BUNDarchiv

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10. Oktober 2000

Hexbachtal neue Planung

Der ziemlich heftige und entschlossene Widerstand der Natur- und Umweltschützer im Hexbachtal zeigt Wirkung. Am 18. Oktober soll in einer gemeinsamer Runde mit dem MUNLV, der Stadt Essen, den Stadtwerken und den "Widerständlern" ein erstes Gespräch über das weitere Vorgehen stattfinden. Daß die alte Planung so nicht durchzusetzen war, ist inzwischen wohl allen klar geworden. Der BUND begrüßt die Gesprächsbereitschaft der beteiligten Akteure und ist an der Erarbeitung einer konstruktiven Lösung des Problems interessiert.

Wir sind jedoch nach wie vor der Ansicht, daß es nicht darum gehen kann, irgendeinen faulen Kompromiß zu Lasten der Biotopqualitäten und des Landschaftsschutzes zu machen. Quellbiotope, intakte Bachauen und feuchte Hochstaudenfluren sind nicht verhandelbar. Genauso wie es klar ist, daß erst nach Vorlage von prüffähigen Planunterlagen eine Entscheidung fallen darf. Das bisher Vorgelegte hatte in keiner Weise den Ansprüchen an Planvorbereitung genügt. Aufgearbeitet haben wir das im Juli 2000, nachzulesen unter BUNDaktuell vom 24. Juli 2000.  Ein möglichst anerkannter und unabhängiger Gutachter (z.B. Prof. Londong) ist wünschenswert.

Wir werden uns außerdem für ein ordentliches wasserrechtliches Verfahren gemäß § 31 WHG einsetzen. Das Ergebnis des Termins finden Sie natürlich auf diesen Seiten.

 

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