte der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet 3]. - Oberhausen
([s.n.]) 88 S.
u.a. Dokumentation Wanderfalken im westlichen Ruhrgebiet,
aber auch alles andere spannend und bebildert eine gute Übersicht, was 2005 so
alles lief.
KLOSE,
HANS (1919): Das westfälische Industriegebiet und die Erhaltung der Natur. –
In: Naturdenkmäler, Vorträge und Aufsätze (Hrsg. Staatl. Stelle für
Naturdenkmalpflege in Preußen), Heft 18/19, Band 2 (Bornträger, Berlin):
337-454.
Wie
im Titel dargestellt, befasst sich der Autor schwerpunktmäßig mit dem westfälischen
Teil des Ruhrgebietes (Themen: Immissionswirkung auf Bäume, Erhalt und Förderung
von Freiflächen und Wald, etc.) Sehr gut übertragbar auch auf den westlichen
Teil des Ballungsraumes. Sicherlich ein MUSS für diejenigen, die an der
Geschichte des Naturschutzes im Ruhrgebiet interessiert sind (Kopie in der BSWR).
KOMMUNALVERBAND RUHRGEBIET (ABTEILUNG LANDSCHAFTSPFLEGE, ÄMTER DER STADT
MÜLHEIM AN DER RUHR - GRÜNFLÄCHEN- UND FRIEDHOFSAMT (PLANUNG) UND
BAUVERWALTUNGSAMT (VERFAHREN) (Hrsg.) (1983): Landschaftsplan Stadt Mülheim a.
d. Ruhr. - Planungshefte Ruhrgebiet 1983. [s.n.], Essen. 141 S.
Inzwischen längst vergriffen, daher hier als
"graue" Literatur dargestellt, ein jüngfräuliches Exemplar liegt
bei uns nur zur Einsicht vor.
KOMMUNALVERBAND RUHRGEBIET ABTEILUNG LANDSCHAFTSPFLEGE
(HERBERT LIPPECK, VUONG, VAN & WIR e.G. (1986): Pflege- und Entwicklungsplan "Rossenbecktal".
- Essen (Mskr., [s.n.]) 35 S.
Mit recht ausführlichen Pflanzen- und Tierlisten,
leider nie umgesetzt. Bezüglich des Herrn Vuong wurden im Landschaftsbeirat von
unkundiger Seite Zweifel angemeldet, ob denn ein Vietnamese über Landschaft in
Mülheim ... Ach ja!
KOMMUNALVERBAND RUHRGEBIET ABTEILUNG LANDSCHAFTSPFLEGE
UND WIR e.G. BERGKAMEN-RÜNTHE (1986): Pflege- und Entwicklungsplan "Wambach".
- Essen und Bergkamen (Mskr., [s.n.]) 36 S.
Belanglos und nie auch nur ansatzweise umgesetzt
KÖSTER, GESA; PAULUS, JÜRGEN; SUSSEK, ASTRID &
THYSSEN, HARALD (1991): Bestandsaufnahme und Analyse zur Landschaftsplanung nach
Landschaftsgesetz (LG NW) Mülheim an der Ruhr - Menden. - Essen (Mskr., [s.n.])
97 S.
Im Rahmen einer Semesterarbeit bei Professor Brahe
(Uni Essen), sehr unterschiedlich brauchbare Beiträge, inzwischen wohl
veraltet, aber als Teilanalyse für Menden immer noch brauchbar.
KORDGES, THOMAS & OEYNHAUSEN, ANKE [Red.] (2004): FFH-Verträglichkeitsstudie zur Wegeplanung im NSG 'Kocks Loch' in Mülheim an der Ruhr. - Essen ([s.n.]) 31 S. NE zu: Ökoplan. Bredemann, Fehrmann, Kordges & Partner (2004): FFH-Verträglichkeitstudie zur Wegeplanung im NSG 'Kocks Loch' in Mülheim an der Ruhr im Auftrag des Kommunalverbands Ruhrgebiet.
LANDESANSTALT FÜR ÖKOLOGIE, BODENORDNUNG UND FORSTEN / LANDESAMT FÜR
AGRARORDNUNG NORDRHEIN-WESTFALEN [Hrsg.] (1994): Ökologischer Beitrag (!) zum
Landschaftsplan Mülheim an der Ruhr. - Gelsenkirchen [(s.n.)] 95 S.
Das Fundament des neuen Landschaftsplans für Mülheim an
der Ruhr, leider in einigen Teilen nicht sorgfältig bearbeitet. Die Arbeit wird
irrtümlich im Titel als »Beitrag« benannt, es ist aber der Fachbeitrag. Die
Arbeit wurde vom Büro Hamann und Schulte, Bochum erstellt, siehe Eintrag unter SODMANN, BEATE et. al (1994).
LANDESANSTALT FÜR ÖKOLOGIE, BODENORDNUNG UND FORSTEN / LANDESAMT FÜR
AGRARORDNUNG NORDRHEIN-WESTFALEN [Hrsg.] (1994): Ökologischer Beitrag (!) zum
Landschaftsplan Mülheim an der Ruhr Anhang 1 - schutzwürdige Biotope-. - Gelsenkirchen
[(s.n.)] 187 S.
Ausdruck des Biotopkatasters nach LINFOS der LÖBF, gute
Artenlisten und Beschreibungen. Nicht mehr aktuell.
LANDESANSTALT FÜR ÖKOLOGIE, BODENORDNUNG UND FORSTEN / LANDESAMT FÜR
AGRARORDNUNG NORDRHEIN-WESTFALEN -LÖBF/LAFAO RECKLINGHAUSEN [Hrsg.] (1999):
Rote Liste der gefährdeten Pflanzen und Tiere in Nordrhein-Westfalen 3. Fassung
[= Schriftenreihe der Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten
Nordrhein-Westfalen 17]. 1. Aufl. - Recklinghausen ([s.n.]) 640 S. NE zu:
Wolff-Straub, Rotraud; Wasner, Ulrich (1999): Rote Liste der gefährdeten
Pflanzen und Tiere Nordrhein-Westfalen 3. Fassung.
Nicht direkt für Mülheim, aber ohne die Liste ist die
Arbeit im Naturschutz zwecklos.
LANDSCHAFTSARCHITEKTURBÜRO HOFF (2004):
Leinpfad an der Ruhr. Landschaftspflegerischer Begleitplan. Abschnitt Mulhofs
Kamp bis Stadtgrenze Mülheim. - Essen ([s.n.]) 39 S. NE zu: Hoff, Martina;
Auer, Sabine (2004): Leinpfad an der Ruhr. Kommunalverband Ruhrgebiet Ruhr
Grün. Landschaftspflegerischer Begleitplan Abschnitt Mulhofs Kamp bis
Stadtgrenze Mülheim Stand 18.06.2004.
Genügt den Anforderungen nur sehr
begrenzt. Die BSWR mußte nacharbeiten. Ärgerlich!
LANUV NRW (Hrsg.) (2007): Stadtökologischer Fachbeitrag
Mülheim an der Ruhr, LANUV, Recklinghausen, 84 S. 14 Karten, 7 Abb. und 5 Tab.
und 3 Anhängen.
vergl. Hübschen, Josef et.al 2007
LIPPECK, HERBERT; VUONG, VAN et al. [Red.] (1986): Pflege und Entwicklungsplan "Wambach". - Essen und Bergkamen (Mskr., [s.n.]) 36 S. NE zu: Kommunalverband Ruhrgebiet Abteilung Landschaftspflege und WIR e.G. Bergkamen-Rünthe (1986): Pflege- und Entwicklungsplan "Wambach".
ÖKOPLAN. BREDEMANN, FEHRMANN, KORDGES & PARTNER (2004): FFH-Verträglichkeitstudie zur Wegeplanung im NSG 'Kocks Loch' in Mülheim an der Ruhr im Auftrag des Kommunalverbands Ruhrgebiet. - Essen ([s.n.]) 31 S., 2 Abb. 8 Tab. und 1 Karte.
PLANUNGSBÜRO ÖKOPLAN ESSEN IN ZUSAMMENARBEIT MIT DEM AMT FÜR UMWELTSCHUTZ DER STADT MÜLHEIM AN DER RUHR [Red.] (2003): Landschaftsplan Stadt Mülheim an der Ruhr. Erläuterungsbericht. Textliche Darstellungen und Festsetzungen -Auslegungsentwurf-. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 190 S. NE zu: Stadt Mülheim an der Ruhr (2003): Landschaftsplan Stadt Mülheim an der Ruhr. Textliche Darstellungen und Festsetzungen -Auslegungsentwurf-.
POHLING, GISELA (1980): Geschützte Flächen und Standorte im Mülheimer
Süden. Räumliche Entwicklung - Bestand - Zukünftige Entwicklung. -
Diplomarbeit Geographie, Universität Bochum. 125 S und Anhang
Im Stadtarchiv Mülheim. Das sind die ersten Vorarbeiten zum
1. Landschaftsplan Mülheim an der Ruhr.
Siedlungsverband Ruhrkohlebezirk,
Rudolf Korte & Aloys Schempershofe (1951): Landschaftliche
Ausgestaltung des Ruhrtales von Kupferdreh bis Mülheim/Ruhr unter besonderer
Berücksichtigung des Stausees Kettwig. Manuskript, Maschinenschrift mit
zahlreichen original Fotos und 11 Karten. Mit einer Zusammenstellung
verwendbarer Pflanzen.
Mülheim wird nur im äußersten Süden erfaßt, für die
Planungsgeschichte des Ruhrtales sehr interessante Arbeit, sehr schöne
Zeichnungen des Ruhrtales, tolle S/W Fotos! Kopie bei uns, KVR Bibliothek
Standort VI 17 012.
SIEDLUNGSVERBAND RUHRKOHLENBEZIRK [Hrsg.] (1978): Ökologische
Modelluntersuchung Hexbachtal. - Essen (Siedlungsverband Ruhrkohlenbezirk) 274
S., und zwei Karten.
Vergl. H. Ant (1978).
SODMANN, BEATE; GEHMEYR, ANDREAS; THIEL, KARSTEN; BREITKOPF, CLAUDIA & HAMANN, MICHAEL [Red.] (1994): Ökologischer Fachbeitrag zum Landschaftsplan Mülheim an der Ruhr. - Recklinghausen ([s.n.]) 95 S. NE zu: Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten / Landesamt für Agrarordnung Nordrhein-Westfalen -LÖBF/LAfAO Recklinghausen [Hrsg.] (1994): Ökologischer Beitrag (!) zum Landschaftsplan Mülheim an der Ruhr.
SONNENBURG, FRANK (1996): Trinkwasser-Gewinnungsanlagen als Bestandteile eines Biotopverbundsystems - Wassergewinnungs- und Naturschutzgebiete im Ruhrtal. - Naturschutz und Landschaftsplanung 28(3): 81-86.
SPECHT, KARL-WILHELM (1971): Reminiszens an den Schneemonat März. - Illustrierter Stadtspiegel Mülheim an der Ruhr Jg. 5, H.4: 17-19
SPECHT, KARL-WILHELM (1974): Mülheims grünes Kleid. Gedanken zu Naturschutz und Landschaftspflege in unserer Stadt [= Mülheimer Jahrbuch 31(1975)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 56-71 S.
STADT MÜLHEIM AN DER RUHR - AMT FÜR UMWELTSCHUTZ [Hrsg.] (1989):
Umweltbericht Stadt Mülheim an der Ruhr. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) o.S.
Lose Blattsammlung.
STADT MÜLHEIM AN DER RUHR (Hrsg.) (2000): Landschaftsplan. Textliche Darstellung und Festsetzungen -ENTWURF- Mülheim an der Ruhr. 179 S.
STADT MÜLHEIM AN DER RUHR [Hrsg.] (2003): Landschaftsplan Stadt Mülheim an der Ruhr. Erläuterungsbericht. Textliche Darstellungen und Festsetzungen -Auslegungsentwurf-. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 190 S., 7 Kartenbeilagen.
STADT MÜLHEIM AN DER RUHR DEZERNAT UMWELT, PLANEN UND BAUEN [Hrsg.] (2000):
Umweltbericht 2000. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 292 + XXI S., 15 Karten.
2. Umweltbericht Mülheim an der Ruhr
ohne wirklich Berichtenswertes.
TUSZEWSKI, ALEXANDRA & KAPING,
DANIEL (2004): Studienarbeit Evaluation der Naturschutzmaßnahmen am »Mintarder
Berg« auf Grundlage des »Pflege- und Entwicklungskonzept für den Mintarder
Berg« WS 2003/2004. - Essen (Universität Duisburg, Essen. Hausarbeit, Fachbereich 9 Studiengang Ökologie)
21 S. Karten und Anhang
Bestätigt die bisherige Strategie der
unterschiedlichen Stadien der Rotationsbrache.
WDR STUDIO ESSEN LOKALZEIT RUHR (2003): RuhrNatur in
Zusammenarbeit mit der BUND Kreisgruppe Mülheim an der Ruhr. Sendung vom 24.
Februar 2003, ca. 5 min.
Schöner Filmbericht über das Mülheimer FFH Gebiet
Ruhraue. Mit einem Wortbeitrag vom Leiter der Biologischen Station Westliches
Ruhrgebiet, Dr. Peter Keil. Mitschnitt und Bilder vom Drehort bei uns. Der
Beitrag liegt auch der BSWR vor.
WITTIG, RÜDIGER (1991): Schutzwürdige Waldtypen in Nordrhein-Westfalen. -
Geobotanische Kolloquien 7: 3-15.
Erste in der gedruckten Literatur nachweisbare Einschätzung der
Naturschutzgebiete Kock's Loch (hier mal mit sächsischem Genitiv) und
Kellermanns Loch als landesweit bedeutsame Biotope. Im Ganzen sachlich
einwandfreie Darstellung und für uns ein wichtiges Argument für die
FFH Ausweisung, mehr darüber hier.
WOLFF-STRAUB, ROTRAUD & WASNER, ULRICH [Red.] (1999[2000]):
Rote Liste der gefährdeten Pflanzen und Tiere Nordrhein-Westfalen 3. Fassung [=
Schriftenreihe der Landesanstalt für Ökologie, Bodenordnung und Forsten
Nordrhein-Westfalen 17]. 1. Aufl. - Recklinghausen ([s.n.]) 640 S.
Wer über Naturschutz mitreden will, muß vorher hier
reingeguckt haben.
Zurück zur Gliederung oder zurück zu BUNDnatur
BERG, THORALD VOM & KEIL, PETER (2000): Naturkundlicher Spaziergang durch
das Forstbachtal [= Mülheimer Jahrbuch 56(2001)]. - Mülheim an der Ruhr
(Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 98-108 S.
Jetzt auch hier verfügbar!
BISLER,
MAGDALENA (1969): Geographische
Untersuchungen der Halden und Kippen im zentralen Ruhrgebiet (Essen, Mülheim,
Oberhausen und Bottrop, 1966). - Natur und Landschaft im Ruhrgebiet 5: 81-120 S.
Kurzfassung ihrer Examensarbeit mit einer Übersichtskarte
der bekannten Haldenstandorte.
BURCKHARDT, HANNS (1954): Landschaftspflege in Mülheim an der Ruhr [= Mülheimer Jahrbuch 10(1955)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 72-75 S.
BURCKHARDT, HANNS (1959): Dimbeckanlagen und Freilichtbühne [= Mülheimer
Jahrbuch 15(1960)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an
der Ruhr) 99-104 S.
Zur Geschichte der Freilichtbühne, die heute wieder einmal
unter »Beschuß« von «Verschönerungsvereinigten« steht. Wertvolle Angaben
zu Anpflanzungen von »Exoten«. Und die WAZ schreibt dazu 2002 im Internet zur Anlage:
»Zusammen mit der Freilichtbühne bildet die Grünanlage an der Dimbeck ein
Ensemble, das den Vorstellungen der frühen 30er Jahre entspricht. Die Grünfläche
entstand auf dem Gelände eines alten Steinbruchs. Der Mülheimer
Gartenbaudirektor Fritz Keßler verhinderte, dass die Stadt hier ihren Müll
abkippte, und entwarf 1932 diese bedeutende Grünanlage, deren historische
Strukturen heute noch gut sichtbar sind. Noch immer befindet sich östlich des
Rosen- und Staudengartens eine große Wiesenfläche, die von Pflanzen umgeben
ist. Bemerkenswert sind überdies zahlreiche erhaltene Bäume des historischen
Bestandes. Erkennbar sind außerdem immer noch Reste von Felspartien und Mauern
aus der Anfangszeit.« Ob bei einem solchen sensiblen Projekt eine architektonische Rosskur vom Hofarchitekten des RWW eine wirkliche Verbesserung
ist, lassen wir dahingestellt. Siehe auch Beiträge von Hombach (1990).
BURCKHARDT, HANNS (1960): 60 Jahre Witthausbusch [= Mülheimer Jahrbuch
16(1961)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr)
120-124 S.
Ein zweiter Teil erschien im Mülheimer Jahrbuch 1962.
BURCKHARDT, HANNS (1961): 60 Jahre Witthausbusch II. Teil. Ein botanischer
Spaziergang [= Mülheimer Jahrbuch 17(1962)]. - Mülheim an der Ruhr
(Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 123-126 S.
Erwähnung von Buchenfarn (Phegopteris connectilis) und
Nickendem Milchstern (Ornithogalum nutans (!)) im Witthausbusch!
BURCKHARDT, HANNS (1964): Das Ruhrtal von Kettwig bis Duisburg. - Natur und Landschaft im Ruhrgebiet 1: 70-117.
BURCKHARDT, HANNS (1966): Von den Ruhraltwässern in Mülheim [= Mülheimer Jahrbuch 22(1967)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 47-62 S.
BURCKHARDT, HANNS (1972): Naturräume unserer Heimat [= Mülheimer Jahrbuch 28(1973)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 155-166 S.
BRUESE, PAUL (1926): Mülheim a. d. Ruhr Versuch einer Stadtgeographie 72 S. : Kt. [= Hochschulschr. Köln, phil. Diss.]
BRUESE, PAUL (1926-1927): Stadtgeographie von
Mülheim a. d. Ruhr nebst Ergänzungen u. Berichtigungen [= Zeitschrift des
Geschichtsvereins Mülheim an der Ruhr ; Jg. 21. 1926 u. Jg. 22. 1927]
noch nicht eingesehen, wohl eine Zweitverwertung
der Dissertation.
FEY, JÖRG-MICHAEL & MÜLLER, RICHARD (Hrsg.)(1998): Die Ruhr. Elf
flußbiologische Exkursionen. Galunder, Wiehl
Mit
Beiträgen von sehr unterschiedlicher Qualität.
GÜNTER, ROLAND (2000): Im Tal der Könige. Ein Handbuch
für Reisen an Emscher, Rhein und Ruhr. 4. Aufl. - Essen (Klartext) 559, III S.,
graph. Darst., Kt.
Für kulturgeschichtlich Interessierte der Klassiker, wenn
es um das Ruhrgebiet geht. Wenngleich Mülheim an der Ruhr nicht sehr
ausführlich behandelt wird, gewinnt man durch die Lektüre doch einen ganz
guten Überblick. Hat mit naturwissenschaftlichen Dingen eher weniger zu tun.
Trotzdem interessante Ausblicke auf das Ruhrgebiet. Günters Eintreten für die
Siedlung Heimaterde war 2002/2003 wohl das Signal an unsere Politiker, das Ganze
noch einmal zu überdenken.
HEINZERLING, OTTO (1949): Wenig beobachtete Kriegsfolgen [= Mülheimer Jahrbuch
5(1950)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) S.
125-126
Interessante Hinweise auf
neophytische Arten in Mülheim an der Ruhr auf Trümmergrundstücken.
HORZ, OTTO (1955): Wo liegt Mülheim. Wir schauen ins
Ruhrtal [= Mülheimer Jahrbuch 11(1956)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag
der Stadt Mülheim an der Ruhr) 73 S.
Kleiner poetisch angehauchter Artikel mit hübscher
Zeichnung.
KAMP, ADOLF von (1851): Das Schloß Broich und die Herrschaft Broich. Eine Sammlung geschichtlicher Merkwürdigkeiten I. Theil. Nebst einer Abbildung vom Schlosse Broich und dessen nächster Umgebung. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 264 S., und einem Prospekt des Schloßes Bruch und Mühlheim(!).
Reprint des Verkehrsvereins Mülheim an der Ruhr e.V. 1982. Insbesondere
das Kapitel 57 p.213-226 "Die Kohlebergwerke in der Herrschaft Broich"
ist aus unserer Sicht interessant.
KAMP, ADOLF von (1966): Alt-Mülheim um das Jahr 1835. Portrait einer
Schiffer- und Kohlenstadt an der unteren Ruhr mit Beschreibung des Kreises
Duisburg (Neuauflage) [= Zeitschrift des Geschichtsvereins Mülheim an der Ruhr
e.V. N.F. 16]. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 180 S.
Für "Schule und Haus eingerichtet und ergänzt von
Gustav Lauterfeld", ill. v. Fritz Loehr. Sehr anschauliche Beschreibung und
informative Karten zu Fließgewässern und Teichen. Zum Lesen des Textes braucht
man eine Lupe, zur Hölle mit der 'modernen' Typographie!
KRICKE, WOLFGANG (1996): Natur- und Wanderführer Mülheim an der Ruhr. 1.
Aufl. - Selbstverlag, Mülheim an der Ruhr. 74 S.
Knappe Übersicht einiger Wanderrouten im Stadtgebiet. Erhältlich im Haus Ruhrnatur.
KÜRTEN, WILHELM von (1970): Die naturräumlichen Einheiten des Ruhrgebietes und seiner Randzonen. - Natur und Landschaft im Ruhrgebiet 6: 5-81.
Mertins, Günther
(1964): Die Kulturlandschaft des westlichen Ruhrgebietes
(Mülheim-Oberhausen-Dinslaken). – Giessener Geographische Schriften. Heft 4.
Giessen (Wilhelm Schmitz) 235 S. + Anhang.
Überwiegend kulturgeographische Abhandlung mit Beachtung
des Mülheimer Stadtgebietes, Kap. zur Naturräumlichen Einordnung etc., einige
sehr interessante Fotos. KVR Bibliothek VIIIa 10 087b.
PAFFEN, KARLHEINZ; SCHÜTTLER, ADOLF & MÜLLER-MINY, HEINRICH (1963): Die
naturräumlichen Einheiten auf Blatt 108/109 Düsseldorf-Erlelenz. 1. Aufl. -
Geographische Landesaufnahme 1:200 000 Naturräumliche Gliederung Deutschlands
108/109. Selbstverlag der Bundesanstalt für Landeskunde und Raumforschung, Bonn
Bad Godesberg. 55 S., Karte 1.200 000 der naturräumlichen Einheiten.
Immer
noch grundlegend, bei speziellen Fragen zum Mülheimer Stadtgebiet haben wir
leicht abweichende Ansichten.
SEIPP, WILHEM (1964): Unser Heimatland. Die natürlichen Verhältnisse der Heimatlandschaft und ihr Werden. - In: SEIPP, WILHELM (Bearb.): Oberhausener Heimatbuch. Oberhausen: 2-59.
SEIPP, WILHEM (Bearb.) (1964): Oberhausener Heimatbuch. In
Verbindung mit Heimatkennern bearbeitet. Herausgegeben von der Stadt Oberhausen.
Mit 355 Abbildungen und 1 Karte. XVI, 480 S.)
Was man noch so alles findet. Mit einigen Abb. und Texten
über die Styrumer Ruhraue und den Steinbruch Rauen
SIEDLUNGSVERBAND RUHRKOHLEBEZIRK, RUDOLF KORTE UND ALOYS SCHEMPERSHOFE
(1951): Landschaftliche Ausgestaltung des Ruhrtales. - Essen (Mskr., [s.n.]) 24
S.
Wunderschönes Typoskript mit s/w Fotos und zahlreichen
Zeichnungen. KVR Bibliothek VI 17012a.
RHEINISCHER VEREIN FÜR DENKMALPFLEGE UND HEIMATSCHUTZ [Hrsg.] (1914):
Freunde der Heimat: Niederrhein und Bergisches Land. Ein Wegweiser durch Natur,
Kultur und Wirtschaftsleben. - Moers (Hofbuchhändler Aug. Steiger) 112 S., mit
92 Strichzeichnungen.
Bisher nicht eingesehen.
VERKEHRSVEREIN MÜLHEIM AN DER RUHR et al. [Hrsg.] (1983): Entwicklung
unserer Stadt im Kartenbild 1808 - 1983. Alte Karten und Ansichten,
Stadtgeschichte, Kernstadt, Ortsteile, Entwicklungsschwerpunkte. - Mülheim an
der Ruhr ([s.n.]) 49 S.
Eine sehr schöne Arbeit, leider viel zu knapp, leider
längst vergriffen, lohnt die Fortschreibung. Mit zahlreichen Abbildungen,
Karten, Stichen und dem immer verblüffenden Vorher - Nachher!
Zurück zur Gliederung oder zurück zu BUNDnatur
BETHGE, PAUL-GERHARD (1989): Jagd mit Tradition [= Mülheimer Jahrbuch
45(1990)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr)
119-125 S.
Ein Saarner Jäger mit erlegter
Wildsau von 1946, ein 1978 in Mülheim erlegter Keiler, Trophäenschau und die
Feststellung: "Es gibt keine Wildsäue mehr in Mülheim!"
BRANDT, ELKE (2007): Bestandsentwicklungen ausgewählter Wasservogelarten im Bereich Essen und Mülheim an der Ruhr. Elektronische Aufsätze der Biologischen Station westliches Ruhrgebiet 10.2: 1-6. http://www.bswr.de/PDF/Elektronische_Publikationen_BSWR/BSWR_EP10.2_2007_Vortraege_28.01._Brandt_Bestandsentwicklung_Wasservoegel.pdf (92 kB)
Fundierter Aufsatz der kompetenten Ornithologin zum formulierten Thema.
DIETZ, UTE; DIETZ, KARL-HEINZ & ROVERS, WOLFGANG (1992): Möglichkeiten
zur Entwicklung des Waldkauzbestandes im Mülheimer Wald. - Duisburg (Mskr)., [s.n.])
26 S. und 10 Karten.
EBENAU, CARSTEN (1990): Fledermauskartierung in Essen
und Mülheim. - Essen (Mskr., [s.n.]) 13 S., mit zahlreichen Übersichtskarten
und Erhebungsbögen.
Bisher beste Übersicht der hier vorkommenden Arten,
liegt im Umweltamt und bei uns vor.
EBENAU, CARSTEN (1993): Schutzkonzept "Fledermäuse" auf der Grundlage der Fledermauskartierung Mülheim an der Ruhr. - Essen (Mskr., [s.n.]) 23 S., und 4 Verbreitungskarten.
EBENAU, CARSTEN (1995): Ergebnisse telemetrischer Untersuchungen an »Wasserfledermäusen (Myotis daubentoni) in Mülheim an der Ruhr. - »Nyctalus (N.F.) 5: 379 - 394.
EBENAU, CARSTEN & TRAPPMANN, CARSTEN (1993): Fledermäuse - vom Aussterben bedroht! »- Informations-Broschüre der Naturschutzjugend Essen/Mülheim, 4. Aufl. Essen.
FREYMANN, JENNIFER (2005): Die Nutriapopulation in Mülheim/Ruhr
– Chancen und Risiken für das bestehende Ökosystem des Naturschutzgebietes
„Kocks Loch“ in der Mülheimer Ruhraue. – Facharbeit im Grundkurs
Biologie. Städtisches Gymnasium Broich (Mülheim an der Ruhr): 26 S.
Umfangreiche Darstellung über die Nutrias
im FFH-Gebiet, Kopie ist in der BSWR einsehbar.
FRENZ, CHRISTIAN (1998): Die Fischfauna im Unterlauf der Ruhr. - In: Fey,
Jörg-Michael & Müller, Richard (Hrsg.): Die Ruhr. Elf flußbiologische
Exkursionen: 257-280. Galunder, Wiehl.
Wichtige
Informationen für den Naturschutz unter Wasser. Einer der besseren Aufsätze in
diesem Sammelband.
FRERKING, RUDOLF (1965): Insekten in Mülheim. - In: BURCKHARDT,
HANNS Der Wald vor Mülheims Toren [= Mülheimer Jahrbuch
21(1966)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr)
S. 58-61.
Vergleiche den Eintrag zu Fritz Pade
(1965), das gleiche Spiel des Herrn Burckhardt.
GEIGER, ARNO & NIEKISCH, MANFRED [Hrsg.] (1983): Die Lurche und
Kriechtiere im nördlichen Rheinland - Vorläufiger Verbreitungsatlas. 1. Aufl.
- Neuss (BUND LV NRW) 168 S.
Guter, aber veralteter Verbreitungsatlas aus der Zeit, als
der BUND NRW noch im Natur und Artenschutz für einzelne Artengruppen arbeitete.
GEITER, OLAF (1998): Untersuchungen an Kanadagans-Brutpopulationen. -
Newsletter der Arbeitsgruppe Neozoen, Allgemeine & Spezielle Zoologie 2: ?.
Da die Internetseite von wechselnden Adressen bedient wird, am besten über eine
Suchmaschine nach »Olaf Geiter« suchen, da findet sich dann auch was (Stand
Jan. 2006)
GOESE, ROLAND (1995): Die Herpetofauna von Mülheim an der Ruhr. - Dipl. Arb.
Essen. 154 S. + VI, mit 25 Karten, 3 Übersichtskarten, 9 Tab. u. 9 Abb.
HAYBACH, ARNE & SCHWENKE, BRIGITTE (2005):
Faunistische Kurzmitteilung über einen Nachweis von Pectinatella magnifica (LEIDY,
1851) (Bryozoa: Phylactolaemata) an der unteren Ruhr und am Niederrhein. - Natur
am Niederrhein. N.F. 2005(2): 77.
Erstnachweis der Art für NRW, für das Vereinsgebiet der
BSWR im Rhein und im Bereich der unteren Ruhr bei Duisburg, wohl nur wenige
hundert Meter von der Stadtgrenze zu Mülheim (DU-Duissern/MH-Speldorf)
entfernt. Die Art ist in Ausbreitung und wohl bald auch in MH zu erwarten.
Pectinatella magnifica (Leidy 1851) aus Nordamerika bildet gigantische
Moostierchenkolonien ("water brain"). Stichwort: Faunenverfälschung!
Lokale Vorkommen in der Deutschen Bucht seit 1883 durch Schiffahrt
eingeschleppt. Nun bei uns. Bilder bei: http://www.hlasek.com/pectinatella_magnifica_ac0032.html
HEINZERLING, OTTO (1951): Jagd in Mülheims Wälder und Fluren [= Mülheimer Jahrbuch 7(1952)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 88-89 S.
HEINZERLING, OTTO (1951): Das letzte Rotwild in Duisburg-Mülheimer Waldungen [= Mülheimer Jahrbuch 7(1952)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 55 S.
HEMMER, GUIDO [Red.] (1996): Faunistisches Gutachten zum geplanten Bauvorhaben Kuhlenstraße Mülheim a. d. Ruhr. [Mskr.] Essen (Ökoplan Essen), 13 S.
HEMMER, GUIDO [Red.] (2003):
Herpetologischer Fachbeitrag zum geplanten Umbau der ehemaligen Bahntrasse
"Grugabahn" in Essen und Mülheim an der Ruhr zu einem Rad- und
Wanderweg im Auftrag des Kommunalverbands Ruhrgebiet/Ruhr Grün (Ökoplan Essen)
-Entwurfsfassung -. - Essen (Mskr., [s.n.]) 19 S., 4 Karten und 4 Tabellen.
Nachgelieferte
Gefährdungseinschätzung, bringt alles zu diesem Thema und zu diesem Teilraum.
HEMMER, GUIDO [Red.] (2004):
Herpetologischer Fachbeitrag zum geplanten Umbau der ehemaligen Bahntrasse »Grugabahn«
in Essen und Mülheim an der Ruhr zu einem Rad- und Wanderweg im Auftrag des
Kommunalverband Ruhrgebiet/Ruhr Grün (Ökoplan Essen) -Endfassung-. - Essen
(Mskr., [s.n.]) 20 S., 4 Karten und 3 Tabellen.
Wie vorhergehendes, aktualisiert auf
Wunsch der Bezirksregierung.
HEMMER; GUIDO & NICOLAI, KATIE
[Red.] (2005): Faunistischer Fachbeitrag zum Umweltbericht zum B-Plan M9
"Gewerbepark Broich" im Auftrag des Amtes für Umweltschutz der Stadt
Mülheim an der Ruhr. 7 S. und eine Karte, Essen (Ökoplan).
Kleine Untersuchung mit wichtigem Hinweis auf die
Verbreitung der Blauflügeligen Ödland- und Sandschrecke (R.L. NRW 1 bzw. -,
regional; 2 bzw. 1 NRW). Auf die weiter Ausbreitung der Arten wäre zu achten.
HINGMANN, WERNER.; LÜTTGER, E. & HYLA, WERNER (1968): Ermittlung zum Brut- und Jahresvogelbestand in der Ruhraue Mülheim-Duisburg-Oberhausen. - Charadrius 4: o.S.
HYLA, WERNER (1968): Der Brutvogelbestand zweier Weideflächen in der Ruhraue von Mühlheim/Ruhr (sic!). - Charadrius 4: 32-33.
HYLA, WERNER; KRISTIAN, HORST; REAL,
HANS; TOMEC, MICHAEL; WAGNER, JOACHIM; RIEDEL, CHRISTIAN; SETTEGAST,
ELLEN; NITSCHE, HEINZ [Red.] (1989): Die Vogelwelt von Oberhausen. - Oberhausen ([s.n.]) 206 S., und
22 Abb.
Wegen der Grenzbereiche zu Mülheim an der Ruhr -
Hexbachtal und Styrumer Ruhrbogen - auch für unser Stadtgebiet heranzuziehen!
Dies gilt auch für die Beiträge von W. Hingmann et al. (1968) und W. Hyla
(1968).
Saubere Rasterfeldkartierung mit gründlicher Literaturauswertung. Im Beitrag
von Przygodda (1988) sind diese (Rand-) Ergebnisse noch nicht berücksichtigt.
Publiziert mit Hilfe der Stadt Oberhausen. Wenige Exemplare noch bei der STAUN
Oberhausen in Haus Ripshorst vorhanden, fragen Sie dort Michael Tomec.
KESSLER, HELMUT (1984): Analyse der Gewässergüte des Rumbachs anhand ausgewählter biologischer Indikatoren. - unveröffentlichtes Manuskript, Essen Universität (Fachbereich Biologie). 111 S.
Kricke,
Randolph
(2007): Wanderfalkenbeobachtung am Brutplatz mittels Videotechnik an zwei
Stellen im Ruhrgebiet. Jahresbericht 2006 der Arbeitsgemeinschaft
Wanderfalkenschutz NRW: 14-15.
Kurzbericht über die im Titel
beschriebene Thematik mit dem Hinweis auf den Brutplatz in Mülheim.
KORDGES, THOMAS; THIESMEIER, BURKHARD; MÜNCH, DETLEF & BREGULLA, DETLEV
(1989): Die Amphibien und Reptilien des mittleren und östlichen Ruhrgebiets [=
Dortmunder Beiträge zur Landeskunde Naturwissenschaftliche Mitteilungen
1989(1)]. - Dortmund ([s.n.]) 112 S.
Tangiert nur einen sehr kleinen Teil des östlichen
Stadtgebietes, ansonsten eine sehr gründliche, halbquantitative und räumliche
Darstellung der Herpetofauna des Ruhrgebiets.
KORDGES, THOMAS; KRONSHAGE, ANDREAS, GREISSL, R. & VOGELEI. A. (1997): Zur Verbreitung der Wespenspinne (Argiope bruennichi) im Rheinland (Nordrhein-Westfalen) (Arachnida: Araneae).- Natur am Niederrhein 12(1): 20-25 S.
KRÜDEWAGEN (H.) (!): (1940): Die Mülheimer Jagd [= Heimatkalender
für den Stadtkreis von Mülheim a. d. Ruhr 1941]. - Duisburg (Rheinische
National-Druckerei) 82-86 S.
singt das »Hohe Lied« des von »Reichsoberjäger« Hermann
Göring eingeführten Reichsjagdgesetzes.
KRÜDEWAGEN MAX: (1948): Jagd in Mülheim [= Heimatkalender für den
Stadtkreis von Mülheim a. d. Ruhr 1949]. - Mülheim a. d. Ruhr (s.n.) ?S.
Es konnte noch nicht geklärt werden, ob eine
Namensverwechselung mit dem Autor des vorigen Beitrags vorliegt. Max Krüdewagen
* 08.01.1880 in Balve war Justizoberinspektor in Mülheim an der Ruhr.
KÜPPERS, HERMANN (2001): Die Vogelwelt in der Siedlung
Heimaterde und auf dem Heißener Friedhof in Mülheim-Ruhr Heißen beobachtet im
Zeitraum von 1960 bis 1999. - Mülheim an der Ruhr (Mskr., [s.n.]) 194 S.
Im Titel ist alles wesentliche zur Arbeit gesagt. Eine
insgesamt eher negative Bilanz nach fast 40 Jahren bewundernswerter akribischer
Vogelbeobachtung in Heißen. Hermann Küppers wurde nie müde, Grünflächenamt
und Tiefbauamt der Stadt an den schonenden Umgang mit ihren
"Pflegegütern" zu erinnern. Leider wurde er von diesen Dienststellen
völlig zu unrecht bis in die 80er Jahre
eher als Störenfried, denn als durchaus kooperativer Naturschützer, wie wir
ihn kennen, angesehen. Diese
insgesamt sehr lobenswerte Zusammenstellung der Arbeiten von Hermann Küppers
unter Mithilfe des NABU Ruhr kann bei uns eingesehen werden.
LEINEN, ULRIKE (1990): Faunistische Kartierung im besiedelten Bereich.
Hausarbeit im Rahmen der Fortbildung zur Fachkraft für Umwelt- und Naturschutz
am Hardegsener Institut für allgemeine und angewandte Ökologie e.V. - [s.l.]
(Mskr., [s.n.]) 43 + I S., 7 Karten.
Kartierungen Vögel und
Laufkäfer auf ausgesuchten Flächen in Broich und Speldorf. Ein Großteil der
Untersuchungsflächen ist inzwischen durch Bebauung komplett vernichtet.
GESELLSCHAFT RHEINISCHER ORNITHOLOGEN [Hrsg.] (1982-1987): Die Vögel des
Rheinlandes. Bd. 1-3. - Düsseldorf (Kilda) o.S.
Leicht überholt aber immer noch sehr informativ, siehe
Einträge zu Miltenberger und Wink
MERREM, BLASIUS (1789): Verzeichniß der
rothblütigen Thiere in den Gegenden um Göttingen und Duisburg [= Schriften der
Berlinischen Gesellschaft Naturforschender Freunde 9(2)]. - Berlin (Buchhandlung
der Realschule) 189-196 S.
Merrem (1761-1824) war Professor an
der Duisburger Universität (1655-1818) und ein profunder Kenner der heimischen
Fauna. Diese Arbeit ist wohl eine der ältesten und dennoch sehr glaubwürdigen
Darstellungen der Fauna unseres Bereichs. Merrems Forschungen führten ihn auch
in den Duisburg-Mülheimer Wald. Die Schriften der Berlinischen Gesellschaft
Naturforschender Freunde sind z. T. von der Universität Bielefeld digitalisiert
und frei zugänglich (bei der BSWR als pdf-Datei als Download). Es müssen um
1750 im Duisburg-Mülheimer Raum Störche genistet haben!
MILTENBERGER, HEINZ (1982): Die Vögel des Rheinlandes - Seetaucher - Alkenvögel (Gaviiformes - Alcidae). - In: GESELLSCHAFT RHEINISCHER ORNITHOLOGEN [Hrsg.]: Die Vögel des Rheinlandes. Bd. 1. - Düsseldorf (Kilda) S. 400.
MILTENBERGER, HEINZ (1984): Die Vögel des Rheinlandes - Papageien - Rabenvögel (Psittaculidae - Corvidae). - In: GESELLSCHAFT RHEINISCHER ORNITHOLOGEN [Hrsg.]: Die Vögel des Rheinlandes. Bd. 2. - Düsseldorf (Kilda) S. 646.
PADE, FRITZ (1932): Vogelbeobachtung der Großstadt [= Mitteilungen der
heimatkundlichen Arbeitsgemeinschaft Oberhausen 1(1933)]. - Oberhausen ([s.n.])
35-39 S. und eine Zeichnung. Als Manuskript gedruckt.
Dies ist der Beginn einer stattlichen Anzahl
sehr gut lesbarer Artikel über
die Vögel in Mülheim an der Ruhr von einem wirklichen Naturfreund aus Mülheim an der Ruhr!
Bibliographisch sind die ersten beiden Einträge jetzt vollständig erfasst. Das
Werk ist einsehbar beim Stadtarchiv Oberhausen unter der Signatur Oc 6.55. Fritz Pade wurde am 15.11.1900 geboren und
war Mittelschullehrer in Mülheim an der Ruhr. Von ihm wurden viele Mülheimer
an den Schutz der Natur herangeführt. Fritz Pades Beitrag für den Anfang des
Naturschutzes in Mülheim an der Ruhr kann gar nicht hoch genug veranschlagt
werden.
PADE, FRITZ (1933): Mülheimer Vogelleben (vornehmlich Kahlenberg und
Witthausbusch) [= Mitteilungen der heimatkundlichen Arbeitsgemeinschaft
Oberhausen 2(1934)]. - Oberhausen ([s.n.]) 24-27 S.
Stadtarchiv Oberhausen Sign. Oc 6.56 Kopien von
beiden Arbeiten aus Oberhausen liegen uns vor. Im Anschluß an diese Arbeit sind
noch "Vogelkundliche Notizen" (Mülheim Ruhr) abgedruckt, die wohl auch von Fritz
Pade stammen. Dort Angaben zu Sumpfrohrsänger, Braunkehlchen, Schwarzkehlchen
und dem Eisvogel an der neuen Ruhrbrücke (damals war das die
Hermann-Göring-Brücke!).
PADE, FRITZ (1948): Vogelleben in der Saarner Aue [= Heimatkalender Mülheim an der Ruhr 1949]. - Mülheim an der Ruhr ([s.n.]) 106-110 S.
PADE, FRITZ (1949): Stelldichein der Stare [= Mülheimer Jahrbuch 5(1950)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 127-128 S.
PADE, FRITZ (1951): Vogelleben auf dem Hauptfriedhof [= Mülheimer Jahrbuch 7(1952)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 53-55 S.
PADE, FRITZ (1952): Nachtschwalben im Broich-Speldorfer Wald [= Mülheimer Jahrbuch 8(1953)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 53-54 S.
PADE, FRITZ (1953): Tal der Grasmücken [= Mülheimer Jahrbuch 9(1954)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 45-46 S.
PADE, FRITZ (1954): Heimatliche Vogelwelt im Wechsel des Jahres [= Mülheimer Jahrbuch 10(1955)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 69-72 S.
PADE, FRITZ (1955): Vogelpark Witthausbusch [= Mülheimer Jahrbuch 11(1956)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 94-97 S.
PADE, FRITZ (1956): Winterliche Vogelgäste auf der Ruhr [= Mülheimer Jahrbuch 12(1957)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 112-114 S.
PADE, FRITZ (1958): Vogelkundliche Wanderung rund um den Flughafen [= Mülheimer Jahrbuch 14(1959)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an der Ruhr) 80-83 S.
PADE, FRITZ (1960): Die drei Laubsänger unserer Heimat [= Mülheimer
Jahrbuch 16(1961)]. - Mülheim an der Ruhr (Selbstverlag der Stadt Mülheim an
der Ruhr) 125-127 S.
Für 1957 und 1959 (= Jahrbuch 1958 und 1960) gibt es offenbar
keinen Beitrag von Fritz Pade.
PADE, FRITZ (1962): Das Forstbachtal - bei